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Über uns

Die Rettungshundestaffel ASB Esslingen wurde im März 2014 gegründet und ist eine von bundesweit 43 Rettungshundestaffeln und als Gemeinnützige Organisation anerkannt. Wir sind ehrenamtlich tätig und helfen mit unseren Rettungshunden bei der Suche nach Vermissten oder verunglückten Menschen. Wir haben qualifizierte und geprüfte Teams für die Flächensuche, die Suche in Trümmern sowie Mantrailing.
Wir stehen 24h täglich, das ganze Jahr über zur Verfügung. Im Landkreis Esslingen sind wir Primärstaffel und werden von der Rettungsleistelle, der Polizei oder anderen Staffeln zu deren Verstärkung alarmiert.
Zumeist suchen wir nach dementen, orientierungslosen Menschen, verirrten Kindern, suizidgefährdeten Personen oder Unfallopfern, welche sich aufgrund Schock vom Unfallort entfernt haben.
Innerhalb kürzester Zeit rücken wir zur Suchaktion aus.
Weitere Infos: www.asb-es.de/unsere-angebote/rettungshundestaffel/
oder bei facebook unter “Rettungshundestaffel ASB Esslingen“

Letzte Projektneuigkeit

Aktuelles Ihrer Rettungshundestaffel | Funkgeräte angeschafft | Ausblick

  Rüdiger Herb  19. August 2020 um 16:19 Uhr

Lieber Unterstützer und Freund unserer Rettungshundestaffel,

heute berichten wir Ihnen, wie eine Personensuche abläuft und warum gerade verlässliche Sprechfunkgeräte, die wir dank Ihrer Unterstützung kaufen konnten, hierbei unerlässlich sind. Nehmen Sie sich doch einen Moment Zeit uns lesen Sie unsere News für Sie.

Bei der Suche nach vermissten Menschen müssen wir sehr strukturiert vorgehen. Nur so können wir sicher sein, dass kein Fleckchen überlaufen wird und wir am Ende entweder den Menschen finden oder unser Suchgebiet mit gutem Gewissen frei melden können. Wie bei unserem jüngsten Einsatz am Donnerstag, 6. August 2020 in Ammerbuch bei Tübingen - es galt einen suizidgefährdeten Mann zu finden.

Beim Einsatz bilden wir eine Suchkette, die jeweils an den Enden von sog. Randläufern flankiert wird. Randläufer orientieren sich anhand Karte/GPS oder sofern vorhanden (Wald-)Wegen und wachen darüber, dass die Kette in Linie bleibt. Zwischen den Randläufern wechseln sich dann Rettungshundeführer mit ihren Hunden sowie qualifizierte Sanitätshelfer / Rettungssanitäter ab.
Die Distanz zwischen den einzelnen Personen wird hauptsächlich durch den Bewuchs definiert: je dichter, desto enger - je offener, desto weiter.

Wenn, wie beim letzten Einsatz, das Gelände sehr steil, schluchtartig und extrem dicht bewachsen ist, dann gibt es kaum mehr richtigen Sichtkontakt und normale Sprach-Kommunikation untereinander ist nicht mehr möglich. Das dichte Grün der Bäume und Sträucher schluckt viel weg!

Mittels moderner Handfunkgeräte stellen wir daher die Kommunikation sicher - jede an der Suche beteiligte Person ist damit ausgestattet. Als unsere Rettungshündin Nele sich bei diesem Einsatz nahe Tübingen im dichten Dornengestrüpp verfangen hatte und nach Befreiung hinkte oder ein anderes Team aufgrund der extremen Hitze eine Pause machen musste, konnte so die gesamte Kette sofort informiert werden und die Linie aufrechthalten bis es weiter ging.
Hier zeigt sich: Sie sind ein wichtiges Glied unserer Rettungshundestaffel.
Dank Ihrer Unterstützung konnten wir jetzt neue, robuste und zuverlässige Handfunkgeräte in ausreichender Anzahl anschaffen. Dies war dringend und sehr wichtig, weil deren Vorgänger in den letzten Monaten mehr und mehr den Dienst quittierten. Das Bild zeigt diese neuen Geräte.
https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/079/125/233093/limit_600x450_image.jpeg
Sie merken: Ihre Spende kommt an und tut Gutes.
Folgende Investitionen stehen in naher Zeit an:

Anschaffung und den Einbau von Digitalfunk
Alle BOS-Fahrzeuge (BOS steht für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) müssen auf diese neue Technologie umgestellt werden. Bei Polizei, Feuerwehr und Rettungswesen wird dies durch die öffentliche Hand bezahlt - die Rettungshundestaffeln müssen für diese Kosten (mittlerer 4-stelliger Betrag!) leider selbst aufkommen. Ausrüstung des zweiten Einsatzfahrzeugs mit einer Anhängekupplung
Da wir keinen eigenen Übungsplatz haben, werden unsere Trainingsgeräte mit einem Anhänger transportiert. Auch die Gerüste und Utensilien für öffentliche Aufführungen lagern in einem Anhänger. Mit einer 2. Hängerkupplung können wir so alles auf 1x transportieren - das spart Zeit und Kosten. Ausblick:
Corona hat Sie und uns weiterhin fest im Griff: Öffentliche Veranstaltungen wie Stadtfeste bleiben weiterhin verboten und sogar Weihnachtsmärkte werden vermutlich nicht stattfinden können. Somit können wir auch weiterhin nicht im persönlichen Gespräch um Spendengelder werben. Dies schmerzt uns sehr.

Dankbar sind wir jedoch, dass der geregelte Ausbildungs- und Trainingsbetrieb unter Beachtung der jeweils gültigen Schutzmaßnahmen, seit einiger Zeit wieder durchgeführt werden darf. So bieten wir auch weiterhin die Gewähr, rund um die Uhr das ganze Jahr über zu Sucheinsätzen ausrücken zu können.

Im Spätsommer/Herbst veranstalten wir "Erste-Hilfe am Hund"-Seminare für interessierte Hundehalter.  Gerne geben wir unser Wissen hierin - geleitet von einer versierten, tiermedizinischen Fachkraft - an andere Menschen weiter.
Vielleicht entdeckt ja dabei ein Teilnehmer sein Interesse für die Rettungshundearbeit? Wir freuen uns immer über Interessierte - sei es als Rettungshundeführer, Sanitäts- und Suchhelfer oder Trainingsassistent.

Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund und zuversichtlich. 
Mit den besten Grüßen von Ihrer Rettungshundestaffel des ASB Esslingen

Alexander Hahn (Staffelleiter) und Rüdiger Herb (Öffentlichkeitsarbeit)
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Kontakt

Jusiweg 10/12
73734
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