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Tibetisches Zentrum e.V.

wird verwaltet von I. Lenuck

Über uns

Das Tibetische Zentrum e. V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Vermittlung des Buddhismus in Theorie und Praxis sowie zur Förderung von Gewaltlosigkeit und Toleranz. Er wurde 1977 in Hamburg unter der Schirmherrschaft S. H. des 14. Dalai Lama gegründet. Sie finden hier viele Informationen und ein umfangreiches Angebot an Kursen, Meditationen und Veranstaltungen für Interessierte, Neueinsteiger und erfahrene Buddhistinnen und Buddhisten. Ein wichtiges Vereinsziel ist ebenfalls die Flüchtlingshilfe für Tibeterinnen und Tibeter.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 3.136,57 € Spendengelder erhalten

  Andreas Bründer (Geschäftsführung)  23. Dezember 2020 um 11:40 Uhr
Lieber Spenderinnen und Spender,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und das erste Jahr vom Dharma-Kolleg ist erfolgreich abgeschlossen und trotz erschwerter Bedingungen durch zwei mehrwöchige Onlinephasen während der Lockdowns konnten wir die vorgenommenen Inhalte (Lamrim, Lorig, Düdra, Tarig, Salam und Drumta) alle behandeln. Drumta wird uns die ersten Wochen im 3. Semester noch etwas weiter begleiten, bevor wir für die nächsten 2 Jahre (3.-6. Semester) mit Parshin (Paramita) starten.
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Am 18.12.2020 hatte die erste Hälfte der Studierenden ihre mündliche Prüfung und am 18.01.2021 wir die zweite Hälfte geprüft. Mit der betterplace-Seite haben wir Spenden für die Jahres-Studiengebühren einer Person sammeln können. Dafür möchte ich mich im Namen aller Beteiligten herzlich bedanken. Folgende Worte einer DK-Studierenden bringt es auf den Punkt:

"Jede Spende hilft und verleiht Ihrer Wertschätzung für diese wichtige Sache Ausdruck."

Zwei Studierende wurden zu dem ersten Jahr des Dharma-Kollegs interviewt. Das ausführliche Interview wird als eigene Neuigkeit veröffentlich und die kurze Fassung folgt hier:

LIEBE SPENDERIN, LIEBER SPENDER DES DHARMA-KOLLEGS,
zur besinnlichen Weihnachtszeit und zum erfolgreichen Abschluss des ersten Jahres im Dharma-Kolleg freuen wir uns und bedanken uns herzlich für Ihre Spende. In den folgenden Interviews geben zwei Studierende sehr gerne einen tieferen Einblick in das spannende erste Jahr im Dharma-Kolleg, wie sie ins Studium gestartet sind und das Studium konkret aussieht. Sie erfahren zudem mehr über ihre Motivation sowie die Highlights und Herausforderungen. Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Angehörigen frohe und besinnliche Festtage sowie viel Gesundheit für das neue Jahr im Dharma!
Geshe Sönam Namgyäl, Jens Grotefendt & die Studierenden Tenzin Metok, Losang Dekyi, Bettina, Iris, Elisabeth, Viola, Susan, Diana, Heike, Malte, Maik, Andreas und Steffen https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/073/788/240552/limit_600x450_image.jpgGeshe Sönam Namgyäl, Jens Grotefendt und Studierende des Dharma-Kollegs Auszug aus dem Interview mit Susan Petersen und Malte Bode:(vollständiges Interview auf Betterplace.org>Tibetisches Zentrum>Vollzeitstudium Buddhismus) Was hat Euch motiviert, im Dharma-Kolleg Vollzeit Buddhismus zu studieren?
Malte Bode: Ab ca. 2012 habe ich begonnen, mich verstärkt für den Buddhismus zu interessieren. Fasziniert hat mich dabei von Anfang an der Gedanke, dass das Bewusstsein nachhaltig geschult werden kann. Während ich bis dahin meine Gedanken- und Gefühlswelt vor allem auf äußere Einflüsse zurückgeführt habe, wurde mir durch den Dharma deutlich, dass die hierfür entscheidenden Kausalzusammenhänge im Inneren zu entdecken sind. Nach dem Besuch des Dalai Lama 2014 in Hamburg habe ich das vom Tibetischen Zentrum angebotene Systematische Studium des Buddhismus aufgenommen. Nach dann fünfeinhalb Jahren des Teilzeitstudiums war für mich der Schritt hin zu einem Vollzeitstudium nur konsequent. Mein Leben möchte ich ganz auf den Dharma ausrichten, um meine Selbstbezogenheit zu überwinden und Qualitäten wie Liebe, Mitgefühl und Weisheit zu entwickeln.  Was waren Eure Highlights?
Susan Petersen: das positive Wir-Gefühl in der Gruppe zu fühlen. Mittlerweile 13 so verschiedene Persönlichkeiten, die aus verschiedenen Kontexten zusammengekommen sind und sich doch für dieselbe Sache entschieden haben. Manche haben dafür viel aufgegeben. Es beeindruckt mich immens, wie jede/r im Kolleg an sich arbeitet und versucht einen inneren Entwicklungsweg für sich zu gehen, einfach, weil es richtig ist, selbst wenn Verzicht damit verbunden ist und unbequeme Lebenslagen. Und: man auch manches Mal allein ist, weil eine echte Veränderung manchmal auch mit kleinen Krisen einhergeht. Doch: da erinnere ich an den Diamanten, der wohl auch nicht ohne Formung – ich mag das Wort Druck nicht – also sagen wir gewaltige Kräfte entstanden ist.  Und sicherlich würde die Raupe auch nicht zum wunderschönen Schmetterling, wenn sie nicht den Prozess des Werdens durchliefe.  Welche Herausforderungen hat das Dharma-Kolleg für Euch mitgebracht?
Malte Bode: Die Aufnahme des Studiums bedeutete eigentlich für alle von uns eine sehr große Umstellung. Einige haben ihren Wohnort verlassen und sind nach Hamburg gezogen. Andere haben ihre Jobs aufgegeben bzw. sehr eingeschränkt. Ich persönlich habe beruflich ein Sabbatjahr genommen und werde im kommenden sehen, wie es weitergehen kann. Für mich lag die größte Herausforderung daher in diesem Jahr im familiären Bereich. Bei so einem umfangreichen Studium ist es natürlich wichtig, dass nächste Umfeld darauf so gut wie möglich einzustellen. Trotz des Studiums soll die Familie nicht zu kurz kommen.  
Susan Petersen: Der Start ins Studium erforderte für unsere Familie mit 3 Kindern einige Umstellung und ein organisatorisches, finanzielles und emotionales sich-Einstellen auf unseren neuen Lebensrhythmus, den wir aber zuversichtlich und mit Freude angegangen sind, da wir den Wert dieses Studiums für die ganze Gesellschaft als zentral ansehen. Wenn am Ende dieser 6 Jahre auch nur ein paar qualifizierte buddhistische LehrerInnen in unserer Kultur eine wertvolle Brücke zwischen Ost-und-West schlagen, durch die Anleitung, wie wir positive Geisteszustände in uns kultivieren, ist viel erreicht. Wenn die fundiert ausgebildeten LehrerInnen den Menschen eine verlässliche Quelle sind, indem sie ihnen in ihrem Leben ganz praxisorientiert mit seriösen und jahrtausendelang erprobten Meditations-Techniken helfen, an ihren inneren Qualitäten zu arbeiten und dadurch sich selbst, ihren Familien, Freunden, Kollegen und der Mitwelt als gute Partner zur Verfügung zu stehen, wird das eine positive Dynamik entfalten. Diese Lehrkräfte würden dann auch für den säkularen Dialog mit Wissenschaftlern und Pädagogen und für den interreligiösen Dialog über die so notwendige Wertediskussion für eine friedliche und nachhaltige moderne und globale Gesellschaft im Sinne unseres Schirmherrn des XIV. Dalai Lama wirken können.  Was möchtet Ihr den UnterstützerInnen noch mitteilen?
Susan Petersen: Ich führe dieses Studium nicht nur für mich und meine Familie durch, sondern für alle „Kinder“. Ich glaube, dass wir die Tatkraft aufbringen müssen, uns für Demokratie und gegenseitige Verbundenheit, für Solidarität und Mitgefühl zwischen den Menschen einzusetzen. Dieses Studium ist auch ein Bildungsauftrag für Gewaltlosigkeit, Toleranz und ein gegenseitiges Verantwortungsgefühl, das wir dringend in unserer Gesellschaft brauchen. Als Mutter von drei Kindern (15, 11 und 2) bewegen mich die derzeitigen drängenden Diskurse unserer Zeit sehr, wie ein konsequentes globales Handeln zum Klimaschutz, in der Flüchtlingspolitik, eine Gesellschaft von Dialogoffenheit und Mitgefühl und der Schutz unserer fragilen Demokratie. Damit verbunden ist das Thema Bildung, welches aus meiner Sicht dringend Herzensbildung und Emotionsregulierung miteinschließt.
Malte Bode: Allen Unterstützern dieses Projekts danke ich von ganzem Herzen. Mein ganzes Leben lang habe ich nun schon ein unglaubliches Maß an Unterstützung erhalten. Ich bin dafür sehr dankbar und hoffe zugleich, allen Wesen ebenfalls ein herzlicher und heilsamer Begleiter zu sein.
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Andreas Bründer (Geschäftsführung)

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