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Deutschlands größte Spendenplattform

Eine Welt Haus e.V.

wird verwaltet von Ole Breither

Über uns

Das Eine-Welt-Haus ist ein politisch und religiös unabhängiger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Jena (Thüringen). Unter dem Dach des Eine-Welt-Hauses sammelten sich verschiedene Einzelengagierte, Initiativen und Vereine, die eine gemeinsame Hoffnung auf ein gerechtes Zusammenleben der Menschen im Norden und Süden unserer Erde verbindet. Der Verein mit seinen 42 Mitgliedern finanziert sich aus privaten Spenden und öffentlichen Zuschüssen. Im Verein gibt es verschiedene, jeweils selbständig agierende Arbeitskreise. Ihre Aufgaben verteilen sich auf folgenden Handlungsfelder:
- die Begleitung von Projekten der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit Partnern im Globalen Süden (Argentinien, Mosambik, Nicaragua und Togo);
- die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Jena und Thüringen;
- die Förderung des Fairen Handels;
- die Entsendung und die Aufnahme von Freiwilligen;
- die Betreuung und Beratung von Geflüchteten.

Letzte Projektneuigkeit

Jahresbericht 2021

  Ole Breither  29. Januar 2022 um 14:52 Uhr

Nachdem die Mülldeponie im vergangenen Jahr fertiggestellt wurde, galt es 2021 den Prozess der Abfallsammlung und -verwertung zu optimieren und die Recyclingaktivitäten in der Gemeinde voranzubringen. Bei den Besuchen der nicaraguanischen Projektverantwortlichen vor Ort, wurden Gespräche mit Einzelpersonen und Gruppen geführt, um den Fortschritt der Bildungsarbeit bewerten zu können. Außerdem fanden organisatorische Aktivitäten, Planungssitzungen, Erfahrungsaustausche, Sensibilisierungs-, Schulungs- und Werbekampagnen statt. All diese Aktivitäten wurden mit Mitgliedern und Leitern der Gemeinschaften sowie mit Vertretern verschiedener Einrichtungen durchgeführt, beispielsweise die Stadtverwaltung San Marcos, das lokale Bildungsministerium, das Umweltministerium, das Gesundheitsministerium und das Forst-Institut der Universität. Außerdem wurden die Bemühungen des Projektes gemeinsam mit dem Schulpartnerschaftsprojekt abgestimmt. Auch wurden wichtige Anlaufpunkte der Gemeinden mit einbezogen, wie die Kirchen und Einkaufsläden.   

Für die Bildungsarbeit wurden acht doppelseitige Straßenschilder mit Aufklebern und Projektlogos angebracht, von denen vier in jeder Gemeinde mit den Slogans "Schmeißt Müll nicht achtlos weg, lasst uns auf unsere Umwelt achten" und "Schmeißt Müll nicht achtlos weg, vermeidet Bußgelder" aufgestellt. Damit sollen Menschen sensibilisiert werden, Müll nicht an ungeeigneten Stellen abzulagern.Im Rahmen des Wettbewerbs "Meine saubere Nachbarschaft" fand ein Aufräumtag statt, an dem 14 Mitglieder der Gemeinde San Pedro, Los Molina, teilnahmen. Am Wettbewerb "Meine saubere Schule" nahmen 79 Personen aus den drei Schulen in der Trockenzone teil, darunter 74 Schüler und fünf Lehrer. Bis heute wurden zahlreiche Schilder aufgestellt und zweihundert beschriftete Abfallsäcke an Familien in den beiden Gemeinden geliefert.Es fanden viele Schulungsveranstaltungen statt, um das Bewusstsein für die Umweltprobleme in diesem Bereich weiter zu stärken Dabei wurde auch explizit das Projekt vorgestellt. Die meisten Schulungen fanden in den Schulen der Gemeinden statt. Dabei wurden Schüler und Lehrer aller Jahrgänge einbezogen. Die Schüler und Lehrer wurden aufgefordert, weiterhin Aktivitäten und Aktionen im Zusammenhang mit der richtigen Entsorgung und Behandlung von Müll durchzuführen, um unsere Gesundheit und unsere Umwelt zu schützen.

Es wurde ein Video mit drei Mitgliedern der Frauenkooperative des Projekts gedreht, das sich auf ihre Aktivitäten im Rahmen des Projekts bezieht. Des Weiteren wurde die Vermarktung von Recycling-Kunsthandwerk der Frauen intensiviert. 
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Die Mitglieder der beiden Gemeinden führten weiterhin Aktivitäten zur Sammlung, Trennung, Abholung und Vermarktung fester Abfälle durch. Dabei wurden die Prozesse stark von den Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie bestimmt. Damit wurde mehr Zeit für die Sammlung beansprucht. Seit März 2021 wird eine monatliche Gebühr von zwanzig Córdobas (ca. 0,60 Euro) pro Familie erhoben, um einen Teil der Kosten des Projekts zu decken.
Es wurden Komposte für die ökologischen gesammelten Abfälle eingerichtet. Der entstandene Humus wird an die Landwirte der Gemeinden vermarktet.
Es wurden Pflege-, Instandhaltungs-, Reparatur- und Schutzmaßnahmen an den Anlagen der Deponie durchgeführt (z.B. das Sickerbecken, Brandschneisen, Wiederbepflanzung mit Forstpflanzen in den Randbereichen, Gehölzen und Hängen, Instandhaltung von Terrassen, Gräben, Karren, kleinere Reparaturen). https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/073/678/272611/limit_600x450_image.jpg




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