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Haus für Morgen e.V.

wird verwaltet von B. Wentzel

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Über uns

Menschen mit erworbenen körperlichen und geistigen Behinderungen – nach einem Schlaganfall, Aneurysma, Unfall etc – zu unterstützen, das Leben danach zu gestalten. Dabei soll die soziale Vereinsamung verhindert werden, die Inklusion in die Gesellschaft sowie die Autonomie/Selbstbestimmtheit gefördert werden- Der Verein gründet als Pilotprojekt eine Wohngemeinschaft von Betroffenen sowie freiwilligen gesunden Helfern, die in Eigenverwaltung mit Unterstützung des Vereins agiert, durch Eigenleistung in die wirtschaftliche Wertschöpfungskette zurückkehrt und somit nicht am Rande der Gesellschaft sondern in deren Mitte leben.

Der Verein soll Träger und Betreiber des Pilotprojekts sein: Finanzierung eines integrativen Wohnkonzeptes durch Spenden / Sponsoren / Partner und finden/gestalten der geeigneten Immobilie

Letzte Projektneuigkeit

Von der Idee zur Wirklichkeit

  B. Wentzel  25. Januar 2020 um 14:21 Uhr
Im Mai 2020 eröffnen wir unsere erste Wohn-Pflege-Gemeinschaft für 9 Bewohner!
In Hamburg St. Georg entsteht eine außergewöhnliche WG:
Die erste Wohn-Pflege-Gemeinschaften „Haus für morgen e.v.“ für Schlaganfall-Patienten und Menschen mit erworbenen Hirnschäden.
 Wenn ein Mensch plötzlich zum Pflegefall wird, hebt das nicht nur sein Leben aus den  Angeln, sondern meist auch das einer ganzen Familie. Nicht nur, weil ein geliebter Mensch vielleicht nie wieder derselbe sein wird wie vorher, sondern auch, weil sich tausend Fragen anschließen: Wie soll das Leben weitergehen? Wie der Alltag aussehen? Wie die Betreuung funktionieren? Auf den ersten Reflex „Das schaffen wir zu Hause“ folgt oft nach einiger Zeit die Ernüchterung. 
Der Schritt „Pflegeheim“ scheint für viele ausgeschlossen. Weil er so endgültig klingt und nach Krankenhaus- oder Altenheim Atmosphäre statt einem gemütlichen Zuhause. 
So ging es auch Barbara Wentzel, als ihr Mann Henrik vor 7 Jahren einen Schlaganfall erlitt. Nach Jahren der Erschöpfung, wechselnden Pflegehilfen suchte sie ein geeignetes Heim für ihren Mann. Doch schnell wurde klar: Das, was sie und Henrik suchen, gibt es so nicht: ein Haus mit bestmöglicher Betreuung in Wohnatmosphäre, die dem Gefühl von Zuhause so nah wie möglich kommt. Ein Haus, das keine „Endstation“ ist, sondern eine behütete Rückkehr ins normale Leben ermöglicht. Ein Haus, das seine Bewohner aus der Isolation holt und sie unterstützt, ihre Eigenverantwortlichkeit zurück zu gewinnen. Und nicht zuletzt ein Haus, das Angehörige und Freunde nicht auf Kaffee-und-Kuchen-Sonntagsbesucher reduziert, sondern ihnen Raum gibt, um am Alltag der Bewohner teilhaben zu können.  Doch wie setzt man so etwas um?  Nun, am Anfang war die Idee. Aus der Idee wurde eine Vision. Aus der Vision der Entschluss, mit dem privaten Schicksal an die Öffentlichkeit zu gehen („Käsekuchen mit Sauerkraut“, Piper Verlag, wird derzeit von Constantin Film verfilmt). Aus dem Buch wurde ein gemeinnütziger Verein: „Haus für morgen e.v.“ (2018 mit dem Motivationspreis der Stiftung Schlaganfallhilfe ausgezeichnet).  Und aus dem Verein entsteht jetzt tatsächlich die erste Wohn-Pflege-Gemeinschaft Haus für morgen. 
 Idyllisch gelegen, direkt an Hamburgs Außenalster (2 Min. Fußweg). Mitten in Hamburgs quirligem Viertel St. Georg, mitten im Leben. In der Koppel 17, 20999 Hamburg, entsteht in dem historischen Altbau der Heerlein- Zindler- Stiftung eine moderne, barrierefreie Wohnanlage, die Platz für eine außergewöhnliche Wohngemeinschaft bietet. Dort können ab April 2020 Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und körperlichen Einschränkungen (z. B. nach Schlaganfall, Aneurysma etc.) zusammenwohnen – Menschen, die ein ähnliches Schicksal teilen. Und das in einer Art und Weise, die sich grundlegend von klassischen Pflegeheimen unterscheidet: „Wir sind überglücklich, dass unsere Vision Wirklichkeit wird und freuen uns auf interessierte Bewohner!" sagen Barbara und Henrik Wentzel
 ​Platz ist für insgesamt 9 Bewohner. Für jeden ist ein privates Zimmer mit eigenem Sanitärbereich vorgesehen. Herzstück der WG ist jedoch ein großzügiger Wohn- und Essbereich mit offener Küche, den die Bewohner mit eigenen Lieblingsstücken möblieren und gestalten dürfen. Im gegenüberliegenden Haus wird ein Gästebereich eingerichtet, in dem Angehörige, Freunde oder ehrenamtliche Projekthelfer für ein paar Tage am Leben der WG teilhaben können, aber dabei auch selbst eine Rückzugsmöglichkeit finden. Neben dem Gästebereich wird es einen „Raum für alles“ geben: zusätzliche Angebote wie z.B. Musiktherapie, eine Leseecke, werden dort stattfinden. Henrik Wentzel freut sich auf das neue Umfeld: "Endlich wieder mitten im Leben: ich freue mich auf meine neuen Mitbewohner mit ähnlichen Interessen und Zielen“

„Ich bin überwältigt, dass wir 7 Jahre nach dem Schicksalsschlag einen positiven Weg für eine größere Gemeinschaft gehen dürfen. Mein Dank gilt allen Wegbegleitern seit dem 3. April 2013“, sagt Barbara Wentzel.
Herzlichen Dank an all unsere Spender*innen und Unterstützer*innen, die uns auf unserem Weg zur ersten Wohn-Pflege-Gemeinschaft mit Spenden, Rat und Tat unterstützt haben!


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