Deutschlands größte Spendenplattform

Halisi Perspectives e.V.

wird verwaltet von J. Winter

Über uns

Halisi Perspectives e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Februar 2017 gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, Kindern mittelloser Familien in Kenia einen Zugang zu Bildung zu verschaffen.
Entstanden ist der Verein aus einem privaten Förderungsprojekt von Lisa-Marie Schmidt (erste Vorsitzende), das bereits im Dezember 2012 begann. Zu dieser Zeit absolvierte Lisa-Marie ein dreimonatiges Volontariat in Nakuru, Kenia. Sie wohnte bei Josephine Nyarai Mwania und Scott Omwenga und arbeitete in der Kindertagesbetreuung im Slum Ponda Mali.
Tagtäglich konfrontiert mit dem Leid und der Armut der Kinder in dem Elendsviertel, überlegte Lisa-Marie, wie sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen könnte. Überzeugt, dass Bildung die beste Möglichkeit darstellt Menschen langfristig eine echte Perspektive zu schaffen, startete Lisa-Marie über ihre Eltern in Deutschland den ersten Spendenaufruf.
Der Grundstein für Halisi Perspectives war gelegt.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 960,33 € Spendengelder erhalten

  J. Winter  12. Mai 2021 um 10:27 Uhr

Das Jahr 2020 brachte für die meisten Menschen weltweit besondere und unbekannte Herausforderungen mit sich.
Doch wie es wohl immer ist, so sind von einer Krise auch diejenigen am meisten betroffen, denen es bereits am schlechtesten geht. Im Frühjar 2020 spitzte sich die Corona – Lage auch in Kenia immer mehr zu, Schulen und Universitäten schlossen, ähnlich wie in Deutschland, Mitte März und stellten auf „Homeschooling“ um.
Zeitgleich wurden verschiedene Maßnahmen in Kraft gesetzt, um die Eindämmung des Virus zu fördern.---Vincent und Duke:

Dass Vincents und Dukes Familie keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser hat und der Hinweis sich doch regelmäßig die Hände zu waschen für sie und ihre Familie nicht besonders praktikabel ist, war der kleinste Teil des Problems. Vincents Eltern konnten nicht mehr arbeiten, hatten und haben keine Einnahmen mehr, durch die Schulschließungen aber mehr Ausgaben, da Vincent und Duke nun auch wieder versorgt werden mussten. Vincent erzälte, dass die Familie teilweise nichts zu essen habe und kaum noch ihre Miete bezahlen könne. Zusätzlich gab es ab 19 Uhr eine Ausgangssperre, was sicher sinnvoll war, die Familien im Slum aber auf engstem Raum zusammen drängte, was zu den Existenzängsten zusätzliche psychische Probleme mit sich brachte in Folge dessen der Vater die zu diesem Zeitpunkt 9- köpfige Familie verließ.
Umso bemerkenswerter war, dass Vincent und Duke es schafften, regelmäßig Email Kontakt zu uns zu finden und uns über jede Neuigkeit in Kenia auf dem Laufenden hielten.
Schnell hatten wir im Verein beschlossen die Spendengelder im Jahr 2020 zu nutzen, um die Familien der Kinder, die unser Verein fördert, während der Corona Zeit finanziell zu unterstützen. Somit überwiesen wir regelmäßig Geld an Vincent und Duke, die mittlerweile selbstständig genug sind, um dieses eigenständig am Bankschalter in Empfang zu nehmen sowie über dessen Nutzung zu verfügen. Auf diese Weise konnten wir auch Josephine und Scott, deren Bewegungsfreiheit ebenfalls von harten Shut Down Maßnahmen eingeschränkt war, entlasten.Vincent und Duke schafften es im Jahr 2020 dem Spagat zwischen Online Unterricht und Familienleben (auf aller engstem Raum) Stand zu halten und konnten am 04. Januar in ein neues Schuljahr starten. Für Vincent wird es das letzte vor dem Schulabschluss sein, sein Wunsch ist es nach wie vor Medizin zu studieren. Das letzte Jahr hat besonders gezeigt, dass gute MedizinerInnen weltweit gebraucht werden und wir sind gespannt, was das neue Jahr 2021 für ihn und seine Familie bringt.---Natasha:

Der Kontakt zu Natashas Familie brach zunächst komplett ab. Da auch Josephine und Scott durch die Reisebeschränkungen nicht mehr nach Nakuru fahren konnten, waren sie nicht mehr in der Lage die Familie ausfindig zu machen. Natasha ist mittlerweile neun Jahre alt. Wie sie das letzte Jahr verbracht hat, wissen wir (noch) nicht, jedoch hat sich ihre Mutter vor Kurzem wieder bei Josephine gemeldet und wir hoffen, wir können Natasha auch schnell wieder zurück in die Schule schicken, nach fast einem Jahr ohne Präsenzunterricht.---Ramsey:

Für Ramsey änderte sich wohl am wenigsten von allen.
Nach den Schulschließungen im März zog er zurück nach Kadesh Barnea, das Waisenheim, in dem er die letzten Jahre gelebt und gelernt hatte. Da Regina und ihre UnterstützerInnen gewohnt sind, die Kinder von Kadesh Zuhause zu unterrichten, gab es für Ramsey keine allzu große Umstellung, bis auf, dass er seine neuen Freunde und Bezugspunkte aus der Roots Academy erst einmal wieder hinter sich lassen musste.
Auch für Kadesh Barnea, Regina und die Kinder im Heim war das Jahr 2020 voller Herausforderung. Aus dem Email Verkehr mit Regina bekommt man jedoch das Gefühl, dass es für sie und ihre „Kinder“ vergleichsweise glimpflich ablief. Dennoch freut sich auch Regina, dass Ramsey nun wieder zurück ins Internat kehren kann. Ramsey hätte im Jahr 2020 das vierte Schuljahr abgeschlossen. Durch die Umstrukturierungen der letzten Monate, wird er dieses nun im März tun und, untypisch für das kenianische Schulsystem, erst dann in die fünfte Klasse übergehen.

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