Deutschlands größte Spendenplattform

Sun for Children e. V.

wird verwaltet von Julia Thienpont

Über uns

Der Gründer des Vereins
Der Musiker Michel Sanya Mutambala wuchs in der Stadt Goma im Ostkongo auf. Den Krieg, den man “den Krieg der Befreiung” nannte, hat er als Betroffener selbst miterlebt. Er musste mit ansehen, wie tausende Menschen ums Leben kamen und viele Kinder ihre Eltern und ihr Zuhause verloren.

Am stärksten hat sich ihm das Bild von Kindern in Soldatenuniform eingeprägt. Um diesen Kindern zu helfen, gründete er am 17. Dezember 2004 den Verein “SUN for Children e.V.”.

Ziele des Vereins

Der Verein „SUN for CHILDREN“ möchte hilfsbedürftigen Kindern in Goma das Gefühl geben, dass sie auch ein Teil dieser Welt sind. Jeder von ihnen ist etwas Besonderes. Deshalb wollen wir:

1.Waisenkindern ein zu Hause geben, wo sie ein Dach über dem Kopf haben, etwas zu essen bekommen. Wo jemand für sie da ist, dem sie vertrauen können, der ihre Gefühle, Träume und Interessen ernst nimmt.
2.eine Schulausbildung für diese Kinder sicherstellen
3.Hilfe zur Selbsthilfe geben. Die Kinder sollen lernen, dass sie selbst etwas tun können, um Geld zu verdienen. Denn : Es ist gut, wenn du mir einen Fisch gibst. Aber besser ist es, wenn du mir zeigst, wie man den Fisch fängt!

Letzte Projektneuigkeit

Jahresbericht 2020

  Julia Thienpont  21. Februar 2021 um 14:46 Uhr

2020 war auch für „Sun for Children e.V.“ ein besonderes Jahr – nicht nur wegen der erheblichen Belastung durch die Corona-Pandemie. Sie brachte unseren Verein zeitweise an den Rand seiner Existenz. Ohne die Unterstützung zahlreicher SpenderInnen gäbe es unsere Organisation vermutlich nicht mehr. Zumindest hätten wir die Kinder und Jugendlichen in unserem Waisenhausprojekt „Jua kwa Watoto“ (JKW) im Osten der D.R.Kongo nicht mehr ausreichend versorgen können. Sämtliche Veranstaltungen, mit denen wir zu normalen Zeiten zusätzliche Einnahmen erwirtschaften, wurden abgesagt. Die vielen Sonderspenden haben uns vor der Kapitulation bewahrt und uns ermöglicht, mit geringen Einschränkungen bis heute durchzuhalten.
Hierfür möchten wir uns im Namen unserer Schützlinge besonders herzlich bedanken!
Wie fast überall, konnten auch die Kinder und Jugendlichen in der D.R.Kongo weder die Schule, noch die Universität oder Berufsbildungszentren besuchen, da sämtliche Bildungseinrichtungen geschlossen waren. Die rigorosen Präventivmaßnahmen der Regierung wurden bedingungslos durchgesetzt und zeigten unmittelbaren Erfolg. Durch die vorausgegangene Bekämpfung der Ebola-Epidemie war die Bevölkerung bereits an die sog. AHA-Regeln gewöhnt. Auch im Zentrum JKW trugen die vorhandenen Handwascheinrichtungen und verschärften Hygieneregeln erheblich zur Disziplin und Erhaltung der Gesundheit bei.

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Bis heute hatten wir in den Einrichtungen von JKW keine einzige Erkrankung an Covid-19. Dennoch wurden durch die allgemeinen Einschränkungen die Kinder und ihre Betreuer auf eine harte Probe gestellt: monatelang keinen Ausgang, keine Schule, keinen Sport. Um das Übermaß an Freizeit sinnvoll zu nutzen, fanden als Ausgleich zu den regelmäßigen Lernstunden interne Fußballturniere im Hof des Areals statt. Großen Anklang fand auch die Herstellung von Schmuck und Wandbildern.

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Da ein Verkauf wegen des Lockdowns unmöglich war, entstand die Idee,  eine neue Kaninchenzucht aufzubauen, die für jede Menge Beschäftigung sorgt:  Ställe bauen, Grünfutter suchen, Jungtiere hegen usw. Das begeistert die Kinder und strukturiert ihren Alltag.

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Nach Rückgang der Corona-Fälle in der D.R.Kongo nahmen im Sommer die öffentlichen Einrichtungen nach und nach ihren Betrieb wieder auf. Freudig kehrten die SfC-Kinder in die Schulen zurück.
Nachdem im Herbst einige ältere Jugendliche in Pflegefamilien untergebracht oder in die Selbstständigkeit entlassen wurden, konnten im November die frei gewordenen Plätze 13 besonders bedürftigen und gefährdeten Kindern zur Verfügung gestellt werden. Dies wäre ohne die große finanzielle und ideelle Hilfe von außen nicht möglich gewesen – all unsere Spender und Spenderinnen haben indirekt dazu beigetragen, dass diesen jungen Menschen nun eine neue Chance auf ein Leben in Würde, Gesundheit und Geborgenheit geboten werden kann. Wie uns der Heimleiter berichtete, waren die Kleinen ganz besonders stolz darauf, dass sie die Schule besuchen dürfen, denn dieses Privileg wäre ihnen wegen der damit verbundenen Kosten (Schuluniform, Schulgebühr, Ranzen, Materialkosten etc.) ansonsten niemals zugekommen. Die Kinder wurden in die 1. Klasse einer Grundschule aufgenommen und begannen mit großem Lerneifer ihre Schullaufbahn.

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Doch kurz vor Weihnachten bremste ein erneuter Lockdown im Kongo die Kinder und Jugendlichen des Zentrums JKW abermals aus.
Seither versuchen alle, ihre ausgedehnten Winterferien so gut wie möglich zu nutzen. Die Betreuer und Betreuerinnen geben sich größte Mühe, die Kleinen, die diese Ausnahmesituation noch nicht so recht verstehen können, sinnvoll zu beschäftigen. Wie lange es dauert, bis  die Schulen wieder öffnen können, weiß man nicht. Wir hoffen dennoch auf ein einigermaßen gutes und gesundes Jahr 2021, in dem wir die Kinder und Jugendlichen ausreichend mit dem Nötigsten versorgen können – auch wenn die Lebenshaltungskosten im Kongo durch eine inflationäre Entwicklung der einheimischen Währung beständig steigen.
Unter diesen Bedingungen und bei weiterhin dürftigen Zusatzeinnahmen in Deutschland wird es nicht einfach sein, die laufenden Kosten des Heimbetriebs in Goma decken zu können. Deshalb hoffen wir dringend auf Hilfe von außen.

- Kindgerechtes Mobiliar und Spielzeug für die Kleinen sowie eine Grundausstattung mit Kleidung, Schuhen und Schulbedarf fallen an.

- Auch die nötigen Aufwendungen für unsere Lehrlinge sowie Eingliederungs-Kits für Pflegefamilien werden dringend benötigt und können nur mit der Unterstützung großherziger BETTERPLACE-SpenderInnen geleistet werden.

Wir danken für jedes Zeichen der Solidarität mit den Kindern in Goma!

Der Vorstand von SfC, Februar 2021

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Kontakt

Wittelsbacherring 38 (c/o Dagmar Clos)
53115
Bonn
Deutschland

Julia Thienpont

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