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Wir sind die „gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft“ (gAG) und betreiben u.a. die Spendenplattform betterplace.org. Wir sind zwar eine AG, aber eine gemeinnützige: Das heißt, keiner der Aktionäre hat eine finanzielle Renditeabsicht. Auch mit dem Handel der Aktien kann kein Geld verdient werden. Die gut.org gAG ist das Fundament, auf dem betterplace.org wächst und gedeiht. Was neben betterplace.org hier noch so wächst und gedeiht? Was neben betterplace.org hier noch so wächst und gedeiht? Das „betterplace lab“, quasi unsere Forschungsabteilung, das bUm, unser Raum für solidarisches Miteinander mitten in Kreuzberg, und die „betterplace Solutions“ – unsere Agentur für besseres soziales Engagement von Unternehmen.

Letzte Projektneuigkeit

Vier Wochen nach Start: Von Erwartungen und Erfolgen

  Felix Oldenburg  28. März 2022 um 08:35 Uhr

Der Krieg in der Ukraine begann vor vier Wochen. Fast gleichzeitig startete eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft. Viele Menschen verlassen dabei ihre Komfortzone und „machen einfach”.

Auch gemeinnützige Organisationen und Unternehmen wagen Neues: Allein an der Herausforderung Unterkunft arbeiten neben den staatlichen Stellen und den Hilfsorganisationen mit großer Energie viele weitere Partner. Wir bei #Unterkunft Ukraine haben großes Glück, von so vielen Menschen unterstützt zu werden.

Ich verstehe, dass es besonders unter den bei uns registrierten Gastgebenden eine große Erwartung gibt - und stellenweise auch eine Ungeduld: „Warum habt ihr mein Angebot noch nicht vermittelt?”

Bei #Unterkunft Ukraine, einer zivilgesellschaftlichen Initiative, die heute einen Monat alt ist, war uns schon früh klar: „Einfach machen” in einem voll automatisierten Prozess, das geht nicht. Es braucht eine menschliche Begleitung, selbst wenn die nicht so leicht skaliert wie eine Webseite. Ein großes Angebot schafft eine große Verantwortung, Menschen zu schützen.

Dazu gehört: Eine digitale Verifizierung der Identität, eine sichere Erstunterkunft, und vor allem etablierte Partnerorganisationen vor Ort, die Vermittlungen verantworten und damit Sicherheit schaffen.

Aus diesen Gründen werden wir einen Großteil der Angebote außerhalb der Hotspots erst noch bearbeiten  - schlicht weil wir die Voraussetzungen und das Partnernetzwerk vor Ort dafür gerade im Zeitraffer aufbauen.

Einen ersten Erfolg haben wir erreicht: Wir haben eine enorme Ressource aufgedeckt. Niemand hätte gedacht, dass 160.000 Menschen kostenlose Unterkünfte für 360.000 Hilfesuchende anbieten würden.

Der nächste Schritt muss sein, nicht nur wie bisher einige Tausend Menschen zu verbinden, sondern einen großen Beitrag zu dem großen Puzzle der Lösungen im Bereich Unterkunft zu liefern. Dabei werden wir sehr wahrscheinlich alle Angebote noch brauchen.

Und drittens bauen wir eine Organisation, die über den ganzen Zeitraum dieses Kriegs und perspektivisch auch in zukünftigen Notlagen handeln kann.

Für mich steht jetzt schon fest: Zum ersten Mal können in einer Krise wie dieser private Unterkünfte eine signifikante Rolle spielen. Aber nur, wenn wir es bedacht und richtig machen. 

Danke für Ihre Unterstützung!

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