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verikom

wird verwaltet von C. Torres Mendes

Über uns

verikom – Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Einrichtungen und Angeboten an insgesamt acht Standorten in Hamburg.

verikom setzt sich für Gerechtigkeit, Antirassismus und Gewaltfreiheit ein, für ein respektvolles Miteinander und die Gleichberechtigung aller unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Hautfarbe, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung.

verikom bietet Weiterbildung, Beratung und Coaching, unterstützt Selbstorganisation und Vernetzung und richtet sich mit seinen Angeboten insbesondere an Menschen, die besonders von Ausgrenzung, Rassismus oder Diskriminierung, Gewalt oder struktureller Benachteiligung betroffen sind. Die Projekte von verikom und seine interkulturellen Stadtteilzentren werden unter anderem gefördert von der Stiftung Deutsche Fernsehlotterie, vom Europäischen Sozialfonds, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Freien und Hamburg

Letzte Projektneuigkeit

2018 - Ein bewegtes und bewegendes Jahr

  C. Torres Mendes  01. Februar 2019 um 13:51 Uhr

Wir schauen auf vielfältige Aktivitäten und Begegnungen zurück, die wir dank Ihrer/ eurer Spenden und der Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie ermöglichen konnten.

Im Sommer intensivierten wir Kontakte zu Organisationen der Hamburger Flüchtlingshilfe und konnten darüber viele geflüchtete Frauen erreichen und diese über unsere Angebote informieren.

Die Frauen, die zumeist aus Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea, Somalia geflüchtet waren, waren sehr berührt davon, mit welchem Engagement und Herz wir Mentorinnen uns für sie und die Verbesserung ihrer Lebenssituation interessierten.

In Kooperation mit dem Projekt information first von den Dollen Deerns e. V. haben wir in einer Veranstaltung ca. 45 geflüchtete Frauen erreichen können. Die  geflüchteten Frauen kamen zu der Veranstaltung in Begleitung ihrer Kinder. Somit waren ca. 20 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 12 Jahren anwesend, die viel Lachen und Leben in den gemeinsamen Raum brachten. Jedes Angebot für geflüchtete Frauen braucht auch immer eine parallel stattfindende Kinderbetreuung, sonst können die Frauen diese Angebote meist nicht wahrnehmen. Wie gut, dass wir dies in unseren Planungen der Angebote immer berücksichtigen. In all unseren Angeboten gibt es parallel ein Spiel- oder Mitmach-Angebot für die Kinder. Auf dieser Kooperationsveranstaltung stießen wir auf großes Interesse bei den geflüchteten Frauen und wir konnten zahlreiche Anmeldungen für unsere verschiedenen Angebote entgegennehmen.

Das Angebot – Freies Malen wurde mit großer Begeisterung von 14 Frauen unterschiedlichen Alters und Herkünfte angenommen. In Kurdisch, Arabisch und Persisch, Englisch und Deutsch gelang die gemeinsame Verständigung gut. Die Frauen wurden angeregt nach eigenem Wunsch oder anhand der Objekte auf dem Tisch etwas zu malen, dabei aber vor allem ihrer eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen – ganz gleich ob sie schon vorher gemalt haben oder Anfängerinnen waren. Für manche der Frauen war es das erste Mal im Leben, dass sie die Möglichkeit hatten mit, wenn auch improvisierten Leinwandstaffeleien, Pinseln, Farbmischungen sich auszuprobieren. Schnell füllten sich die einzelnen Leinwände mit Formen und Farben: Landschaften, Natur, Blumen, Fahnen, abstrakte Figuren.  Die Kinder fühlten sich auch schnell zum Zeichnen und Spielen hingezogen und gingen direkt in die Kinderecke, wo zwei Mentorinnen einen sehr lustigen und kreativen Nachmittag mit den Kindern verbrachten.

Als der Malnachmittag zu Ende ging, konnten auch wir Mentorinnen für uns selbst etwas von dieser gemeinsam gewonnenen Energie des Nachmittages mitnehmen. Eine Kraft, die Barrieren zwischen Sprachen, Kulturen und Religionen überwinden kann. Zufrieden und bereit, mit dem nächsten Angebot fortzufahren, hatte auch selbst F. (Anleiterin des Malworkshops)  ein eigenes Kunstwerk unter dem Arm mit dem Titel: Indem ich mein Talent mit anderen teile, gebe ich den Frauen Kraft.

Ein leckeres südamerikanisches Essen mit Vor-und Nachspeise wurde unter Anleitung von  N. und P. gemeinsam mit sechs geflüchteten Frauen in unserem Kochworkshop hingezaubert. Geflüchtete Frauen finden in den Wohnunterkünften kaum geeignete Kochgelegenheiten und waren dementsprechend sehr froh, gemeinsam kochen zu können. Und noch dazu ein neues Rezept aus einem anderen Kontinent kennenlernen zu können! Die anwesenden acht Kinder im Kleinkind und Schulalter wurden in die Kochaktivitäten miteinbezogen. Alle erfreuten sich am gemeinsamen Tun, am gemeinsamen Essen und Zusammensein.

Eine erste individuelle Einführung im Umgang mit dem PC und Einführung in das MS Word Programm bot S. sechs Frauen an drei Terminen bieten. Für die Fortsetzung in 2019 gibt es bereits Interessentinnen, so dass es eine Neuauflage des EDV-Angebots geben wird.

Fünf Tandem-Paare im Einzelmentoring haben sich durch einen intensiven und individuellen Matching-Prozess gefunden. Fünf Mentorinnen begleiten in Einzelbegleitung fünf geflüchtete Frauen in ihrem Alltag und helfen ihnen dabei, Hürden zu überwinden und besser in Hamburg Fuß zu fassen.

Regelmäßig treffen wir uns einmal im Monat als Gesamtgruppe der Mentorinnen und tauschen uns über unsere Erfahrungen aus. So stärken wir uns gegenseitig. Das ist sehr wichtig, denn die Lebensrealitäten der geflüchteten Frauen und ihrer Familien gehen uns auch oft sehr nah. So ist es gut, dass wir uns gegenseitig als Mentorinnen durch den gemeinsamen Austausch im Umgang mit belastenden Eindrücken stärken.

Für 2019 steht im Projekt Papia viel Neues an: verschiedene Gruppenangebote wie der Tanzkurs und der Kunsthandwerkerinnen-Workshop aber auch eine Weiterführung der in 2018 angestoßenen Angebote.

Außerdem startet im April die nächste Schulung für neue Mentorinnen, so dass wir uns als Mentorinnen Gruppe  personell verstärken werden und somit mehr und weitere Angebote für geflüchtete Frauen umsetzen können. 

Wir hoffen sehr, dass wir mit Ihrer/ eurer Unterstützung auch in 2019 rechnen können und wünschen Ihnen/euch allen ein freudvolles und von Solidarität mit geflüchteten Frauen getragenes Jahr! 

Liebe Grüße 

Die Mentorinnen des Papia-Projekts 

 



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