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KJSH-Stiftung

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Über uns

Die KJSH-Stiftung ist Teil eines Verbundes gemeinnütziger Träger mit differenzierten Angeboten für Kinder und Jugendliche. In enger Zusammenarbeit mit öffentlichen und freien Trägern werden passgenaue soziale Dienstleistungen angeboten. Seite 1. Juli 2020 gehört JugendNotmail zur KJSH-Stiftung.

Letzte Projektneuigkeit

Schnelle Unterstützung durch neues Suizidpräventions-Team bei JugendNotmail

  L. Schefz  08. November 2021 um 16:26 Uhr

Suizidgedanken und -absichten treten bei vielen Betroffenen häufig das erste Mal im Jugendalter auf. Allein bei JugendNotmail erfolgten seit Jahresbeginn bereits 356 Mail-Beratungen zum Thema Suizidalität. Auch steht bei 13,6 % der Einzelchat-Beratungen dieses Thema im Vordergrund.

Eine Förderung durch 24guteTaten e.V ermöglicht es, seit Mai 2021 ein speziell geschultes Suizidpräventions-Team von fünf Beratenden einzusetzen, deren Aufgabe es ist, täglich den Eingang der Notmails zu prüfen und unbeantwortete Notmails mit suizidalem Inhalt zu beantworten. Außerdem coacht das Team andere Berater*innen zu Beratungen mit Suizidgedanken.

Schnelle und professionelle Hilfe bieten
„Ziel dieses Teams ist es, dass Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren, die sich in Krisensituationen und mit aktiven und/oder passiven Suizidgedanken an unsere Beratenden wenden, eine qualitativ hochwertige und vor allem schnelle Unterstützung erhalten“, erläutert Ina Lambert, Fachleitung bei JugendNotmail. „Wenn sich junge Menschen mit diesem Thema bei uns melden, wollen sie meist erst einmal Gehör finden – denn Suizidalität ist nach wie vor leider ein gesellschaftliches Tabu-Thema.“ Bei JugendNotmail finden die Jugendlichen Entlastung, indem sie sich öffnen können und nicht mehr mit ihren Gedanken und Gefühlen alleine bleiben. „Die wenigsten Jugendlichen wollen sich wirklich das Leben nehmen – aber eben nicht mehr so weiterleben, wie sie es gerade tun“, sagt Lambert weiter. 

Hier setzt JugendNotmail an und schaut gemeinsam mit den Ratsuchenden nach kleinen Schritten, wie sie etwas zum Besseren verändern können, und welche weiterführende Unterstützung gegebenenfalls dafür notwendig ist. 
 

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