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Patchwork - von Frauen für Frauen gegen Gewalt

wird verwaltet von A. v. Schröder

Über uns

PATCHWORK – Beratung für von Gewalt betroffene Frauen

Vom Lebenspartner geschubst, gewürgt, geschlagen, beleidigt und gedemütigt, vom Ex- Partner auf Schritt und Tritt verfolgt, rund um die Uhr überwacht mittels digitaler Programme: In diesen zermürbenden Lebenssituationen wenden sich Frauen an PATCHWORK. Es ist ein Leben in Angst und mit dem Gefühl ständiger Bedrohung – ein psychologischer Kreislauf, aus dem es keinen leichten Ausweg gibt. PATCHWORK unterstützt die Frauen auf ihrem Weg aus der Gewalt und in ein friedliches Leben durch telefonische und persönliche Beratung. Die Themen Häusliche Gewalt, Stalking und zunehmend auch Digitale Gewalt stehen im Fokus unserer Arbeit.

Viele Frauen fassen durch die Beratung den Mut, ihre bedrückende Situation aktiv zu verändern. Wir begleiten sie auf dem Weg hin zu dieser Kraft, ebenso bei der Umsetzung der Veränderung.

Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern auch ein gesellschaftliches. Deshalb engagiert sich PATCHWORK in der Präventions- und Aufklärungsarbeit. Denn insbesondere Gewalt, die im Verborgenen geschieht, braucht Öffentlichkeit.

Unter der Nummer 0171 – 633 25 03 kann PATCHWORK Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie montags und mittwochs von 9 bis 18 Uhr für ein Erstgespräch erreicht werden.

Letzte Projektneuigkeit

Frauen: Für ein friedliches Leben ohne Gewalt

  A. v. Schröder  25. Januar 2021 um 17:32 Uhr

Das Corona-Jahr 2020 war für PATCHWORK in der Metropolregion Hamburg von einer Zunahme von Beratungen für von Gewalt betroffene Frauen gekennzeichnet. Viel Flexibilität in unserer Organisation und aufwendige Hygienekonzepten zum Schutz aller Beteiligten kamen dazu. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen unsere Beratungen um 14% auf rund 600.  Der Anstieg erfolgte dabei eher außerhalb der Corona-Lockdown-Phasen und wir gehen davon aus, dass die Ausweglosigkeit der Lockdown-Situation die Frauen abhielt, Verbesserungen für ihre von Gewalt kennzeichnete Lebenssituation zu suchen.  Auffällig ist vor allem die Zunahme von Beratungen zu Häuslicher Gewalt, die in den Vorjahren ca. ein Drittel unserer Beratungen ausgemacht haben und nun auf 51% gestiegen sind. Es entfielen 20% der Beratungen auf Stalking und 25% der Beratungsanfragen haben wir in das Hamburger Hilfesystem weiterverwiesen. Erstmalig haben wir auch die Beratung bei Digitaler Gewalt separat ausgewiesen, die 5% aller Beratungen ausmachte. Ähnlich wie die Rechtsberatung betrifft die Digitale-Gewalt-Beratung Frauen, bei denen rechtliche bzw. digitale Themen so dominant und schwierig geworden sind, dass wir für sie eine separate Beratung aufgebaut haben. Hervorzuheben ist hier insbesondere der ab Herbst eingeführte SpyCheck von Cordelia, der es erlaubt, auf dem Smartphone versteckte Stalkerware zu identifizieren und in Absprache mit dem Landeskriminalamt so zu dokumentieren, dass eine rechtliche Verfolgung durch die Polizei deutlich vereinfacht wird.Wenig überraschend ist angesichts der Lockdown-Phasen, dass die persönlichen Beratungen auf einen Anteil von 22% gesunken sind und wir deutlich häufiger telefoniert haben. Gegen den Trend haben wir eine Reihe von Begleitungen zum Jugendamt, zur Polizei und zu Gerichtsterminen durchgeführt, die jeweils in eine Reihe von Beratungsterminen eingebettet waren. All dies war nur möglich durch eine Gruppe oder ein „Patchwork“ von engagierten ehrenamtlich arbeitenden Frauen sowie drei Teilzeit-Frauen, die ihre unterschiedlichen Begabungen und Kenntnisse unter Trägerschaft des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein für die von Gewalt betroffenen Frauen eingesetzt haben. Erneut haben wir interessierte Frauen für die Gesprächsführung und Beratung am Telefon ausgebildet. So gehen wir vorsichtig optimistisch in das neue Jahr.

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Kontakt

Bahrenfelder Str. 255
22765
Hamburg
Deutschland

A. v. Schröder

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