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Child's Right and Rehabilitation Network (CRARN)

wird verwaltet von C. Böttcher (Kommunikation)

Über uns

Gefoltert, gequält und getötet - oft von der eigenen Familie: Im Süden Nigerias bringen abergläubische Eltern ihre eigenen Kinder um. Skrupellose Priester reden ihnen ein, die Kinder wären von Dämonen besessen. Nahezu unbeachtet von der Weltöffentlichkeit und ohne Schutz durch den Staat, haben diese Kinder kaum eine Chance ihren Peinigern zu entkommen. Eine kleine lokale Hilfsorganisation, das Child Rights and Rehabilitation Network (CRARN) ist ihre einzige Hoffnung.

Alles fing 2003 damit an, dass der Gründer von CRARN, Sam Ikpe-Itauma, einzelnen Kinder in seinen Wohnräumen Hilfe anbot. Inzwischen ist CRARN zu einem Schutzzentrum für über 200 Kinder angewachsen. Die Organisation bietet den Kindern in ihrem Kinderheim Unterschlupf, hat Lehrer eingestellt, Klassenräume gebaut und versucht den Kindern so ein wenig Normalität zurück zu geben.

Die Kinder sind Opfer einer Welle der Religiosität die den krisengeschüttelten Staat Nigeria in den letzten Jahren überzieht. Im ölreichen Süden des Landes, in dem einige wenige durch die Ölförderung zu enormen Reichtum gelangen, die Mehrheit der Bevölkerung jedoch als Bauern und Händler in Armut lebt, kämpft eine große Anzahl von Kirchen um die Gläubigen. Sie nehmen den Menschen das Wenige, was diese noch besitzen. Selbsternannte Pastoren messen sich dabei im angeblichen Kampf gegen Dämonen. Bauern verschulden sich hoffnungslos, um ihre Kinder absurden Teufelsaustreibungen zu unterziehen. Die Kinder werden dabei gefoltert und gequält. Ihnen werden Fingerglieder abgeschnitten, sie werden an offenen Flammen verbrannt. Bleiben diese Torturen fruchtlos, werden die Kinder von ihren eigenen Eltern ermordet.

Vom UN-Kinderhilfswerk anerkannt und unterstützt durch private Sponsoren, kämpft CRARN gegen die Unwissenheit der Menschen. Zusätzlich erschwert wird die Arbeit von CRARN durch die Regierung. Der Gouverneur der Provinz beschuldigte CRARN in einem Fernsehinterview, mit seiner Arbeit dem Tourismus in der Region zu schaden. Angesichts der Tatsache, dass westliche Mitarbeiter von Ölfirmen sich in der Region nur mit Bodyguards bewegen und die Region fast überall mit der höchsten Reisewarnung eingestuft ist, eine absurde Anschuldigung.

Dennoch schadet sie der Sache von CRARN. Nur wenige Unterstützer vor Ort helfen dem Projekt. Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Zwar konnte durch Spender der Bau von einem Mädchentrakt und Klassenzimmern finanziert werden, ein Erweiterungsbau für Jungen bleibt jedoch unvollendet.

Kontakt

Ikot Afaha -Idung Ukp, P. M.B 1042 Eket
1042
Eket
Nigeria

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