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Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont

wird verwaltet von J. Grabandt

Über uns

Für das Gebiet des Landkreises Hameln-Pyrmont ist im Jahre 1951 ein Feuerwehrverband gegründet worden, der den Namen "Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont" trägt und seinen Sitz in Hameln hat.

Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der AO und zwar insbesondere durch

1. Förderung des Feuerwehrwesens im Landkreis Hameln-Pyrmont und die Vertretung der Interessen der Feuerwehrmitglieder in diesem Gebiet für Ihre Tätigkeit im Feuerwehrwesen.
2. die Unterstützung und Pflege des Feuerwehrmusikwesens
3. die Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren als Nachwuchsorganisationen innerhalb des Kreisfeuerwehrverbandes.
4. den Aufbau und den Erhalt des Feuerwehrmuseums
5. Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont
6. die Zusammenarbeit mit den übrigen Kreisfeuerwehrverbänden sowie den Verbänden auf Landes- und Bundesebene und allen am Brandschutz interessierten.

Letzte Projektneuigkeit

Jahresbericht 2021 Drohnenstaffel Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont

  J. Grabandt  15. Januar 2022 um 13:49 Uhr

Mit diesem Jahresbericht möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich bedanken, die uns im abgelaufenen Jahr mit kleinen oder großen Beträgen unterstützt haben: Ohne Eure Hilfe wäre unsere Arbeit zum Wohle der Bevölkerung im Landkreis Hameln-Pyrmont und darüber hinaus nicht möglich.  Wir blicken mit der Drohnenstaffel der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont auf das vierte vollständige Kalenderjahr seit Gründung am 01.10.2017 zurück. 

Die Personalstärke wurde am Anfang des Jahres auf vier Kameraden angehoben. Alle vier Kameraden haben die Prüfung zum sog. „kleinen Drohnenführerschein“ abgelegt. Der seit 2021 mögliche „große Drohnenführerschein“ konnte mit den finanziellen Mitteln für zwei Piloten noch in diesem Jahr realisiert werden, während die anderen beiden Kameraden die Prüfung im nächsten Jahr ablegen wollen. Aktuell können also vier Drohnenpiloten mit bis zu sechs unbemannten Fluggeräten über die Leitstelle angefordert werden, bzw. sind bei bestimmten Alarmstichworten automatisch in der Alarm- und AusrückeOrdnung enthalten. 

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Im Laufe des Jahres 2021 wurde die seit der Gründung der Staffel geflogene Wärmebilddrohne Yuneec H520 ausgemustert und durch moderne DJI Mavic Enterprise Advanced ersetzt. Mit einer Auflösung von 640 x 512 Wärmebildpunkten besitzt sie die vierfache Auflösung des Vorgängers. Dafür konnten wir Eure gespendeten Gelder sinnvoll nutzen. Die danach eingegangenen Beträge werden wir wie beschrieben für den Ankauf weiterer Flugakkus verwenden. Jeder weitere Akku (Kosten: rund 180,- Euro) bringt uns eine Flugzeit von rund einer halben Stunde. Wenn ihr also noch einen oder zwei Euro erübrigen könntet, wären wir sehr dankbar.

Darüber hinaus verfügt die Staffel über Mini-Drohnen, die – so groß wie eine Handfläche – z.B. in ein einsturzgefährdetes Gebäude fliegen können, um dort zu erkunden. Mit einem 360-Grad-Propellerschutz ausgestattet können die Mini-Drohnen auch die Berührung mit einer Wand oder Trümmerteilen überstehen, ohne abzustürzen.  Im Berichtsjahr 2021 wurde die Staffel zu 25 Einsätzen alarmiert: Davon waren 5 Wasserrettungs- und 5 weitere Gewässereinsätze, 9 Personensuchen, 1 Gefahrguteinsatz und 1 Gebäudeeinsturz. An 4 Einsatzstellen war die Drohne auf Grund der Ausmaße des Gebäudes oder der Größe der Einsatzstelle gefordert. Darin sind KEINE Übungen enthalten! 

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Ein für uns besonderer Einsatz fand im März 2021 in Groß Berkel statt. Dort wurde eine Frau mittleren Alters bei Außentemperaturen von 2 Grad vermisst. Da wir in voller Mannschaftsstärke vor Ort waren, konnten wir unser zugewiesenes Suchgebiet – den Bachlauf der Humme und ihre unzugänglichen Uferbereiche - mit zwei fliegenden Wärmebildkameras gleichzeitig absuchen. Dafür positionierten wir uns in der Mitte des Dorfes und flogen mit einer Drohne in westlicher Richtung und mit der anderen Drohne in östlicher Richtung den Bachlauf ab. So konnte die Gefahr eines Zusammenstoßes vermieden werden und wir erreichten das Doppelte der sonst üblichen Flächensuchleistung. Obwohl wir von nachts um 03:00 Uhr bis morgens um 07:00 Uhr fast die gesamte Humme bis nach Klein Berkel abgesucht hatten, konnten wir die Frau nicht finden: Sie wurde zwei Stunden später im Nachbarlandkreis an einer Straße leicht unterkühlt angetroffen. 

Damit alle Handgriffe mitten in der Nacht und auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen „sitzen“ sind Übungen, Testflüge und Absprachen notwendig. So haben wir auch in diesem Jahr einige Freizeit in die Verbesserung unseres Könnens gesteckt, haben unser Fluggerät und die fantastischen Möglichkeiten der Wärmebildkamera kennengelernt und können jetzt Mannschaft und Gerät optimal einsetzen. 

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Bei den Feuerwehren der Städte und Gemeinden in denen unsere Einsätze stattgefunden haben, sind wir gut aufgenommen und in das Einsatzgeschehen integriert worden. Die Zusammenarbeit mit den „Spezialeinheiten“ hat ebenfalls reibungslos funktioniert. Für die gute interne Zusammenarbeit und die tolle Unterstützung von außen bedanke ich mich im Namen der Mannschaft ganz herzlich! 

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Kontakt

Schlachtpforte 2
31789
Hameln
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