
Fischbachtal kreativ
wird verwaltet von C. Jonitz
Über uns
Fischbachtal kreativ ist eine lokale Initiative in Südhessen, die sich für Bildung für eine nachhaltige Entwicklung engagiert. In der örtlichen Gemeinschaft sollen mit verschiedenen Aktivitäten wichtige globale Zusammenhänge und Ansätze für einen nachhaltigeren Lebensstil aufgezeigt werden. So können sich BürgerInnen vom Vorschulkind bis zum/r RentnerIn bei Informationsabenden, Exkursionen, Workshops, Filmvorführungen und ähnlichen Veranstaltungen ein eigenes, differenziertes Bild zu aktuellen Fragestellungen in Sachen Umwelt und Natur, Gesellschaft und Wirtschaft, Ernährung und Gesundheit, Mobilität und Energie machen.
Die Welt ist ein Dorf...
...und wenn viele Menschen in vielen kleinen Dörfern überall auf der Welt viele kleine Dinge verändern, dann verändern sie die Welt!
Die Initiative Fischbachtal kreativ wurde im Jahr 2013 gegründet und war von 2015 bis 2023 ein eingetragener Verein. Seit 2023 führen die MacherInnen die Aktivitäten wieder ohne Vereinsstatus fort, um das eigene Engagement mehr in gemeinsame Aktivitäten statt in Administration einzubringen. Finanziert werden die Veranstaltungswerbung und Referentenspesen aus Spenden. Und auch über aktive Mitarbeit und kreative Veranstaltungsideen freut sich die Initiative ganz besonders!
Letzte Projektneuigkeit

3. Oktober: Feiertagswanderung durch die Vielfalt Fischbachtaler Streuobstwiesen
Initiiert gemeinsam mit Fischbachtal kreativ und dem NABU führte Obstexperte Ullrich Krost rund 80 BesucherInnen am Feiertag durch seine Streuobstbestände und begeisterte uns mit deren Vielfalt und seinem breiten Fachwissen.
Im Namen der beiden Gruppen, dem Verein „Fischbachtal-kreativ“ und der örtlichen Gruppe des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), begrüßte Werner Bert die angereisten Gäste. Dass die Streuobstbestände als prägendes Element der Kulturlandschaft der deutschen Mittelgebirge und besonders des Odenwaldes hier in diesem Tal trotz früherer Rodungsprämien wieder recht gut geschlossen sind, sei zwei Umständen zu verdanken. Zum einen bezuschusse der Landkreis das Pflanzen von Obstbaumhochstämmen seit den 1980iger Jahren, so dass der NABU mit Unterstützung des gemeindlichen Bauhofes seit 1989 im Schnitt ca. 40 Bäume pro Jahr den Fischbachtaler Bestellern vor die Haustüre liefern kann. Allein in diesem Herbst seien es wieder 65 Bäume, die alle im Außenbereich gepflanzt werden.
Der zweite Grund sei Ullrich Krost vom Horndreher Hof, der nicht nur als Zahnarzt im Ort tätig sei, sondern auch intensiven Obstbau betreibe. Wichtig dabei sei, dass er nicht nur pflanze, sondern auch pflege, veredele und vermarkte.
Wie fundiert und engagiert Ullrich Krost den Obstanbau betreibt konnten die teilweise selbst sehr fachkundigen TeilenehmerInnen auf dem anschließenden gut zweistündigen Rundgang erleben. Zu jeder Obstsorte, zu jedem Baum wusste Krost Interessantes und Wissenswertes zu sagen. Von der Wurzelgrundlage, über die Formen der Veredlung bis hin zu Geschmack und Lagerfähigkeit der einzelnen Sorte konnte er Auskunft geben.
Der Rußberg im Ortsteil Niedernhausen und Teil des „Pfades der Vielfalt“, war für die Führung besonders geeignet. Nicht nur weil der Horndreher Hof dort viele Flächen besitzt und in Pacht hat, sondern auch weil Altbestände mit teilweise bis zu 100 Jahre alten Bäumen sich mit Neuanpflanzungen abwechseln. So konnte Krost auch gezielt auf die verschiedenen Wuchsformen und die daraus abzuleitenden Pflegeschnitte eingehen.
Bei schönem Herbstwetter, Kaffee, frischem Most, Apfelkuchen und anderen Leckereien, dargeboten von NABU und Horndreher Hof, bestand im Anschluss an den Rundgang die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zum Bestimmen von mitgebrachten Äpfeln oder Birnen.
Wir danken den Spendern von Kulinarischem, den Organisatoren und natürlich Ullrich Krost herzlich https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/046/294/192801/limit_600x450_image.jpg
für diesen tollen und lehrreichen Vormittag.
Kontakt
Darmstädter Str. 8
64405
Fischbachtal
Deutschland
