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Deutschlands größte Spendenplattform

NABU Beilstein

wird verwaltet von Katja Nießner

Über uns

Der NABU Beilstein möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Letzte Projektneuigkeit

Schwalbenhaus für Beilstein - erstes Ziel erreicht

  Claudia Roth  10. Dezember 2022 um 08:44 Uhr

Hallo zusammen,

Dank Deiner/Eurer großzügigen Spenden und Unterstützung haben wir unser erstes Ziel bereits erreicht, unser Projekt ist nun für Alle auf betterplace sichtbar. Und wir haben bereits 10% des insgesamt benötigten Budgets erreicht. Eine starke Leistung!  Warum haben wir uns für einen Schwalbenturm entschieden, wo es doch noch so viele andere Naturschutzprojekte gibt, die alle umgesetzt werden möchten? Noch kennt jeder die kleinen Flugkünstler, die das Ende des Winters verkünden. Jahrhunderte lang gehörten sie ganz selbstverständlich in jedes Dorf, auf jeden Bauernhof und auch in jede Stadt. 

Als Kulturfolger haben sich Mehl- und Rauchschwalben an eine vom Menschen geprägte Umgebung angepasst. Doch trotz ihrer Anpassung gehen die Schwalbenbestände seit Jahren zurück. Intensive Landwirtschaft, Versiegelung der Landschaft, schwalbenunfreundliche Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Beseitigung von Nestern machen ihnen das Leben schwer. Mangel an geeignetem Nestbaumaterial, fehlende Nistplätze und unzureichendes Nahrungsangebot sind die Folgen.

Früher fanden sie leicht geeignete Brutmöglichkeiten in Tierställen und verwinkelten Bauernhäusern. Diese sind leider weitgehend verloren gegangen oder wurden umgenutzt.

Der NABU versucht mit dem Projekt "Schwalben willkommen!" auf den Rückgang der Schwalben aufmerksam zu machen und zeichnet vor allem Leute aus die die Nester bei sich tolerieren oder unterstützen. 

Als ich Kind war, war der Himmel noch voller Schwalben. Ich selbst bin in einem Haus mit Schwalbennestern unter dem Dach aufgewachsen, direkt an meinem Schlafzimmerfenster. Ihr leises Gesäusel hat mich jeden Abend in den Schlaf gewiegt und oft blieb ich morgens noch ein Weilchen im Bett, um ihnen zuzuhören. Ich bin weg gezogen, die Schwalben und meine Mutter sind noch da. Im letzten Jahr durfte meine Mutter die NABU Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ entgegen nehmen, worüber sie sich sehr gefreut hat. Die Schwalben sind sozusagen irgendwie Teil meiner Familie geworden. 

Herzliche Grüße,
Claudia

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Beilstein
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Katja Nießner

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