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Stiftung Zukunftsfähigkeit

wird verwaltet von K. Milke

Über uns

Seit Gründung der Stiftung Zukunftsfähigkeit im Jahr 1997 spielt für sie die Unterstützung der gemeinnützigen Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch e.V. als wichtiger Akteur im Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit eine besondere Rolle. Germanwatch setzt mit Kampagnen und Projekten wichtige Akzente in verschiedenen Bereichen wie u.a. Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels, das Sicherstellen des Rechts auf Nahrung sowie die Verantwortungsübernahme von Unternehmen für Menschenrechte und Ressourcenschonung. Wenn Sie die Stiftung unterstützen, fördern Sie zugleich Germanwatch.

Die Stiftung Zukunftsfähigkeit setzt sich für ökologische Tragfähigkeit, ökonomische Effizienz und soziale Gerechtigkeit als Basisfaktoren einer überlebensfähigen Welt ein. Eng verknüpft sind dabei die Achtung der planetaren Grenzen und die globale Gerechtigkeit als Leitschnur. Gerade die im September 2015 verabschiedeten und universellen Nachhaltigkeits-Entwicklungsziele (SDG) gilt es nun umzusetzen. In besonderer Weise gilt dies auch in dem „Entwicklungsland“ Deutschland. Daran will die Stiftung mit vielen anderen Akteuren der Zivilgesellschaft mitwirken.

Die Stiftung will dabei helfen, die Kluft zwischen der Notwendigkeit des Umsteuerns und dem realen Handeln von Politik, Wirtschaft und Konsumenten zu überbrücken.

Letzte Projektneuigkeit

Liebe Unterstützer_innen von Saùl Luciano Lliuya gegen RWE

  K. Milke  25. Januar 2019 um 10:30 Uhr

Für Deine und Ihre Spende, die uns über betterplace erreicht hat, möchten wir sehr herzlich danken! Wir freuen uns sehr, dass Ihr und Sie sich gemeinsam mit uns für den Fall Huaraz engagieren und damit die Klage von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE schon so viel Wirkung zeigen konnte.

Nach einem spannenden Jahr 2018 möchte ich gern näher erläutern, was uns jetzt und in den Folgemonaten weiterhin beschäftigen wird:

Im Klimaklagefall von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE wurde im September letzten Jahres mit der Benennung der Sachverständigen durch das Oberlandesgericht Hamm endlich in die Beweisaufnahme eingestiegen. Zuvor hatten die RWE-Anwälte den Beweisbeschluss des OLG Hamm vom 30.11.2017 mehrfach versucht anzufechten und somit das Verfahren erheblich verzögert. Erfreulicherweise wies das Gericht diese Versuche jedoch in vollem Umfang zurück. Die Sachverständigen werden nun zunächst Gutachten zu der Beweisfrage erstellen, ob eine ernsthaft drohende Beeinträchtigung des Hausgrundstücks des Klägers besteht. Wird diese positiv beantwortet, so wird das Gericht Sachverständige für die nächste Beweisfrage bestellen, inwieweit der Klimawandel und die von den Kraftwerken der Beklagten freigesetzten CO2-Emissionen zur Gefahr einer Sturzflut aus dem Gletschersee beitragen.

Mit der Stiftung Zukunftsfähigkeit werden wir auch weiterhin an Saùl Luciano Lliuya's Seite stehen und wie zugesagt die Gerichts-, Anwalts- und Gutachtenkosten aufbringen. Dafür werden wir auch weiterhin  zu Spenden aufrufen – nun vor allem eben für die Kosten dieser Gutachten.

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Ein ganz besonderer Moment im letzten Jahr war sicherlich die  Auszeichnung für Saúl Luciano Lliuya mit dem renommierten Kasseler Bürgerpreis „Das Glas der Vernunft“ Ende September. Vor rund 1.000 Gästen nahm er im Kasseler Staatstheater sichtlich bewegt diese Würdigung entgegen, die ihm, so die Jury, „für seinen Einsatz, die Folgen des Klimawandels in individuelle Verantwortung zu stellen“ verliehen wurde. Begleitet von seiner Frau Lidia und seinem Vater Julio bedankte er sich und widmete den Preis "den Bergen der Anden und den Familien, die unterhalb dieser Berge leben."

Festredner wie Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung betonten, dass Saúl Luciano Lliuya Verantwortung nicht nur für sein Leben, seine Familie und seine Heimat, sondern sogar für den ganzen Planeten übernimmt. Es gehe dabei, so Kemfert "nicht nur um Lliuya gegen RWE. Es geht darum, eine Praxis zu beenden, die uns weltweit bedroht. (…) Wenn man es etwas pathetisch ausdrücken möchte: Es geht um nichts Geringeres als den Weltfrieden.“

So viel Unterstützung und Solidarität zu spüren, gibt dem Bergführer und auch seiner Familie viel Kraft und Mut, das Verfahren zu einem erfolgreichen Ende zu führen.

Wir danken auch in Saùls Namen noch einmal für die wertvolle Unterstützung! 



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