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Arm sind die Anderen

wird verwaltet von A. Blank (Kommunikation)

Über uns

Arm sind die Anderen? 2010 / 2013

Arm sind die Anderen?

„Es gibt keine armen Leute hier“, sagt Paul, ein 14-jähriger Gymna­siast aus Konstanz. Paul meint mit „hier“ seinen Alltag und spricht damit für die Alltage vieler Menschen.

Armut ruft Bilder aus der Ferne in uns wach: Hungerbäuche, Flücht­lingsströme, rumänische Straßenkinder etc. Klassische Bilder von Ar­mut nehmen aber neue Formen an und rücken Armut zunehmend in unsere Nähe. Bilder der „nahen“ Armut mitten unter uns sind: Suppenküchen, Warteschlangen vor Jobcentern, Obdachlose etc.

Armut erzeugt auch einen nahen Anderen. Dieser Andere ist täglichen Ausgrenzungen ausgesetzt, er verschwindet aus der Mitte der Gesell­schaft und ist trotzdem mitten unter uns. Ganz gleich wie oft wir diese Bilder in den Medien sehen, sagen sie nicht mehr als 1000 Worte, wir verdrängen sie und nehmen Pauls Standpunkt ein.

Wir wollen der Armut näher kommen, sie in unseren Alltag, an unserem Wohnort, in unserer Straße, in unseren Schulen in den Blickpunkt nehmen und den Menschen, die von ihr betroffen sind einen Ausdrucks­raum geben. Armut hat viele Ursachen und Gesichter. Sie ist kein in­dividuelles Problem, fordert aber oft individuelle Lösungsstrategien und Umgangsformen mit ihr. Arme Menschen sind nicht nur „Leistungs­empfänger“ und „sozialschwach“, sondern sind täglichen Herausfo­rderungen ausgesetzt, um mit reduzierten Mitteln ihr Leben in einer reichen Gesellschaft zu bestreiten. Das kostet Kraft und Kreativi­tät, die weder Anerkennung noch Akzeptanz erfahren.

Die Handlungsräume von Menschen in Armut wollen wir aus ihrer Mikro­perspektive zeigen. Wir wollen die Menschen in ihren Alltagen foto­grafisch begleiten und ihnen in Interviews den Raum geben, um ihre In­nenperspektiven zu schildern. Wir wollen keine voyeuristischen Bli­cke auf Armut reproduzieren, vielmehr wollen wir zusammen mit den Menschen, mithilfe von Fotografien und Lebensgeschichten, in eine kreative Kommunikation treten.

Unser Ziel ist, mit ästhetischen Mitteln, Armut zu thematisieren und unsere gemeinsam gewonnenen Sichtweisen in Ausstellungen und Veranstal­tungen zu präsentieren.

Damit möchten wir im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung, für Armut sensibilisieren und daran erinnern, dass jeder Mensch, in jeder Lebenslage, das Recht auf Würde hat. Und, um nicht zu vergessen, dass Armut jedem, egal ob Handwerker, Akademiker, Arbeiter, Angestellter, Rentner, etc., alt oder jung widerfahren kann.

Da wir selbst ehrenamtlich Arbeiten, sind wir für weitere Ausstellungen angewiesen auf Geldspenden für Fotoabzüge, Rahmen, Passepartous etc. Gerne nehmen wir auch solche als Spende entgegen.

Auch bieten wir Ausstellungsmodule für Organisationen und Firmen an, die ihrerseits ein Zeichen gegen Armut setzten wollen.

Kontakt

Tägermoosstrasse 17
78462
Konstanz
Deutschland

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