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Amnesty International

wird verwaltet von B. Himmelsbach

Über uns

Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International setzt sich seit über 50 Jahren für die Menschenrechte ein.

Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation.

Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind. 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als sieben Millionen Mitgliedern und Unterstützer_innen unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Altersgruppen in über 150 Ländern.
Sie sind miteinander verbunden, um lokal wie global ihre Ziele zu erreichen. Gemeinsam setzen sie Mut, Kraft und Fantasie ein, für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen.

Aktionen werden möglich durch ein Netzwerk von Amnesty-Expert*nnen zu verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Themen sowie ihren Kontakten zu Opfern von Menschenrechtsverletzungen und ihren Angehörigen, zu Ärzten, Anwälten, Journalisten - rund um den Globus.

Mit "Urgent Actions" (Eilaktionen), Briefen, Appellen, Pressearbeit, öffentlichkeitswirksamen Aktionen sowie Lobbyarbeit gegenüber Regierungen, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen macht Amnesty Druck für eine gerechtere Welt.

Letzte Projektneuigkeit

MEHR ALS 100 SCHÜLER*INNEN GETÖTET

  Emilia Brauer  21. April 2026 um 11:17 Uhr

Bei dem seit Ende Februar anhaltenden bewaffneten Konflikt zwischen den USA und Israel sowie der Islamischen Republik Iran wurde am Morgen des 28. Februar bei einem Luftangriff die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule in der iranischen Stadt Minab getroffen. 

Dabei wurden 168 Zivilpersonen, darunter mehr als 100 Kinder, getötet. Das geht aus einem von Amnesty International Mitte März veröffentlichten Bericht hervor. Amnesty-Analysen von Satellitenbildern, Videoaufnahmen und Munitionsresten deuten darauf hin, dass beim Beschuss der Schule US‑Tomahawk‑Raketen verwendet wurden. Die USA haben es demnach versäumt, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um bei ihren Angriffen zivile Ziele und die Zivilbevölkerung zu schützen. Das ist ein schwerer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Ältere Satellitenbilder, die Amnesty ausgewertet hat, zeigen, dass die Schule im Jahr 2013 Teil eines militärischen Komplexes der iranischen Revolutionsgarden war, später jedoch von diesem abgetrennt wurde. Dies lässt nach Einschätzung von Amnesty International vermuten, dass die USA bei ihrer Einsatzplanung veraltete Informationen nutzten. 

»Der Angriff der USA war vermeidbar«, sagte Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland. »Die US‑Behörden müssen offenlegen, wie es zu diesem dramatischen Versagen kommen konnte.« 

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