Deutschlands größte Spendenplattform

Förderverein CREARTE e.V.

wird verwaltet von M. Weyand

Über uns

Der Verein hat sich aus dem ehemaligen Unterstützerkreis von Eduardo Cisternas und Michaela Weyand gegründet, die in Chile das Projekt "Escuela Popular de Artes" (EPA)gemeinsam mit einheimischen Kräften aufgebaut haben: eine soziale Musik- und Kunstschule für Kinder, Jugendliche und Familien im Armenviertel Achupallas von Vina del Mar.
Wir unterstützen das Projekt der EPA, leisten Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie interkulturelle und entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland. Wir unterstützen PraktikantInnen bei der Organisation ihres Freiwilligendienstes in der Escuela Popular de Artes, koordinieren und betreuuen Austauschprojekte und Patenschaften.
Wir verstehen Entwicklungszusammenarbeit als eine partnerschaftliche Aufgabe. Die Erfahrungen der Escuela Popular de Artes in Chile können dazu beitragen, auch in unserer Gesellschaft die Integration von benachteilgten Kindern und Jugendliche durch Musik, Kunst und Kreativitätsförderung zu verbessern.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 950,62 € Spendengelder erhalten

  M. Weyand  03. Februar 2021 um 17:58 Uhr

Mit den im Jahr 2020 über Betterplace gesammelten Spenden konnten drei Stipendienplätze für Kinder bzw. Jugendliche in der Escuela Popular de Artes finanziert werden. Darin sind enthalten: 

·         der Musikunterricht von professionellen Lehrkräften·         die Bereitstellung eines Musikinstruments·         die Teilnahme an einem Ensemble und kulturellen Veranstaltungen·         die soziale Betreuung der Familie·         Unterrichtsmaterialien.
 Als im März die Einschreibungen und Stipendienvergabe für das neue Schuljahr anliefen, kam die Corona-Pandemie dazwischen. Der Musikunterricht und die soziale Beratung wurden auf online umgestellt und alles dafür getan, trotz des Lockdowns das Musikschul- und Sozialprogramm der EPA aufrecht zu erhalten.

Die EPA hilft den Schüler.innen in der Krisenzeit, indem sie ihnen Musikinstru-mente, Webcams und Prepaidkarten zur Verfügung stellt. Eine Hotline wurde eingerichtet und Schulungen durchgeführt. Über den Online-Musikunterricht halten die Lehrer.innen Kontakt und geben Motivation und Anregungen für das Üben und Musikmachen zuhause.

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Im April startete zunächst der Einzelunterricht in allen Instrumentensparten online. Im Mai kamen die Gruppenkurse in Musiktheorie, in kleinen Gruppen nach Alter und Lernniveaus aufgeteilt, hinzu. Ab Juni fanden diverse Online-Kulturver-anstaltungen als Livestream oder Offline, über Zoom oder die Facebook-Seite der EPA, statt. So veranstaltete die EPA einmal monatlich digitale Konzerte für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Es gab zwei Kreativwettbewerbe, bei denen die Schüler.innen ihre selbst vertonten Gedichte bzw. eingespielten Musikstücke einreichen und u.a. Headsets gewinnen konnten, sowie didaktische Konzerte, bei denen Musiker.innen ihre Bands vorstellten und den Schüler.innen anschließend in einer Videokonferenz Rede und Antwort standen. 

Ab September wurde die Ensemble Arbeit wieder aufgenommen, erstmals online. Es wurden Ensembles verschiedener musikalischer Stilrichtungen zusammen-gestellt, so dass die Mehrheit der Schüler.innen der EPA die Möglichkeit hatten, an einem der folgenden Ensembles teilzunehmen: Big Band, Akustik Gitarrenkonsort, Streicherensemble Große, Streicherensemble Kleine, Perkussion Ensemble oder Rockband. Entsprechende Repertoires wurden verteilt, damit die Schüler.innen ihre Stimmen zuhause – unter Anleitung ihrer Musiklehrer.innen und Ensemble-leiter.innen – üben konnten. Im November nahmen die Schüler.innen ihren Part mit Handys zuhause auf. Daraus wurden Video-Clip zusammengestellt, die beim „Online-Festival Jahresabschluss EPA 2020“ am 19.12.2020 präsentiert wurden. 

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Auch die Eltern haben sich in diesem Jahr regelmäßig unter Anleitung der Sozialarbeiterinnen über Videokonferenzen getroffen. Sie berichten, dass ihre Kinder unter den Kontaktverlusten in der Pandemie leiden und momentan in ihren persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Umso wichtiger ist ihnen in der jetzigen Situation die Anbindung an die EPA und die Möglichkeit, ihre musikalische Ausbildung fortzusetzen.

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