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fLotte Spendenfahrt - mehr freie Lastenräder für Berlin

Ein Projekt von ADFC Berlin e.V.
in Berlin, Deutschland

fLottes Lastenrad für Berlin

Kai Meier
Kai Meier schrieb am 09.11.2021

Mittlerweile sind wir seit zwei Wochen wieder in Berlin. Nach einer kleinen Verschnaufpause sind wir derzeit auf der Suche nach einem Standort für dieses Rad. Eine gute Gelegenheit einmal zu erklären, wie die fLotte eigentlich genau funktioniert und was das Ziel ist. 

Zunächst einmal ist die Wahl der Standorte natürlich wichtig. Bereits jetzt gibt es über 170 Stationen in und um Berlin, an denen ihr die fLotte ausleihe könnt. Auf der einen Seite haben wir vor allem innerhalb des Rings eine große Nachfrage. Hier sind die Räder quasi täglich unterwegs, das ganze Jahr über. Auf der anderen Seite macht vor allem in den äußeren Bezirken eine oft noch nicht so gut ausgebaute Infrastruktur für Fahrräder, den Umstieg zu einer nachhaltigeren Mobilität zusätzlich schwieriger. Daher versuchen wir hier eine gute Balance zu finden, damit so viele Räder wie möglich auf den Straßen unterwegs sind und gleichzeitig alle Menschen geleichermaßen die fLotte in ihrer Nähe haben.

Dann ist natürlich auch die Wahl des Lastenrads wichtig. Daher haben wir eine Reihe von verschiedenen Modellen in der fLotte. Neben dem gängigsten Modellen Bakfiets Long (mit zwei Rädern) und Bakfiets Trike (mit drei Rädern), gibt es auch andere Hersteller wie Christiania, Omnium, LarryvsHarry oder auch eigens Eigenbauten aus Uniprojekten. 
Damit wollen wir eine breite Möglichkeit anbieten und die verschiedenen Bedürfnisse erfüllen, um somit möglichst viele Menschen an diese Art der Mobilität heranzuführen. 

Das Bullitt E6100 wie das neu erworbene ist dabei eines der wenigen E-Lastenräder, die wir in der fLotte Berlin haben. Zwar ist der Transport mit Motor natürlich geradezu luxuriös, allerdings sind diese Räder natürlich auch deutlich teurer in der Anschaffung als auch Wartung. 

Natürlich sind wir mit den kostenfreien Lastenrädern nur ein Teil der neuen Mobilitätsangebote in Berlin, aber gerade durch das kotenlose Angebot wollen wir eine niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeit schaffen, diese Art des Verkehrsmittels auszuprobieren #sharingiscaring

Genau aus diesem Grund sind wir immer auf die Spenden angewiesen. Nur so können wir weiter wachsen, neue Räder aus die Straßen bringen und noch mehr Menschen eine alternative Mobilität ermöglichen. 

Wir freuen uns also auch weiterhin über jeden Beitrag über uns, jeden Betrag in der Spendendose oder dem Konto und jedes gute Wort, mit dem jeder einzelne Mensch die Verkehrswende in Berlin voranbringen kann. 




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