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Perspektiven für Kinder auf dem Westbalkan e.V.

wird verwaltet von Ralph Rüdiger

Über uns

Hauptzweck des Vereins ist die uneigennützige Unterstützung und Förderung von Kindern in den Westbalkanstaaten, insbesondere bedürftigen Kindern, „verlassenen" Kindern, sozial und ethnisch benachteiligte Kindern und deren Familien in den Westbalkanstaaten, sowie aus Deutschland abgeschobene Familien in die Westbalkanstaaten.
Des Weiteren fördert und unterstützt unser Verein uneigennützige Körperschaften wie z. B. Schulen und ein Kinderheim in den Westbalkanstaaten, die sich um die Betreuung und Förderung der Vorgenannten kümmern.

Letzte Projektneuigkeit

Die Hilfen kamen in Albanien und im Kosovo an.

  Ralph Rüdiger  15. Januar 2021 um 13:22 Uhr

Auch im Jahr 2020 konnten die Spenden zu 100% an die Notdürftigen, vor allem Kinder, in Albanien und im Kosovo weitergeleitet werden. Im ersten Halbjahr konnten wir vor allem Geld für die lebensnotwendige Medikamente und medizinische Behandlung für die Kinder in Fushe Kosovo überweisen. Im Kosovo gibt es keine gesetzliche Krankenversicherung.
 Im zweiten Halbjahr (August) konnte mit Hilfe der Spenden der Vertrag mit dem SOS Kinderdorf Kosovo bis Juli 2021 verlängert werden. Damit können wir 27 von extremer Armut betroffene kinderreiche Familien mit insgesamt 114 Kindern in Fushe Kosovo unterstützen. Die bedürftigen Kinder werden u. a. bei der medizinischen Versorgung, beim Besuch in eine Schule oder der Integration in das Berufsleben unterstützt. Des Weiteren konnten mithilfe von Spenden bis Weihnachten 116 Lebensmittel- und Hygienepakete an kinderreiche Familien ausgeteilt werden.Eine Spende konnte im August an das Kinderheim bei Tirana überwiesen, damit die durch den Wirbelsturm mit Starkregen hervorgerufenen Schäden am albanischen Kinderheim etwas beseitigen zu können.
Zur Weihnachtszeit reisten wir trotz Corona wieder ins Armenhaus Europas, um in den Ländern Albanien und Kosovo Spenden zu übergeben. Im Slum von Fushe Kosovo verteilten wir an 75 frierende kinderreiche Familien Brennholz im Wert von 5020 €. An 33 hungernde Familien übergaben wir Lebensmittelpakete im Wert von mehr als 1500 €. Schwerpunkt bei den Rationen war diesmal vor allem frisches Obst. In Zeiten der Pandemie soll das Immunsystem der notleidenden Bewohner gestärkt werden. Mit dem Spendengeld konnten wir auch wieder Medikamente kaufen. Im können sich 75% aller Kosovaren die Kosten für medizinische Behandlungen nicht leisten. Im Slum von Fushe Kosovo sind es 99%! Wir mussten feststellen, dass sich die Armut durch die Corona-Pandemie verschärft hat. Immer mehr Kinder laufen bei der Kälte barfuß herum! Dazu kommt die Tatsache, dass das politische Chaos im Kosovo die Lage dieser Menschen weiter verschlechtert. 17% aller Kosovaren leben in extremer Armut (pro Tag weniger als 1 $ zum Überleben), 26% haben weniger als 2 $ pro Tag. Am letzten Tag im Kosovo sprachen wir mit dem SOS Kinderdorf Kosovo, mit dem seit 1,5 Jahren eine enge vertragliche Kooperation besteht. Uns wurde dargelegt, wie die Arbeit von sozialen Trägern durch das politische Chaos im Kosovo besonders in diesem Jahr erschwert wurde. Die Republik Kosovo hat seit Juni keine funktionierende Regierung mehr, so dass auch viele Träger seit März keinerlei staatliche Finanzierung mehr erhalten haben. Wir freuen uns sehr, dass unsere Spenden im Juli die langfristigen Projekte über diese schwere Zeit retten konnten. 
Danach besuchten wir das Kinderheim „Rreze Dielli“ in Peza (halbe Autostunde von Tirana entfernt). Die Kinder freuten sich sehr über unser Kommen. Coronabedingt mussten wir diesmal die Weihnachtsgeschenke, Schokolade und Orangen in Fünfergruppen aushändigen. Auch das Kulturprogramm konnte nicht stattfinden, das die Kinder uns in den letzten Jahren immer wieder liebevoll vorgeführt hatten. Wir übergaben der Leiterin des Kinderzentrums einen Spendenscheck von 6000 € und einen vollen Koffer mit Puzzlespielen, Malheften, Farbstiften u. a. m. Mit dem Spendengeld können weiterhin Freizeitmöglichkeiten und Therapien für Kinder, die aus den ärmsten familiären Verhältnissen kommen, finanziert werden. Des Weiteren wird das Geld benötigt, um die durch den starken Wirbelsturm im letzten August hervorgerufenen Schäden auch im Heim halbwegs beseitigen zu können. Das albanische Kinderheim wird ja bekanntlich nicht vom Staat unterstützt. Wir versprachen den Kindern, in diesem Jahr wiederzukommen.  Viele Familien leiden immer noch unter Folgen des schweren Erdbebens vom November 2019. Allein in der Nähe von „Rreze Dielli“ leben immer noch ca. 60 Familien in den Zelten! Wichtig ist es, dass die Mittel direkt bei den Menschen, vor allem bei den Kindern in Fushe Kosovo und in Peza ankommen und nicht in der Verwaltung versickern. Deshalb finanzieren wir unsere Reisen sowie sämtliche Spesen auch selbst und übergeben die Spenden hundertprozentig. 

Wir sind allen sehr dankbar, die mitgeholfen haben, das Leid der Menschen, vor allem der Kinder, etwas zu mildern. Besonders strahlende Kinderaugen machten uns den Stress erträglicher. In einigen Situationen hatten wir die Mühe, unsere Tränen zu unterdrücken. Wir benötigen weiterhin Spenden, damit wir es u. a. für die Verlängerung der Kooperation mit dem SOS Kinderdorf Kosovo im Sommer kommenden Jahres verwenden können. Das Geld wird auch für den Kauf von Medikamenten und Lebensmittel in den nächsten Monaten benötigt.  Da es im Kosovo nur Sozialhilfe gibt, wenn Kinder unter 6 Jahren im Haushalt leben (bis zu 120 € Sozialhilfe für die ganze Familie im Monat), bleibt zu befürchten, dass bei eventuell wieder eingeführten Ausgangssperren viele kosovarische Familien zeitweise komplett ohne Einkommen dastehen und wieder auf Lebensmittelpakete angewiesen sind. Nochmals vielen, vielen Dank für die humanitäre Hilfe. 

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Geißblattstr. 32
04329
Leipzig
Deutschland

Ralph Rüdiger

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