Deutschlands größte Spendenplattform

XENION - Psychosoz. Hilfen für politisch Verfolgte

wird verwaltet von A. Koch

Über uns

XENION unterstützt Flüchtlinge, die Opfer von weltweiter Folter, Krieg und organisierter Gewalt geworden sind. Wir helfen ihnen in Deutschland Sicherheit und Schutz vor weiterer Verfolgung zu finden und die Folgen erlittener Traumata zu überwinden.

Letzte Projektneuigkeit

Wir brauchen eure Unterstützung - jetzt!

  Ronald  26. November 2021 um 16:37 Uhr

Liebe Engagierte im Berliner Netzwerk Einzelvormundschaften akinda,

wir brauchen eure Unterstützung – akinda ist leider massiv finanziell bedroht!! Seit 2016 wird akinda durch den Berliner Senat zu weiten Teilen auskömmlich finanziert. Jetzt erfolgte die unvermittelte Nachricht, dass ab Januar 2022 die bisherigen Mittel um 45% gekürzt werden! Dies ist existenzbedrohend, gefährdet unsere Beratungs- und Unterstützungstätigkeit für alle aktiven Vormund:innen und Pat:innen und – letztlich – unsere Arbeitsplätze. Dies geht zu Lasten der jungen Geflüchteten!

Eine fachlich-inhaltliche Begründung für diese im Entwurf des Berliner Landeshaushaltes vorgesehene Kürzung gibt es nicht. Vielmehr sorgen die Corona-Ausgaben für finanzielle Einschnitte bei sozialen Projekten. Seit August 2021 steigen die Einreisezahlen von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten wieder stark an, momentan erreichen drei am Tag Berlin. In einem Jahr tritt zudem eine umfangreiche Vormundschaftsreform in Kraft, die die ehrenamtliche Vormundschaft noch einmal deutlich stärkt – all dies bringt einen zusätzlichen Bedarf für gut geschulte und begleitete ehrenamtliche Vormund:innen mit sich!

Unser Träger XENION nutzt alle seine vielfältigen Kontakte in die Politik und zur Verwaltung, um die Kürzung doch noch abzuwenden. Aus den bisherigen und vermutlich künftigen Berliner Regierungsfraktionen haben wir auch schon positive Signale erhalten. Aber: Die Regierungsbildung ist langwierig, der Ausgang weiter offen. Und: Der neue Landeshaushalt wird frühestens im zweiten Quartal 2022 verabschiedet und ob die Kürzungen dann zurückgenommen werden, ist und bleibt ungewiss.

Für uns als kleine Organisation ohne „Eigenkapital“ und ausreichende Rücklagen ist dies eine finanzielle Notlage, die wir nicht ohne Unterstützung von außen lösen können. Wir wollen aber alle unsere Angebote – gerade auch für die Jugendlichen – soweit wie möglich aufrechterhalten. Daher suchen wir zusätzliche finanzielle Unterstützung, um auch die Angebote weiter finanzieren zu können, die wegen der gekürzten Mittel des Landes Berlin ansonsten wegfallen müssten. Und wir sind auch schon fündig geworden: der Paritätische Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin, hat uns für das nächste Jahr 40.000 € ad hoc bewilligt! Herzlichen Dank, lieber Paritäter! Das macht uns zuversichtlich! Dennoch verbleibt noch eine nicht unerhebliche finanzielle Lücke. 

Daher kommen wir heute mit der Bitte auf euch zu, die ungeschmälerte Fortführung unserer Arbeit durch eure Spenden zu sichern. Bitte spendet an akinda, wenn das für euch möglich ist! Auch viele kleine Beiträge oder Dauerspenden helfen uns enorm!

Den „betterplace-Adventskranz“ nutzen: an allen Adventssonntagen legt Betterplace auf jede Einzelspende (bis max. 200 €) nochmal 20% drauf!

Wir danken schon jetzt für eure Unterstützung und halten euch auf dem Laufenden! Bis bald und bleibt gesund!

Euer Team akinda

Claudia Schippel, Anna Lutteroth, Annika Butz, Jana Häseler, Nora Gohrt, Ronni Reimann
 

P.S. Auf unserer Website findet ihr unseren brandaktuellen Beitrag: „Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP – Was steht drin für unbegleitete minderjährige Geflüchtete?“
 


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