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Evangelisch-methodistische Kirche Wuppertal-Barmen

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Bericht über unsere Arbeit mit Geflüchteten:

  D. Boelitz-Baglio  17. Januar 2020 um 16:08 Uhr

Bericht über unsere Arbeit mit Geflüchteten:
Rückblickend auf das Jahr 2019 sind wir dankbar für viele Spenden durch betterplace, die uns u.a. ermöglichten, mit den Neuzugewanderten Begegnungen zu schaffen und den Zusammenhalt der Menschen in unserem Umfeld zu fördern.
Das realisieren wir vor allem durch die Arbeit mit den Erwachsenen, den Kindern im Lern- und Spieltreff und durch die Projektwochen in den Schulferien.
Unser Lern- und Spieltreff für Kinder der benachbarten Grundschule ist gut etabliert, erfolgreich und stark nachgefragt bei Schule und Eltern. Durch die engagierte Arbeit unserer Jugendreferentin und die vielen Ehrenamtlichen, die regelmäßig Zeit und Energie aufbringen, um die Kinder bei den Hausaufgaben, den Mahlzeiten und im Spiel zu unterstützen, wird Integration gelebt. Viele neue Spiel- und Bewegungsangebote wurden möglich durch Spenden von betterplace. Matten, Hocker, Baumaterialien ermöglichten, dass Kinder sich zwischendurch entspannen und mit großer Hingabe bauen können. Im neuen Jahr sollen die noch vorhandenen Mittel für die Umgestaltung des Raumes genutzt werden.
Die Projektwochen während der Schulferien sind ebenso ein Erfolgsmodell. Auch in diesem Jahr begegneten die Kinder biblischen Geschichten als herausfordernden und spannenden Ereignissen und lernten einen spielerischen Umgang mit Texten kennen. Zu jeder Geschichte wurde an jedem Tag eine neue Fotostory gemacht. Verkleidet als Protagonisten dieser Geschichten schlüpften die Kinder in entsprechende Rollen, nahmen neue Perspektiven ein, entwickelten mediale Kompetenzen, indem sie dazu noch die gespielten Geschichten musikalisch untermalen. Durch die Interaktion konnten sie Gefühle besser
wahrnehmen und reflektieren. Der Stolz und die Freude der Kinder über das Erreichte machen jedes Mal bei der Präsentation zum Abschluss den hohen pädagogischen Wert dieser Arbeit erkennbar.
Wir sind sehr dankbar, dass sich die Wohn- und Lebenssituation für die Mehrzahl der von uns betreuten Flüchtinge oder Zugewanderten verbessert hat. Fast alle sind in Sprachkursen oder bereits in Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt untergebracht. Viele bringen sich durch ehrenamtliche Arbeit im Café, in der Kinderbetreuung, Fahrdienste, Unterstützung bei der Gebäudereinigung ein. Sie helfen sich auch untereinander und laden sich gegenseitig ein. Die Erfolgserlebnisse, weil sie selbst etwas zum Gelingen der
Gemeinschaft beigetragen haben, stärken sie.
Alle diejenigen, die sich intensiv an der Integrationsarbeit beteiligen, wachsen zusammen und gewinnen ein tieferes Verständnis durch die Begegnungen. Intensive Beratungen und Vorbereitungen auf Termine beim Verwaltungsgericht, Gespräche mit Anwälten, Begleitung zum Termin in kleinen Gruppen, Suche nach Lösungsmöglichkeiten und gemeinsam durchlittene Gerichtstermine geben uns Einblick, öffnen unseren Horizont und lassen uns einfühlen in die Situation der Geflüchteten.
Gleichwohl ist die emotionale Belastung und der Gesprächsbedarf bei Betroffenen und Unterstützern hoch, wenn wir erleben, dass das Verwaltungsgericht trotz überzeugender Darstellungen die Ablehnung des Asylantrages bestätigt hat. Die Sorge um drohende Abschiebung und Bedrohungen durch Andersgläubige in der Flüchtlingsunterkunft fordern uns heraus.
Für zwei Personen konnte mit Hilfe der Ämter ein Wechsel nach Wuppertal in eine kleine Wohnung erfolgen. Ein kleines Wunder für uns ist der angekündigte Daueraufenthalt für eine zuvor abgelehnte Person.
Im anderen Fällen konnte eine drohende Abschiebung für zwei Familien durch Anerkennung eines Ausbildungsverhältnisses verhindert werden.
Das hat uns viel diplomatisches Handeln gekostet. Dankbar sind wir auch allen
Unterstützern in Ämtern und bei der Diakonie-Migrationsberatung. Die Spenden durch betterplace haben den Einsatz von Sozialpädagogen und Übersetzern möglich gemacht.
Viele Menschen in der Gemeinde und dem Umfeld der Kirche nehmen intensiv Anteil an der Situation unserer Neuzugewanderten oder Geflüchteten. In unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen beziehen wir sie in die Gestaltung ein. Insbesondere für die Farsi-Sprechenden werden einzelne Texte in der Muttersprache vorgetragen.
Selbstverständnis und Arbeitsweisen haben sich seit dem Beginn unserer Arbeit gewandelt.
Die Motivation vieler Beteiligter ist in dieser Zeit gewachsen. Um einige Angebote besser auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen, fehlen uns nicht die Ideen, jedoch die personellen Ressourcen.
Als kleine Gemeinde investieren wir viel Zeit in die Selbstverwaltung, z.B. Instandsetzungen und Renovierungen beim Gebäude, Reinigungsarbeiten, Gottesdienste, Veranstaltungen, Kinderbetreuung, Finanzen, so dass sich nicht alle Personen in dem Maße für die Integrationsarbeit engagieren können, wie sie es gerne möchten. Auch andere Gruppen fordern unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung, insbesondere die Seniorinnen und Senioren aus dem Wohnumfeld.
Als Gemeinde empfinden wir uns solidarisch mit allen Geflüchteten und Zugewanderten und betrachten sie als Zugewinn. Gemeinsam mit ihnen möchten wir die Gemeinde und die Gesellschaft gestalten, in der wir zukünftig leben.
Angelika Gerlach/Koordinatorin Flüchtlingsarbeit

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42275
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