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FATHIMA e.V.

wird verwaltet von Winfried Barczaitis

Über uns

FATHIMA unterstützt die Ausbildung von jungen Menschen in Afrika - derzeitiger Schwerpunkt Burkina Faso / Westafrika - um diesen zu ermöglichen, ihr Leben in gewohntem Umfeld zu gestalten und nicht den wachsenden Gefahren ausgesetzt zu sein, die mit Abwanderung oder Flucht verbunden sind.

Letzte Projektneuigkeit

Jahresbrief Fathima 2019

  Winfried Barczaitis  27. Dezember 2019 um 15:34 Uhr

Unter dem Titel MDD "Mères de demain" (Mütter von morgen) läuft in Gosson in Burkina Faso unser derzeitiges Hauptprojekt, welches von unserer Partnerorganisation Benkadi in Burkina Faso bereits 2014 ins Leben gerufen wurde.Es läuft gestaffelt mit dem Ziel, insgesamt 5 zweijährige Ausbildungsgänge über 10 Jahre durchzuführen, in denen Mädchen im Alter von 14-19 Jahren aus den umliegenden 10 Dörfern in dem Internatsbetrieb in Alphabetisierung, Nähen, Weben, Landwirtschaft, Viehzucht, Braukunst und anderen handwerklichen Fertigkeiten ausgebildet werden. Das Erlernen dieser Tätigkeiten soll berufliche Perspektiven für die Mädchen eröffnen und zum Bleiben in ihren Dörfern motivieren. Sie bekommen nach Abschluss der Ausbildung einen Starter-Kit (Nähmaschine, Küken, Maschendraht, Saatgut) im Wert von ca. 300 €, um wiederum Mädchen in ihren Dörfern anzuleiten und Arbeitsgemeinschaften zu bilden. Dieser Weg wird von unseren lokalen Partnern und Fathima e.V. als faire und sinnvolle Alternative für die jungen Mädchen und Frauen angesehen, die ansonsten in die Städte Burkina Fasos, der Nachbarstaaten Mali und Niger oder darüberhinaus abwandern würden,dies in der Hoffnung, als Haushaltangestellte Geld zu verdienen, was häufig jedoch in Ausbeutung, Vergewaltigung und Misshandlung endet und zu einer Spirale von Depressionen, Krankheiten, ungewollten Schwangerschaften bis hin zum Verschwinden der Mädchen oder vereinzelt ihrem Tod führt.Mitte Oktober hatte ich kurz darüber informiert, dass wir von FATHIMA uns entschieden haben, ein weiteres Projekt in Burkina Faso zu unterstützen.In der Stadt Fada N’Gourma im Osten von Burkina Faso betreiben einige junge Männer ADE-Association Pour le Development de l’Est.  Hier werden ebenfalls junge Frauen und Mädchen in einer dualen Ausbildung unterstützt. Die Vorgehensweise hier ist, Mädchen zu definieren, die den Willen und das Interesse an einer Ausbildung haben, deren Eltern oder Familie die nötigen Investitionen in Schulgeld und Ausbildungsmaterial aber nicht aufbringen können. Hier springt ADE ein, indem das Schulgeld übernommen wird und – sehr wichtig – die Mädchen kontinuierlich begleitet werden, damit sie tatsächlich eine Ausbildung abschließen. Meist übrigens in typischen Männerberufen wie Installateur, Schlosser, Schweißer, Automechaniker etc.ADE arbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt von Fada N’Gourma, der Bezirksregierung und natürlich lokalen Handwerksbetrieben und Ausbildungszentren. Aus dem letzten Ausbildungsgang von 11 jungen Frauen haben 9 die Ausbildung abgeschlossen, stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung bzw. haben eine Anstellung und haben sich teilweise auch selbständig gemacht. Von den verbleibenden 2 wurde eine verheiratet und ist inzwischen Hausfrau und Mutter, die andere hatte abgebrochen, ist aber zurückgekommen und jetzt eine von 15 jungen Frauen, die im Oktober die Ausbildung neu begonnen haben. Als Ausdehnung des Konzeptes wird ADE künftig auch die Eingliederung der Absolventinnen in das Berufsleben begleiten.Hier eine Karte, auf der die beiden Standorte (Sourou steht für Gosson) und die Provinzhauptstadt Tougan markiert sind. Soweit, was unverändert die Beschreibung dieser Projekte anbetrifft. Leider leiden auch unsere Freunde in Gosson zunehmend unter den von Mali und Niger eindringenden Terroristen. Auf der Karte ist gut zu sehen, wie nah vor allem die Grenze von Mali ist.  Das hat unseren Partner BENKADI gezwungen, die Schülerinnen aus Gosson inzwischen dauerhaft in Tougan unterzubringen und dort auch den Unterricht abzuhalten.Tougan wird – wie übrigens auch Fada N’Gourma – als weitestgehend sicher angesehen, da hier das Militär hohe Präsenz zeigt.Der LKW,  den wir Anfang des Jahres nach Bourkina Faso verschifft haben, wurde nicht – wie ursprünglich geplant – verkauft sondern so umgebaut, dass er inzwischen die Damen von Tougan an einigen Tagen der Woche tagsüber nach und von Gosson bringen kann, um dort die Tiere zu füttern und die Gärten und Äcker zu pflegen. Man kann von dualer Ausbildung unter extrem erschwerten Umständen sprechen. Da viele staatliche Schulen vor allem im Bereich Sourou und Tougan inzwischen schließen mussten, ist die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bei BENKADI und ADE stark gewachsen, dies vor allem auch, weil beide Projekt mit einer Abschlussquote von >80% im Land an der absoluten Spitze liegen.Unter schwierigen Bedingungen werden durch BENKADI 30 und durch ADE 15 Ausbildungsplätze bereitgestellt!
Fathima e.V. unterstützt die  Projekte weiter sowohl finanziell als auch durch Sachspenden wie Nähmaschinen, Gartenbaugeräten und vielem mehr. Dabei sind wir auf entsprechende Geld- oder Sachspenden in Deutschland angewiesen.
Für die Geldspenden können wir weiter garantieren, dass alle Spenden zu 100% den Projekten zufließen. Unseren administrativen Aufwand decken die Beiträge unserer Vereinsmitglieder. Wir freuen uns auf Ihre weitere Unterstützung und werden Sie auch im Jahr 2020 wieder   informiert halten.Dabei bitte ich um Verständnis dafür, dass wir dies nicht mehr so häufig tun können, wie Sie es aus der Vergangenheit gewohnt sind.Die Mitglieder unseres reduzierten Vorstandes stehen alle noch voll im Berufsleben und finden nicht immer die nötige Zeit für zeitnahe Kommunikation.  Winfried Barczaitis Vorsitzender des Vereinsvorstandes

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