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Sun for Children e. V.

wird verwaltet von M. Müller

Gemeinsam helfen in Zeiten von Corona: Wir legen 10 % auf jede Einzelspende drauf. Mehr erfahren

Über uns

Der Gründer des Vereins
Der Musiker Michel Sanya Mutambala wuchs in der Stadt Goma im Ostkongo auf. Den Krieg, den man “den Krieg der Befreiung” nannte, hat er als Betroffener selbst miterlebt. Er musste mit ansehen, wie tausende Menschen ums Leben kamen und viele Kinder ihre Eltern und ihr Zuhause verloren.

Am stärksten hat sich ihm das Bild von Kindern in Soldatenuniform eingeprägt. Um diesen Kindern zu helfen, gründete er am 17. Dezember 2004 den Verein “SUN for Children e.V.”.

Ziele des Vereins

Der Verein „SUN for CHILDREN“ möchte hilfsbedürftigen Kindern in Goma das Gefühl geben, dass sie auch ein Teil dieser Welt sind. Jeder von ihnen ist etwas Besonderes. Deshalb wollen wir:

1.Waisenkindern ein zu Hause geben, wo sie ein Dach über dem Kopf haben, etwas zu essen bekommen. Wo jemand für sie da ist, dem sie vertrauen können, der ihre Gefühle, Träume und Interessen ernst nimmt.
2.eine Schulausbildung für diese Kinder sicherstellen
3.Hilfe zur Selbsthilfe geben. Die Kinder sollen lernen, dass sie selbst etwas tun können, um Geld zu verdienen. Denn : Es ist gut, wenn du mir einen Fisch gibst. Aber besser ist es, wenn du mir zeigst, wie man den Fisch fängt!

Letzte Projektneuigkeit

Jahresbericht 2019

  M. Müller  12. Februar 2020 um 18:41 Uhr

Zunächst möchten wir uns erneut bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich bedanken, die uns im Verlauf des vergangenen Jahres mit ihren Spenden geholfen haben, das Waisenhausprojekt „Jua kwa Watoto“ (JKW)  in der Grenzstadt Goma, im Osten der D.R.Kongo, fortzuführen und den neuen Anforderungen aufgrund des zunehmenden Alters unserer Schützlinge anzupassen.
Gemeinsam mit dem lokalen Partnerverein „Jua kwa Watoto“ unterstützt „Sun for Children“ derzeit insgesamt 38 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: 


18 Kinder und Jugendliche in unserem Zentrum JKW 1; 6 männliche Jugendliche der Wohngruppe JKW 2;  10 externe Jugendlichen, die in besonders bedürftigen Familien leben (JKW 3), davon den Schulbesuch von 8 und das Universitätsstudium von 2 jungen Leuten; 4 ehemalige JKW 2-Jungen, die einer Berufsausbildung im Berufsbildungszentrum CAPA in Bukavu/Süd-Kivu nachgehen (JKW 4)Aufgrund der Entlassung von 8 jungen Leuten in die Selbstständigkeit steht zum Schuljahresbeginn im Sommer 2020 die Aufnahme von  8-10 neuen Kindern an.
Da ein Großteil der Kinder inzwischen zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen herangewachsen ist, die weiterführende Schulen besuchen bzw. einer Berufsausbildung oder einem Studium nachgehen, sind die Herausforderungen an unseren Verein und an die Heimleitung gewachsen. So hat sich das Kinderheim mittlerweile zu einem Zentrum entwickelt, das neben einer intensiven Betreuung der überwiegend jugendlichen Bedürftigen auch Perspektiven und Möglichkeiten einer beruflichen Orientierung prüfen und entsprechende Weichen stellen muss. Eine besondere Aufmerksamkeit erfordern auch unsere Mädchen in der Pubertät, für die wir zusätzlich eine Betreuerin einstellten.2019 hat sich einiges getan: - weitere 4 junge Männer haben das Abitur abgelegt, so dass nun 5 Jungen und ein Mädchen an Universitäten und Fachhochschulen der Stadt Goma studieren. 2 Mädchen haben geheiratet und eine Familie gegründet. - 2 Jungen haben nach der beruflichen Grundausbildung ihr praktisches Jahr begonnen.- 2 weitere Jungen haben eine berufliche Grundausbildung begonnen.
Wir sind stolz und dankbar für den Erfolg, den die Jugendlichen heute vorweisen können, die vor Jahren als traumatisierte Kinder in unser Waisenhaus kamen. Auch dafür, dass wir mit der Hilfe zahlreicher Spender und Unterstützer bereits einigen von ihnen eine Ausbildung ermöglichen konnten.
Das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht auf ein engagiertes 7-köpfiges Mitarbeiterteam in Goma zählen könnten:


Durch eine fruchtbare Kooperation mit Vertretern des Partnervereins „Jua kwa watoto“ und den regelmäßigen Informationsaustausch durch die Monatsbericht der Heimleitung sind wir jederzeit gut informiert über die Situation in unseren Projekten. Die wertvolle Unterstützung von zwei JKW-Vorstandsmitgliedern sorgt für eine geordnete Mittelverwaltung, ausreichende Instandhaltungsarbeiten und kontinuierliche Verbesserungen hinsichtlich der Hygienestandards. Gerade in den vergangenen Jahren, als das Ebola-Virus besonders in den östlichen Provinzen der D.R. Kongo zahlreiche Opfer forderte, sorgten die lokalen Partner frühzeitig mit Aufklärungsgesprächen und hygienischen Vorbeugemaßnahmen dafür, dass die jugendlichen Heimbewohner das notwendige Bewusstsein über die Gefährdung ihrer Gesundheit durch den Virus entwickelten. Sie lernten, Hygienefragen mehr Beachtung zu schenken und eine häufige und sorgfältige Händereinigung und -desinfektion vorzunehmen.

2019 fand erneut eine Begegnungsreise in die östlichen Provinzen (Nord- und Südkivu) der D.R Kongo unter der Leitung des Vereinsgründers Michel Sanya Mutambala statt, bei dem interessierte Menschen Gelegenheit hatten, sich ein Bild von unserem Zentrum JKW in Goma zu machen. Aufgrund der aktuellen Bedrohung durch den Ebola-Virus musste die Gruppe leider länger als geplant in Bukavu/Südkivu warten, bevor sie schließlich nur für wenige Tage das Zentrum JKW in Goma besuchen konnte. Auf einen Reisebericht wurde angesichts der schwierigen Umstände diesmal verzichtet. Informationen über Land und Leute können bei Interesse auch dem Bericht von 2017 entnommen werden.(s.a. Reisebericht auf unserer Homepage http://www.sun-for-children.de).

Insgesamt können wir auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken und haben das neue Jahr in der Hoffnung auf eine weiterhin positive Entwicklung unseres Projektes begonnen. Wir hoffen, weitere erwachsene Schützlinge in die Selbstständigkeit entlassen und einige Jugendliche nach deren Stabilisierung in Pflegefamilien integrieren zu können, um im Zentrum JKW neuen Platz für weitere bedürftige Kinder zu schaffen.
Mit dem steigenden Alter unserer Kinder und Jugendlichen wachsen auch die finanziellen Herausforderungen stetig an. Auch wenn etliche unserer derzeit 134 Mitglieder, vor allem Paten und Patinnen, ihre Beiträge den steigenden Kosten des Grundbedarfs - vor Allem aber den mit jeder Klassenstufe der weiterführenden Schule steigenden Schulgebühren - angepasst haben, so sind wir doch mehr denn je auf externe Spenden angewiesen:Kontinuierliche Instandhaltungsmaßnahmen der Häuser und Wohnungen sowie Ersatzbeschaffungen im Heim (z.B. neue Matratzen und Bettzeug) lassen sich bei der intensiven Beanspruchung durch die zahlreichen Bewohner nicht vermeiden und sind kostspielig, ebenso wie die vorgeschriebenen Schuluniformen, die aufgrund des intensiven Tragens jährlich ersetzt werden müssen. Diese Zusatzkosten fallen jedes Jahr aufs Neue zum Schulbeginn im September an, neben ausreichendem Schulmaterial und ggf. Ranzen. Wegen der unbefestigten steinigen Straßen verbrauchen sich Schuhe (in der Regel billige Turnschuhe) sehr schnell und müssen häufiger als andernorts ersetzt werden.Künftigen Pflegefamilien müssen Betten und Matratzen für die aufgenommenen Kinder gestellt werden, da ihnen aufgrund der großen Not in den Region Ostkongo außer der Beherbergung und Ernährung eines zusätzlichen Kindes in der Regel keine zusätzlichen Kosten zugemutet werden können.
So fanden auch 2019 über das ganze Jahr verteilt Aktionen in Deutschland statt, um unser Projekt durch weitere Einnahmen und Öffentlichkeitsarbeit voranzubringen. Tatkräftige ehrenamtliche Helferinnen und Helfern stehen dem Vorstand bei Flohmärkten, dem Verkauf von afrikanischem Kunsthandwerk an unseren Afro-Shop-Ständen und bei einer Vielzahl öffentlicher Veranstaltungen im Großraum Bonn zur Seite. Durch Schulfeste und Sponsorenläufe erhalten wir gelegentlich wichtige Spenden. All diese Aktionen tragen dazu bei, unser Projekt bekannter zu machen, und Mitglieder und Fürsprecher zu gewinnen, die im Verwandten- und Bekanntenkreis für unsere rein ehrenamtliche Projektarbeit zugunsten von traumatisierten Kindern in einer der ärmsten Regionen der Welt werben!
. Daher sind wir außerordentlich dankbar, wenn der BETTERPLACE-Spendenbutton auf unserer Homepage rege angeklickt wird und uns unsere Spender weiterhin gewogen bleiben!
Der Vorstand von SfC, im Februar 2020



     Die Kinder in ihren neuen Schuluniformen




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