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Kirchenkreis Wuppertal

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Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 1.221,88 € Spendengelder erhalten

  Jörg Wieder  08. Oktober 2020 um 08:59 Uhr
Projekthilfe 2019 - Bericht
Der Kirchenkreis Wuppertal stellte seinem Partner, dem evangelischen Kirchenrat CEPAD in der Stadt Matagalpa, im Jahr 2019 einen Betrag von Euro 20.000 für seine Projektarbeit zur Verfügung. Diese Summe setzt sich aus Spenden, Kollekten und  Kirchensteuermitteln zusammen.
CEPAD arbeitet mit Dorfgemeinschaften in 5-jährigen Entwicklungszyklen. Im Jahr 2019 wurde im fünften und vorletzten Jahr in sieben südlich von Matagalpa nahe beieinander liegenden Ortschaften die begonnenen Projekte fortgeführt: Santa Josefina, Las Delicias, Las Mercedes, Ocotal, Ocote Sur, Jucuapa Occidental und El Bijague. Insgesamt wurden durch die Programme 607 Personen gefördert, darunter 362 Frauen und 105 Kinder.
Programmeinheit Nachhaltige kommunale Entwicklung: Die von CEPAD begleiteten Dorfentwicklungskomitees (Comité de Desarollo Comunal – CDC) setzten Ihre Arbeit fort. Die CDC werden in die Lage versetzt, eigenständig Probleme zu analysieren und Projekte zu planen und umzusetzen. Die CDC haben im Verlaufe des Jahres mit unterschiedlichen lokalen Organi-sationen und Nichtregierungsorganisationen insgesamt 21 Entwicklungsprojekte realisieren können. Unter anderem wurden in Ocotal-Apante 2,5 km Straße instand gesetzt, in Bijague Sur ein Gemeinschaftshaus errichtet, in Las Mercedes 20 Häuser repariert, in Las Delicias eine Wasserquelle erschlossen, in Jucuapa eine Hängebrücke instand gesetzt, in Santa Josefina Elektrizitätskabel gezogen, in Bijague Sur Straßen gepflastert.
Ernährungssicherung und Ökologie: Diese Programmeinheit zielt auf eine ökologisch orientierte Landwirtschaft und effizientere Anbaumethoden. Eine besondere Maßnahme war die Errichtung einer kleinen Staumauer, mit der Wasser aufgestaut wird, das in Trockenzeiten zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen genutzt werden kann.
Stärkung der Familie: Frauen wurden Fortbildungen angeboten, in denen sie Techniken erlernten, mit denen sie Einkünfte erzielen können. Unter anderem gab es Fortbildungen zur Herstellung von Kleidung und Schmuck sowie zur Gestaltung von Festen und Feiern. Ein Aspekt der Ausbildung war, Abfallprodukte zu verwerten.
Zum anderen werden Familien in schwierigen Lebenssituationen und bei Erziehungsproblemen Begleitung und Beratung angeboten. 21 junge Erwachsene nahmen im Rahmen des Programms an Weiterbildungen teil, um Familien beratend begleiten zu können.
Im Programmbereich der Hausgärten erhielten 35 Frauen Fortbildungen. Die Hausgärten dienen der Eigenversorgung der Familien. Die Gärten sollen nachhaltig und umweltgerecht bebaut werden. Unterrichtet wurde über biologische Düngemethode und Insektenbekämpfung. Angebaut wurden u.a. Kohl, Möhren, Kürbis, Radieschen, Rote Bete, Zwiebeln, Sellerie, Rettich, Chicorée.
Die Landbank für Frauen wurde fortgeführt. 19 Frauen erhielten Kredite im Bereich von etwa 80 bis 150 Euro und konnten so kleine Geschäfte aufbauen wie z.B. Schneiderei, Schweineschlachtung, Krämerlädchen, Bäckerei, Kosmetikverkauf.
20 jungen Erwachsenen wurde ein sechsmonatiger Basiskurs Informatik angeboten.
Pastoralarbeit: Schwerpunktthemen in der Fortbildung der Pastoralkomitees, Frauenkomitees und Jugendkomitees waren in diesem Jahr Kurse über Seelsorge in Krisenzeiten. Die Kurse hatten Bezug zur angespannten innenpolitischen Lage.
Investitionen: Insgesamt 18 Familien wurden im Bereich Häuserbau und landwirtschaftliche Produktion, Geschäftsgründungen mit Klein-krediten unterstützt. Dafür wurden ca. Euro 4.040 eingesetzt.
Im aktuellen Jahr 2020 beginnt CEPAD die Planungsarbeit in einer Gruppe anderer Dorfgemeinschaften. Die Arbeit mit den bisherigen Dorfgemeinschaften wird zum Abschluss gebracht. Der Kirchenrat dankt ausdrücklich auch im Namen der Dorfgemeinschaften dem Kirchenkreis und allen Spendern für die Ermöglichung der vielfältigen Projekte.

Text aus dem Infobrief Juli 2020 "Neues aus Matagalpa"; siehe auch http://www.wuppertal-matagalpa.de
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