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Barbos-Stiftung

wird verwaltet von Barbara O.

Über uns

Die Barbos – (Barbara Osterwald) – Stiftung zur kreativen Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen ist eine gemeinnützige und mildtätige, bürgerliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie wurde im Oktober 2007 von Barbara Osterwald gegründet.

Das Ziel der Stiftung ist es, psychisch gestörten, sich verweigernden oder seelisch desorientierten Kindern oder Jugendlichen psycho-soziale Reintegrationshilfe in Form von kreativ-therapeutischen Einzelstunden zu bezahlen. Dadurch sollen sie die Chance erhalten, mit sich und ihrem sozialen Umfeld konfliktfreier, ausgeglichener und konstruktiver umzugehen, sich besser in die Gemeinschaft einzugliedern und selbst ein unbeschwerteres Leben zu führen.

Internetauftritt der Barbos-Stiftung: http://barbos-stiftung.de

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 300,00 € Spendengelder erhalten

  Barbara O.  05. Februar 2020 um 17:53 Uhr
Jahresrückblick 2019  Liebe Spenderinnen und Spender für die Malwerkstatt mit Flüchtlingskindern. Unser Projekt Barbos – bunt, d.h. die Malwerkstatt mit Flüchtlingskindern in der Flüchtlingsunterkunft Burgauerstr. in München – Daglfing hat sich in 2019 intensiv weiter entwickelt. Wir bieten hier wöchentlich ein kunsttherapeutisches Förderprogramm für 5 Gruppen von Kindern im Alter von 5 bis 13 Jahren an, das in unserem Bauwagen stattfindet, einem Ort, der nur den Kindern gehört und damit von ihnen als ihre „innere Heimat“ betrachtet wird und große Bedeutung für sie hat. In diesem Jahr hat sich das Vertrauen der Kinder zu ihren Betreuerinnen spürbar verstärkt, weil diese zuverlässige, in ihrer Zuwendung beständige und Orientierung gebende Partnerinnen oder gelegentlich auch Elternfiguren sind. Im Bauwagen trauen sich die Kinder zu weinen, wenn sie es vor der Mutter nicht dürfen. Sie erzählen von ihren geheimen Wünschen, ihren Verliebtheiten, ihrem Kummer und ihren traumatischen Fluchterlebnissen. Es braucht nur das Stichwort „Meer“ zu fallen, und schon sprudeln die schrecklichsten persönlichen Erfahrungen heraus und wollen gehört und verstanden werden. Dazu schreibt unsere Kollegin Franziska Bauer: „Die Kinder, die zu uns kommen, sind allesamt kleine Helden, die viel überstehen mussten, was wir uns nicht einmal vorstellen können“. Viele dieser Kinder sind durch die Gewalt, die Unsicherheiten der Flucht und den Verlust eines Elternteils, -meistens des Vaters-, in sozialer Hinsicht halt- und orientierungslos geworden und haben gelernt, dass sie nur durch Aggression und rücksichtslose Durchsetzung überleben oder einen Platz in der Gemeinschaft einnehmen können. So auch in der Bauwagen-Gruppe. Bei dem geringsten Anlass kam es zu Geschrei, Toben, Boxen und Gerangel. Die Mitarbeiterinnen lernten, hier konsequent Grenzen zu setzen und entwickelten mit den Kindern zusammen Verhaltensregeln. Ein Beispiel: bei einer Attacke auf ein anderes Kind wird erst einmal ermahnt. Wenn das nicht hilft, muss das Kind für 5 Minuten den Bauwagen verlassen. Die Kinder beteiligten sich mit Feuereifer an der Festlegung dieser Regeln und hätten sie eigentlich noch viel schärfer formulieren wollen.Oder das „bitte – danke – Spiel“ wurde eingeführt. „Gib mir bitte ein Blatt Papier“ –  Danke“ anstelle von Schreien und Übergriffen. Das Sozialverhalten der Kinder hat sich deutlich verbessert, sie halten sich an Vereinbarungen und „lügen“ weniger. Das wird auch von der Schule und den KiTas zurückgemeldet. Da auch ihre Konzentrationsfähigkeit zunimmt, verbessern sich  ihre schulischen Leistungen ebenfalls.  Aus der Kindergruppe von Frau Bauer konnten nach 3 Monaten 50% ihrer Kinder aus der Übergangsklasse in eine normale Schulklasse wechseln.  Ein schöner Erfolg! Irritationen, die durch den neuen Kulturraum für die Kinder entstehen, äußern sie gegenüber den Betreuerinnen, von denen sie Hilfe bei der Orientierung in dieser fremden Welt erfahren. Der Ramadan ist eine besondere Herausforderung für die gesamte Unterkunft. Die Erwachsenen sind nicht zu sehen, verschlafen oft den Tag und die Kinder sind sich selbst überlassen. Wenn sie fasten, dann tun sie das freiwillig und sind entsprechend gestresst. Und diese Phase veranlasst sie, viele Fragen nach Gott und der Welt zu stellen. All diese positiven Veränderungen gehen auf das Konto der Malwerkstatt, in der die Kinder  malen,  zeichnen,  basteln, schnitzen,  modellieren, gestalten und experimentieren. „Anders als in der Schule dürfen sie bei uns ohne Leistungszwang/Bewertung gestalten, so dass das zum Ausdruck kommen kann, was jedes Kind bewegt“ (Franziska Bauer). Ein Bub experimentiert intensiv mit Steinstaub und Tonstaub, ein anderes Kind malt mit Hingabe Mandalas aus und ein drittes schwelgt in Farben, wenn es eine Wiese mit der Sonne malt. Die individuellen Stärken der Kinder in ihrem kreativen Tun werden genauestens wahrgenommen und gefördert. Sie werden ermutigt, wenn sie ihr eigenes Werk entwerten und ihnen wird geduldig geholfen, wenn sie nicht wissen, wie ein Arm an einer Schulter angewachsen ist oder dass ein Haus vier rechte Winkel und jeweils zwei gleich lange Seiten hat. Solche Erfahrungen verbinden die Kinder mit der Welt und schärfen ihre Wahrnehmung der Umwelt.Das hat auch Auswirkungen auf ihre Schulnoten. Einige „unserer“ Kinder haben im FachKunst die Note 1!  Unsere Mitarbeiterin Frau Bauer beschreibt ihre Erfahrungen mit den Kindern im Bauwagen so: „In der (kunsttherapeutischen ) Begegnung mit diesen Kindern wird deutlich, wie sehr sie diese Art von Zuwendung brauchen und schätzen. Allein wie unbeirrt sich einige Kinder Zugang zum Bauwagen verschaffen, um zu uns kommen zu dürfen, zeugt von großem Überlebenswillen. Die Kinder, die wir betreuen, profitieren sehr davon, man kann es an zahlreichen Forstschritten erkennen. Am unmittelbarsten kann man den Wert dieser Arbeit jedoch am Leuchten in den Augen der Kinder sehen. Das ist sehr berührend.“                                                     (Barbara Osterwald, Stifterin der Barbos – Stiftung)   KINDERKUNST  AUS  DEM  BAUWAGEN            
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