
Stiftung Frauen*leben in Köln
wird verwaltet von Maria Beckermann
Über uns
Die Stiftung Frauen*leben in Köln ist eine Tochter der Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. in Köln. Ihr Zweck ist die Förderung und Verstetigung von Frauenprojekten in Köln. Außerdem macht sie den Beitrag von Frauen zum gesellschaftlichen Leben in Köln SICHTBAR. Ihr erstes Projekt ist der interaktive Kölner Frauen*Stadtplan www.frauenstadtplan.koeln . Der Kölner Frauengeschichtsverein und das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln sind Kooperationspartner*innen.
Im kommenden Jahr 2023 wollen wir uns für wohnungslose Frauen in Köln einsetzen. Die aktuelle NAPSHI-Studie zeigt, dass etwa 30% der Wohnungslosen Frauen sind. Sie sind weniger sichtbar als Männer, weil viele von ihnen verdeckt wohnungslos sind, d.h. sie kommen bei 'Bekannten' unter. Wir möchten, dass alle Frauen in Köln ein Dach über dem Kopf haben und dort sicher sind vor Übergriffen, z.B. in einem Frauenhotel. Wir suchen die Zusammenarbeit mit den professionellen Playern in Köln.
Letzte Projektneuigkeit

Das Jahr 2025 endet. Wie soll es weitergehen?
Das Jahr 2025 begann für uns kämpferisch. Die Stadt hatte in dem Haushaltsentwurf 2025/2026 die Mittel für viele Frauen- und Sozialprojekte gekürzt oder ganz gestrichen. Die institutionelle Förderung für die Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. sollte komplett wegfallen. Alle Ausgaben wie Raum- und Materialkosten wären nicht mehr bezahlt worden. Es ging ein Aufschrei durch die Kölner Frauen- und Sozialprojekte. Auf Demonstrationen, in der Presse und in den sozialen Medien wurde protestiert und auf die Folgen dieser falschen, da unsozialen Entscheidungen hingewiesen. Letztlich wurden die Streichungen teilweise zurückgenommen - so auch für die Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V.. Aber wieviel Kraft dieser Kampf den Mitarbeiterinnen abverlangt hat - Kraft, die eigentlich den Frauen in Not, die sich an die Beratungsstelle wenden, zukommen sollte - darüber verliert die Stadt kein Wort. Auch die Interimsfinanzierung von Miete, Nebenkosten und Sachkosten für die Monate, in denen die Stadt ihre Zahlungen einstellte, musste bewerkstelligt werden.
Zum Glück, liebe Leser*innen, habt Ihr uns in den ersten Monaten dieses Jahres mit Euren Spenden ganz enorm unterstützt. Das hat uns sehr geholfen, die kritischen Monate zu überbrücken.
Wir haben uns mehrfach zusammengesetzt und überlegt, wie wir uns ein Stück weit unabhängig machen können von den willkürlichen Entscheidungen der Stadt Köln, die durch ihre desolate Finanzsituation keine zuverlässige Partnerin für uns ist. Hier sollen nur zwei Strategien benannt werden:
1. Wir haben den Förderverein der Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. gegründet. Die dort engagierten Frauen entwickeln Zukunftskonzepte und versuchen, neue Wege der Finanzierung zu finden. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, und es sind direkte Spenden auf das Konto des Fördervereins möglich. Förderverein FrauenLeben e.V. IBAN DE47 3702 0500 0020 91 BIC BFSWDE33XXX 2. Wir intensivieren unseren Kampf zur Anerkennung von umfangreichem Gewaltschutz für Frauen als Pflichtleistung statt einer freiwilligen Angelegenheit, die bei knappen Mitteln jederzeit gestrichen werden kann. Keine Frau hat sich 'freiwillig' ausgesucht, Opfer häuslicher Gewalt zu sein. Jede Frau muss im Falle häuslicher Gewalt einen Rechtsanspruch auf Beratung und sichere Unterkunft haben. Dafür kämpft FrauenLeben e.V. zusammen mit anderen Kölner Trägern der Frauenhilfe und mit den Dachverbänden seit vielen Jahren. Die politische Umsetzung ist mühsam und langwierig. Darauf können Frauen in Not, die JETZT Hilfe brauchen, nicht warten.
Fast könnte man sagen, das Jahr 2025 endete, wie es begann, nämlich mit einer Haushaltssperre, die am 4.11.2025 in Kraft trat. Das bedeutet, dass nur noch rechtlich verpflichtende Leistungen bezahlt werden. 'Freiwillige Leistungen' wie Gewaltschutz stehen zur Disposition. Lange war nicht klar, ob die Haushaltssperre bis in das Jahr 2026 ausgeweitet wird. Zum Glück (Uff!) wird sie zum 31.12.2025 aufgehoben.
Für uns steht fest: So kann es nicht weitergehen! Wir sind eine anerkannte Beratungsstelle für Frauen in Not. Wir sind für die Frauen da und fühlen uns ihnen verpflichtet - auch wenn die Stadt ihre Leistungen als freiwillig ansieht. Deswegen sind wir in diesen unsicheren Zeiten auf Eure Unterstützung angewiesen.
Durch Eure Spenden tragt Ihr nicht nur zu unserer finanziellen Absicherung bei, Ihr ermutigt uns auch und gebt uns Kraft, weiterzuarbeiten und weiter zu kämpfen!
Kontakt
Venloer Str. 405-407
50825
Köln
Deutschland