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Dorfförderverein Wiesenthal e.V.

wird verwaltet von Mario J.

Über uns

Der Dorfförderverein Wiesenthal / Rhön e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht die Gemeinde Wiesenthal, die ortsansässigen Verbände, Vereine und Initiativen, sowie deren Bewohnerinnen und Bewohner konzeptionell, inhaltlich, strategisch und ressourcengewinnend zu unterstützen, zu fördern und zu entwickeln. Der Verein ist überparteilich und konfessionsfrei aktiv. Insbesondere fördert und unterstützt der Verein die Kinder- und Jugendarbeit in all ihren Facetten, das Kunst- und Kulturleben, das kulturelle Erbe der Region, sowie die Heimatpflege, organisiert den sozialen Zusammenhalt und hat einen generationsübergreifenden und interdisziplinären Ansatz bei seiner Arbeit. Der Verein ist ausschließlich ehrenamtlich aktiv. Im Jahr 2018 wurden in über 3000 Ehrenamtsstunden folgende Projekte erfolgreich umgesetzt: - Eröffnung und Einrichtung Jugendclub; - Umbau und Umgestaltung Schulgarten; - komplette materielle Ausstattung der Kindersportgruppe des Sportvereins und diverse Kleinprojekte.

Letzte Projektneuigkeit

Es ist aus und vorbei!

  Mario J.  11. November 2020 um 12:34 Uhr

Liebe Freunde, Förderer und Interessierte,

nun ist es passiert. Ganz nüchtern, es ist aus, aus und vorbei! Unsere Spendenkampagne ist seit dem 10.11.2020 ganz offiziell bei betterplace.org als „Finanziert“ gekennzeichnet und gilt somit als erfolgreich abgeschlossen.

Tja, und nun? Ruhe? Oder vielleicht? Ich weiß es noch nicht! Ich bin seit gestern Abend damit beschäftigt meine Gedanken zu sortieren, noch liegen gebliebene administrative Aufgaben zu erledigen und immer wieder für Momente meine Gedanken schweifen zu lassen und ja, man glaubt es ja nicht, aber es liegen geschlagene 658 gemeinsame Tage hinter uns. Und trotzdem fühlt es sich irgendwie, irgendwie wie eine kurze Ferienlagerreise an.

Zu Beginn diese Aufregung, so ein Kribbeln im Bauch gepaart mit der Vorfreude auf das, was da kommt, ein Bild in meinen Gedanken gemalt in den buntesten Farben aber da schwingt auch im Hintergrund ganz unterbewusst etwas Unsicherheit mit, so wie eine lästige Melodie, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.: „Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt die kleine Wanze….“. 

Dann, die ersten Vorbereitungen und Besorgungen. „Was brauche nur alles? Hoffentlich vergesse ich nichts?! Ah, daran muss auch unbedingt denken!“ Irgendwann meint man gut gerüstet zu sein. Man packt seinen Koffer. Ein paar letzte Telefonate. Bei Omi noch schnell ein bisschen seelische und finanzielle Stärkung abholen mit dem Versprechen mal was von sich hören zu lassen. Man weiß ja nie was auf so einer ersten langen Reise alles passieren kann. 

Nun ist es endlich soweit. Morgen geht es los und eigentlich müsste man sich noch mal richtig ausruhen, weil absolut klar ist, dass so ein Ferienlager anstrengend sein wird. Mutti und Papi haben mich eindringlich davor gewarnt. Aber, aber dieses Kribbeln ist mittlerweile so stark, dass sich mein Bauch so ein bisschen wie ein Schmetterlingspark anfühlt – kribbeln, krabbeln, summen. Völlig übernächtigt klingeln einen die „lieben Verwanden“ am nächsten Morgen aus dem Bett. „Komm es geht los!“ „Ach nee! Nur noch einen Moment! Gleich geht’s los!“. Mit der Müdigkeit kommen auch wieder die Zweifel zurück. „Soll ich wirklich? Was erwartet mich nur?“ Wenn ich da irgend etwas verkacke, dann bin ich doch auf ewig der Vollhorst!?“ Aber spätestens dann am Bus, wenn klar ist wer noch so alles mitfährt verfliegen diese wieder ganz schnell. Eigentlich hätte man es wissen müssen, aber überraschend ist es dann irgendwie doch. 

Da stehen am Abreiseort ein paar Freunde, welche mitreisen wollen, einige Bekannte und gefühlt gute Charaktere von denen man denkt, dass sie ganz gut zu uns passen und wo man sich darauf freut diese besser kennen zu lernen. Bei den anderen Mitreisenden weiß man noch nicht so recht was man zu erwarten hat, aber das wird schon werden. 

Dann die Abfahrt. Und los geht die Reise. Man kennt zwar das Ziel, aber wie man dorthin kommt ist dann doch noch nicht so ganz klar. Lassen wir uns überraschen. Der erste Teil der Reise ist noch ganz leicht. Ankunft, auspacken, einrichten, umschauen und alles kommt so auf einen zu. Viele tolle Sachen passieren zu Beginn. Ein tolles Ferienprogramm, man verträgt sich, gutes Wetter allen Ortens, alles ist noch neu und aufregend. Es knistert regelrecht und eigentlich scheint sowieso nur die Sonne. Ein Event jagt das nächste Highlight – es ist echt was los bei uns im Lager. Die Zeit vergeht wie im Flug und nichts scheint einen in die Quere zu kommen. 

Nun denn, die ersten Bewährungsproben stehen an. Es regnet drei Tage am Stück, alle hocken aufeinander, gefühlt steht alles still, die Zeit rinnt langsam, ganz langsam dahin und die ersten merken, dass sie vielleicht doch nicht so mit dem Einen oder Anderen gut können, aber aus dem Weg gehen ist auch nur schwer möglich. „Wenn wir doch nur endlich durch wären!“ Das sind die Momente wo man ganz schnell gelernt hat sich neu zu sortieren und mit Unwägbarkeiten zu arrangieren. Der Himmel klart auf. Alles gefühlt auf Restart und los geht es wieder. Wie die Zeit verrinnt, viel zu schnell! Wir wollten doch noch und müssten hier und hier – wo ist nur die Zeit hin? Schnell noch die eine oder andere Karte. Vor allem an Omi – hatte ich ja versprochen. Und es sollen ja alle immer wissen was wir hier so den ganzen Tag machen, ob sich ihre „Investition“ in uns auch lohnt.

Der letzte Tag. So lange als möglich alles nochmal auskosten. Gedanken und Adressen austauschen, sich etwas für die Zukunft versprechen und das eine oder andere Tränchen verdrücken. Die Musik im Hintergrund ist traurig und mein Koffer will partout nicht zugehen. „Ich hasse diese Tage und sowieso, warum scheint ausgerechnet heute die doofe Sonne !?“ Auch an diesem Tag schläft man nicht besonders gut ein. Tuschelt bis tief in die Nacht. 

Am nächsten Morgen scheint einer über Nacht mir einen Bleigürtel umgehangen zu haben. Alles geht nur schwer von der Hand. Schnell macht sich Erschöpfung breit. Die Fahrt zurück ging viel zu schnell zu Ende. Ankunft. Zum Glück sind meine Leute noch nicht da. Noch Zeit für ein paar innige Umarmungen und ehrliche Worte unter Gefährden und Freunden. Dann tippt mich etwas auf die Schulter: „na, Du wolltest uns wohl nicht sehen?“ „Ganz ehrlich, Nein!“ Ein kurzes verdutztes Gesicht dann ein regelrechtes Bombardement an Fragen: „ Wie war es? Ist alles gut gegangen? Hattet Ihr Spaß?“ „Ja, Mama. Ja, und ja. Können wir heim? Ich bin müde.“. Zu hause, Ruhe und die Frage nach dem morgen. Gegen Abend dann schon der erste Anruf von einem Ferienlagerfreund. 2Was machst Du am Wochenende? Wir wollen uns treffen. Ich hab da so eine Idee.“ Und die Reise geht weiter ;) 

Und genauso hat sich dieses Projekt angefühlt. Wir haben gemeinsam einen ganz hiohen Berg mit Euch zusammen erklommen, sind teilweise knietief durch Mist gewatet, mussten durch tiefe lange Täler und standen auf den schönsten Plateaus unserer Welt. Man hat für uns das Feuer gebändigt, die wilden Tiere gebändigt und vorgeführt, für uns wurde Musik gespielt, wir haben gemeinsam wie wild getanzt uns manchmal angeschrien und dann wieder die Liebe für´s Leben geschworen, wir durften schlemmen und trinken und wenn wir müde oder traurig waren gab es da noch die schönsten Augen der Welt, welche Dich anlächelnden und Dir sagten, dass sie Dich lieben. Akku wieder voll! 

Nehmen wir uns jetzt für einen Moment die Zeit und stehen gemeinsam auf diesem Berg, schauen bei klarer und frischer Luft in die endlose Weite und genießen diesen Augenblick mit dem gebotenen Stolz auf unsere Leistung und voller Demut ob der vielen Menschen, ohne dieser der hier gebotene Anblick nicht möglich gewesen wäre.

Ohne hier irgendjemand von den weit über 100 Helfern zu übergehen, welche sich teils aufopferungsvoll für unsere Kampagne abgerackert haben, immer und immer wieder aufgestanden sind, sich Wind und Wetter gestellt haben und den langen Atem besaßen, um bis zum Schluss dabei zu bleiben, oder einfach ein Stück des Weges mitgegangen sind, treue Begleiter für den Moment waren, möchte ich mich ganz besonders nochmal bei zwei Gruppen bedanken. 

Zum einen bei unserem Kindergartenteam, welche sich weit, weit über das Normalmaß hinaus engagiert haben und trotz manchmal heftiger Windstöße immer tapfer und standhaft geblieben sind. 

Zum anderen bei unserem erweiterten Vorstand, welcher sich immer wieder hat verführen lassen ohne das Führen zu vergessen!

Für Euch bin ich immer da – egal wo, egal wann!

So, für mich endet nun diese Reise und es war das schönste Ferienlager meines Lebens!

Ich danke Euch allen von Herzen für Eure Treue, Großzügigkeit und Herzlichkeit und möchte Euch bitten trotzdem noch ein wenig bei uns zu bleiben, da wir zum 15.11.2020 den Newsletter Nummer 123 verschicken werden – lasst Euch überraschen ;)

Euer Mario

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