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al omri - Kinderhilfe Palästina gemeinnütziger e.V

wird verwaltet von O. Berthold

Über uns

Sister Susan Sheehan, eine Barmherzige Schwester des Heiligen Vinzenz von Paul, lebt und arbeitet in Jerusalem in einem Heim für schwerstmehrfach behinderte Kinder. Sie arbeitet seit über 25 Jahren im Nahen Osten.

Die al omri - Kinderhilfe Palästina haben wir 2001 gegründet, um ihre Arbeit im Gazastreifen zu unterstützen. Dabei ist es bis heute geblieben - wir arbeiten seither mit Sister Susan und einer palästinensischen Projektkoordinatorin, die im Gazastreifen lebt und die wir ebenfalls seit zehn Jahren kennen, zusammen. So ist sichergestellt, dass alle Spenden ohne Abzüge diejenigen erreichen, für die sie vorgesehen sind - die bedürftigen Kinder im Gazastreifen.

Wir arbeiten alle ausschließlich ehrenamtlich, was dazu führt, dass wir im Durchschnitt nur rund 3% unserer Einnahmen für Verwaltungskosten ausgeben müssen.

Letzte Projektneuigkeit

(Leider wenig) Neues aus Gaza

  O. Berthold  07. Dezember 2020 um 11:04 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
 
die SARS-CoV-2-Pandemie hält alle fest im Griff und so haben auch wir lange nichts aus Gaza berichten können. Nach dem Lockdown im März, der auch in Gaza zur Schließung der Schulen und Grenzen führte, kamen sämtliche Projekte zum Erliegen. 
Da weder Sister Susan von Israel nach Gaza einreisen konnte und auch die regulär in Gaza lebende Projektkoordinatorin zum Zeitpunkt des Lockdowns ausserhalb Gazas war, konnten wir über mehrere Monate auch nichts von den Schulen und dem Leben der Menschen in Gaza erfahren.

Seit einigen Wochen ist die Projektkoordinatorin nun wieder in Gaza, doch weder Sister Susan noch ihr Team haben bislang eine erneute Einreisegenehmigung erhalten, sodass die Projekte momentan durch tägliche Telefonate begleitet werden.
 
Über das Infektionsgeschehen in Gaza ist uns wenig bekannt. In ihrem letzten Schreiben von Mitte November berichtet Sister Susan, dass es auch in Gaza einen erneuten starken Anstieg der Infektionszahlen gebe und die ersten Schulen bereits wieder schließen würden.
 
Welche Projekte laufen denn dann überhaupt?
 
Die vier Schulen, die wir vor COVID-19 mit einer täglichen Schulspeisung versorgt haben, mussten im März schließen. Seit Oktober haben die Grundschulen wieder offen und die Schulspeisung konnte wieder beginnen. Die Vorschulklassen mussten auch im Oktober noch zu Hause bleiben und hätten nun langsam wieder in Schule kommen sollen. Stattdessen sind nun die ersten Schulen wieder geschlossen.
 
Um der unmittelbaren Not der Menschen etwas zu helfen, hat Sister Susan im Oktober angefragt, ob wie Finanzierung von Lebensmittelpaketen für 100 Familien monatlich übernehmen können. Das haben wir sehr gerne gemacht und 25.000 Euro für die ersten drei Monate überwiesen. Jede Familie erhält Lebensmittel im Wert von 150 NIS (ca. 37 EUR) pro Monat Die Einkäufe und die Verteilung wird mit Hilfe der Schulen bzw. der entsprechenden Gemeindezentren koordiniert.
 
Wie geht es weiter?
 
In den letzten Jahren haben wir Sie um diese Jahreszeit gezielt um Spenden gebeten, um die Schulspeisung für das kommende Jahr finanzieren zu können. Durch die Schulschließungen haben wir derzeit einen kleinen finanziellen Puffer, mit dem wir z.B. auch die Lebensmittelverteilung finanzieren können. Der Bedarf an sicherer Versorgung mit Lebensmitteln im Gazastreifen ist jedoch nicht weniger geworden, eher im Gegenteil. Deswegen werden wir, sobald es die Situation wieder zulässt, sofort die Schulspeisung wieder aufnehmen, ggf. ausweiten oder anderweitig die betroffenen Familien mit Lebensmittel zu versorgen versuchen. 
 
 Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Familien, dass Sie gesund und mit Zuversicht durch diese unruhige Zeit kommen.
 
 Herzliche Grüße
 Maren und Oliver Berthold 

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