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Deutschlands größte Spendenplattform

KOK e.V.

wird verwaltet von Charlotte Kunath

Über uns

Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel
Der KOK e.V. ist ein Zusammenschluss von Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel und weiteren Organisationen, die zu Menschenhandel, Ausbeutung und Gewalt an Migrantinnen arbeiten.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 1.480,81 € Spendengelder erhalten

  Charlotte Kunath  12. August 2026 um 14:32 Uhr

Liebe Spender*innen, 
die vergangenen Monate waren geprägt von wichtigen politischen Entwicklungen und intensiver Arbeit gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Dank Ihrer Unterstützung konnte der KOK diese Prozesse begleiten und die Perspektiven Betroffener in die politische Debatte einbringen. 
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit war die Begleitung und fachliche Einordnung der Umsetzung der reformierten EU-Menschenhandelsrichtlinie in deutsches Recht. Mit einer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf und einer Pressemitteilung haben wir deutlich gemacht, dass eine wirksame Bekämpfung von Menschenhandel nur gelingt, wenn die Rechte und der Schutz von Betroffenen konsequent mitgedacht werden. Insbesondere haben wir uns für einen besseren Zugang zu Aufenthaltsrechten, eine verlässliche Finanzierung spezialisierter Fachberatungsstellen sowie bedarfsgerechte Schutz- und Unterstützungsangebote eingesetzt. 
Mit unserer neuen Studie „Zwangsverheiratung im Kontext von Menschenhandel“ haben wir untersucht, welche Auswirkungen die reformierte EU-Richtlinie auf die Beratungspraxis haben kann. Die Ergebnisse zeigen sowohl die Überschneidungen als auch die unterschiedlichen Anforderungen in der Beratung von Betroffenen von Menschenhandel und Zwangsverheiratung und liefern wichtige Impulse für Politik und Fachpraxis. 
Darüber hinaus haben wir unser Themenpapier „Künstliche Intelligenz und Menschenhandel: Chancen und Risiken“ veröffentlicht. Es beleuchtet, wie neue Technologien sowohl zur Ausbeutung beitragen als auch Prävention, Strafverfolgung und Beratung unterstützen können. Auch die öffentliche Debatte um das Thema Leihmutterschaft hat der KOK mit einem Statement begleitet. Darin haben wir erläutert, warum Leihmutterschaft nicht pauschal mit Menschenhandel gleichgesetzt werden kann und weshalb eine differenzierte Bewertung notwendig ist, um Betroffene wirksam zu schützen. 
All diese Veröffentlichungen verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Schutz von Betroffenen zu stärken, Fachwissen bereitzustellen und politische Entscheidungen mit fundierten Analysen zu begleiten. Dass wir diese Arbeit leisten können, verdanken wir auch Ihnen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es uns, Menschenhandel sichtbar zu machen, die Interessen Betroffener zu vertreten und uns für bessere Schutz- und Unterstützungsstrukturen einzusetzen. 
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. 

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Kontakt

Lützowstr. 102-104
10785
Berlin
Deutschland

Charlotte Kunath

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