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RAA - Brandenburg

wird verwaltet von B. Mitawi

Über uns

RAA Brandenburg
Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie
in Trägerschaft von Demokratie und Integration Brandenburg e.V.

Die RAA Brandenburg setzen sich für ein demokratisches und weltoffenes Brandenburg ein.
Die RAA Brandenburg initiieren und gestalten Bildungsprozesse und Projekte im Bereich des demokratischen, interkulturellen, historisch-politischen und Globalen Lernens für Multiplikator/innen.

Begegnungen mit Sansibar seit 18 Jahren

Junge Menschen sowie Lehrer/innen aus beiden Regionen haben in den vergangenen achtzehn Jahren in zahlreichen Projekten in Sansibar und Brandenburg zusammen gelebt, gelernt und gearbeitet.

Einzigartig an dieser Arbeit ist die Verzahnung von Bildungsarbeit in Nord und Süd mit Begegnungen und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, das Gestalten und das Entwickeln von Partnerschaften. Wir haben gelernt, dass Partnerschaft wachsen muss, dass sie Teil und Ergebnis eines gemeinsamen Weges ist.

Von einander lernen ist der Anspruch des Programms in allen seinen Teilen.
Daher stehen schon in der Vorbereitung Fragen im Mittelpunkt wie: Was wollen wir voneinander lernen? Welche Voraussetzungen für gelungenes Lernen im Süd-Nord-Kontext brauchen wir? Können wir diese schaffen?

Die Teilnehmenden lernen und arbeiten in selbst organisierten Projekten von Dorfinitiativen mit, um nach der theoretischen Auseinandersetzung mit Fragen der Entwicklung praktische Erfahrung zu sammeln.

Lehrer/innenaustausch

Wir geben sansibarischen und den deutschen Lehrer/innen Einblicke in den Alltag und in den Schulalltag des Anderen und schaffen so eine Möglichkeit, miteinander und voneinander zu lernen. Die Begegnungen finden unter einem Thema statt, zu dem gemeinsam gearbeitet wird, um die Erfahrungen in den Unterricht in Deutschland und in Sansibar zu integrieren. Ziel ist es, (Schul-)Kontakte auf- oder auszubauen.

Letzte Projektneuigkeit

Prüfungszeit in Sansibar und neue Bücher

  B. Mitawi  14. Dezember 2020 um 19:36 Uhr

Liebe Unterstützer*innen,

vielen Dank für Ihre Spenden, die das gemeinsame Lernen auch und gerade zu Corona-Zeiten ermöglichen. 2020 konnten und können wir 3.327,33 €uro für folgende Maßnahmen ausgegeben:

  - Mund-Nasen-Schutz für 1700 Schüler*innen
  - Chat mit Partner*innen und digitaler Austausch zu Corona - Zeiten 
  - Bücher für Schulbibliotheken
  - Mobile Bibliothek
  - um Experimentieren zu ermöglichen 

Wenn wir uns mit unseren sansibarischen Partner*innen  digital treffen, berichten sie davon, dass ihnen aktuell keine Corona-Fälle bekannt sind. Ende April gab es zum letzten Mal offizielle Fallzahlen (509 Infizierte und 21 Tote). Danach hat Tansania der Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine Zahlen mehr geliefert. Es ist schwer zu sagen, wie viele Menschen infiziert, gestorben und genesen sind, wie viele getestet wurden. Das Auswärtige Amt warnt nach wie vor wegen Covid-19  vor nicht notwendigen Reisen nach Tansania und stuft das Land weiter als Risikogebiet ein. Dennoch sind Reisen dorthin nicht verboten und liegen im eigenen Ermessen. Es ist schade, dass von der Reisewarnung betroffene Länder wie Tansania nicht differenziert betrachtet werden. 

Wir konnten während des ersten Lockdowns mit Ihren Spenden in unseren Partnerschule helfen, schnell Masken und Desinfektionsmittel anzuschaffen. Masken und Hygienekonzepte haben geholfen, als die Schulen wieder geöffnet wurden. Es scheint so zu sein, dass die Pandemie in Tansania weniger stark wütet als in Deutschland. Es scheint so, als verbreite sich das Virus in Afrika anders und mit einem abgeschwächten Ergebnis. Einen Konsens über die Ursachen gibt es unter Epidemiologen dazu nicht. Fakt ist aber: Die Hälfte der Tansanier ist jünger als 18, das Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren. Das Leben spielt sich viel mehr im Freien ab. Es ist im Schnitt wärmer als in Europa. Und eventuell schützt auch die in Tansania verbreitete Blutgruppe 0 besser vor einer Ansteckung? Alles keine gesicherten Erkenntnisse – aber was zählt ist, dass unsere Partner*innen bisher zum Glück von einem zweiten Lockdown verschon geblieben sind.  Allerdings sind Begegnungen zwischen Schüler*innen auch im nächsten Jahr angesichts der aktuellen Lage in Deutschland keine Option. Es bleibt uns in den nächsten Monaten nach wie vor nur die digitale Variante der Treffen mit all ihren Problemen. Nicht alle in den Partnerschaften haben ein Smartphone. Aber selbst mit dem Smartphone ist es nicht möglich, die vielen tollen Tools die Zoom & co uns bieten zu nutzen. Allerdings konnten und können wir Kosten für Guthaben mit Ihren Spenden mitfinanzieren, so dass es uns gut gelungen ist, in Kontakt zu bleiben. Die Schüler*inne der Hamamni Secondary School und des Vicco-von-Bülow-Gymnasium zum Beispiel treffen sich alle 14 Tage an einem Samstagvormittag und das nun schon seit April!

Auch andere Kontakte konnten so aufrecht erhalten werden. Pünktlich zum neuen Schuljahr im Januar können wir dann auch wieder den Bücherbestand einiger Partnerschulen erweitern. Gegenwärtig werden gerade die Bedarfslisten erstellt. Zurzeit ist Prüfungszeit in Sansibar. Danach werden wir uns mit einem ausführlichem Rückblick auf das Schuljahr  melden.

Ich bin seit Donnerstag in Sansibar und erlebe den Alltag wie immer. Alle drücken Ihr bedauern aus, über den Lockdown in Deutschland, wünschen Gesundheit und Durchhaltevermögen. Erst viel Später im Gespräch werden dann eigene Ängste höhrbar, die in erster Linie mit den vielen Einreisen aus den Risikogebieten zusammen hängen. Sind wirklich alle die Kommen negativ?

Ich versuche zu erklären, dass es da keine absolute Sicherheit gibt und dass ich daher auch auf Händeschütteln, Umarmungen und Nähe verzichten möchte, bis ich in 10 Tagen ganz sicher sein kann. 

In diesen Tagen wird einiges organisiert und darüber berichte ich im nächsten Newsletter.

Liebe Grüße und eine gesunde Adventszeit 

Wünschen 

Hassan und Birgit


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