Auf dem Weg zur Energiewende in Südafrika

Ein Hilfsprojekt von „Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI)“ (Dörte L.) in Philippi, Kapstadt, Südafrika

100 % finanziert

Dörte L. (verantwortlich)

Dörte L.
Während der Apartheid manifestierte sich eine soziale, ethnische und ökonomische Trennung, die sich auch räumlich äußerte. Während die weiße Bevölkerung in zentrumsnahe Stadtteile zog, wurden Schwarze in Gebiete am Stadtrand umgesiedelt, in sogenannte Townships. Eines dieser Townships ist Philippi.
Heute leben immer noch zwischen 150.000 bis 300.000 Personen in Philippi. Armut, Hunger und Gewalt sind vorherrschende Probleme. Viele der jungen Erwachsenen haben keine Ausbildung und keine Zukunftsperspektiven. Das lutherische Community Centre iThemba Labantu in Philippi engagiert sich in der beruflichen Ausbildung und versucht, durch verschiedene Angebote das Selbsthilfepotenzial und das Gemeinwesen in Philippi zu fördern und zu stärken.

Erneuerbare Energien in Südafrika:
Die Energiewende ist auch in Afrika ein Thema, gerade in Südafrika hat die Solarenergie durch die hohe Sonneneinstrahlung vor Ort viel Potenzial. Auch die südafrikanische Regierung hat sich dem Thema erneuerbare Energien angenommen, wenn auch oftmals halbherzig bei der Umsetzung.

Ausbildung von Solartechnikern und Installation einer Solaranlage:
Im Rahmen des Projekts soll die bestehende Ausbildung zum Solartechniker erweitert und verbessert werden. Jungen erwerbslosen Erwachsenen soll eine praxisorientierte Ausbildung im Bereich Solarenergie ermöglicht werden. In viermonatigen Ausbildungen werden insgesamt 20 Jugendliche ausgebildet und qualifiziert. Die Themen umfassen sowohl Grundlagen, wie Werkzeuge und Arbeitsschutz, aber auch die Installation von Solarkollektoren oder die Funktionsweise von Photovoltaik. Die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse und Bewerbungstrainings schließen die Lehrgänge ab.

Langfristig können durch Solarenergie Preissteigerungen im Stromsektor abgemildert und eine ökologische und nachhaltige Stromversorgung aufgebaut werden. Die eingesparten Mittel bei der Stromversorgung sollen schließlich zur Investition in die sozialen Projekte und zur Weiterführung der Berufsausbildung genutzt werden.



Projektlaufzeit: Mai 2012 bis April 2013
Projektkosten: 41.440 €
Finanzierung
Fördermittel: 31.079 € (BMZ)
Spenden: 9.361 €
Partner: 1.000 €
Projektregion: Philippi, Kapstadt, Südafrika
Projektpartner iThemba Labantu

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Ort: Philippi, Kapstadt, Südafrika

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Dörte L. (verantwortlich):

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