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Notfall Kind Semen - Spenden für zweite Operation dringend benötigt

Ein Projekt von Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.
in Halle, Deutschland

Wir brauchen dringend Hilfe für den kleinen Semen, geb. am 20.8.2020 für eine zweite Operation im Uniklinikum. Semen leidet an einer selten angeborenen Gefäßmissbildung, die europaweit nur in Halle angeboten wird.

Birgit Bode
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Über das Projekt

Im Juni 2021 erreichte uns aus der Uniklinik Halle (Saale), mit der wir seit geraumer Zeit zusammenarbeiten, dieser schockierender Hilferuf.
Es handelt sich um einen Jungen, der gerade einmal 14 Monate alt ist. Sein Name ist Semen und er lebt in Russland.
Worte können nicht ausdrücken, wie sehr wir hoffen, diesem Kind weiterhin helfen zu können. 
Semen leidet nach Aussage der Uniklinik Halle an einer sehr seltenen, angeborenen Gefäßmissbildung im Gesicht, einer venösen Malformation.
Bei Semen wurde zuvor (in einem Krebszentrum) eine Chemotherapie durchgeführt, weil man annahm, es sei ein Tumor. In der Uniklinik Halle wurde jedoch schnell klar, mit einigen operativen  Eingriffen kann dem Kind geholfen werden
Am 3. August fand Semens erste Operation statt, eine weitere ist für Dezember geplant.
Für die Reise nach Deutschland, ins Uniklinikum Halle, konnte Semens Mutter in sozialen Netzwerken 1700€ sammeln, Dieses Geld wurde für die Flugtickets benötigt, für eine Begleitperson und dessen Unterbringung reichte es nicht. Diese Kosten haben wir als Verein übernommen, um Semen einen schnellstmöglichen Behandlungs-Start zu ermöglichen. 
Für alle weiteren Eingriffe, wie der im Dezember, werden Semen und seine Mutter weiterhin auf zusätzliche Spenden angewiesen sein.  Semens Mutter ist erst 21 Jahre und alleinerziehend. Sie kann das Geld für diese Operation nicht aufbringen.

Immer wieder erreichen uns Fragen, warum denn in einem solchen Fall die Krankenkasse nicht übernimmt.
Semen lebt mit seiner Mutter in Russland.
Um Ihnen erklären zu können, warum der Junge dort nicht behandelt werden kann und gerade wir ihm hier in Deutschland helfen möchten und müssen, gibt es folgendes zu sagen:

In sogenannten GUS Staaten ( Gemeinschaft unabhängiger Staaten/ bzw. Nachfolgestaaten der Sowjetunion) gibt es keine Krankenversicherung, die alle Kosten übernimmt. 

Im Gegensatz zu deutschen Krankenkassen, die der Kostenübernahme einer Gefäßmalformation problemlos zustimmen würde. Des Weiteren sind nachgewiesen in Russland solche Behandlungen nicht möglich. Die Prozedur der Antragstellung ist lang, kompliziert und würde bis zu 3 Jahre dauern. Damit wäre dem Kind nicht geholfen und würde seinen Leidenswegs unnötig in die Länge ziehen. Selbst in Deutschland gibt es sehr wenig Ärzte (10-15), die sich mit Gefäßmalformationen beschäftigen.
Somit sind wir mehr als dankbar und froh, diesen Kindern zusammen mit der Uniklinik Halle helfen zu können. 

Wir würden uns also weiterhin über jede noch so kleine Unterstützung für Semen freuen, um seine letzten Eingriffe ermöglichen zu können.