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Network African Rural and Urban Development e.V.

wird verwaltet von A. Lamere (Kommunikation)

Über uns

NARUD e.V. steht für „Network African Rural and Urban Development“ und ist eine seit 2005 tätige migrantisch-diasporische Organisation. NARUD e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene gut vernetzt. So ist er Mitglied im Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag, bei moveGlobal e.V., im Netzwerk von EPIZ und NTDs. Wir arbeiten mit Engagement Global, der GIZ und dem CIM zusammen. Auf Einladung von CIM und dem BMZ hat NARUD auch an der Vorbereitung des „High-Level-Dialogs“ teilgenommen und aktiv Vorschläge zur „Post-2015 Entwicklungsagenda“ eingebracht. Außerdem arbeitet NARUD auf internationaler Ebene mit Partnern wie zum Beispiel der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) in Kamerun zusammen. Die Partnerschaft besteht seit sieben Jahren, gemeinsam wurden schon mehrere Projekte wie der Bau von Schulgebäuden in Afrika realisiert. Da einige unserer Vereinsmitglieder aus Kamerun kommen kann die Zusammenarbeit sehr gut auf Augenhöhe umgesetzt werden.

Das Leitbild des Vereins ist die Förderung der endogenen Potentiale. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Bildung, Gesundheit und Capacity Building. Diese Themenfelder werden sowohl in der entwicklungspolitischen Vereinsarbeit als auch im zweiten wichtigen Arbeitsfeld des Vereins, der Integration, berücksichtigt. Die Profilierung des Vereins vor allem in der Bildungsarbeit im Inland legitimiert auch die Projektarbeit in diesem Bereich im Ausland.
Bei der Arbeit von NARUD e.V. steht die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im besonderen Fokus.

Die aktuelle Vereinsarbeit lässt sich in drei Themenschwerpunkte gliedern:


1. Entwicklungszusammenarbeit

- Da NARUD e.V. eine migrantisch- diasporische Organisation mit afrikanischem Hintergrund ist engagieren wir uns in der Entwicklungszusammenarbeit insbesondere in Afrika. Durch die erfolgreiche Umsetzung von Auslandsprojekten ist es uns gelungen, Brücken zwischen Afrika und Europa aufzubauen.

- „African problems must be solved by Africans“
(„Afrikanische Probleme müssen von Afrikanern gelöst werden“)
George Ayittey, Ghanese economist
Afrika, ein Kontinent reicher an Ressourcen und Rohstoffen wie kein anderer, könnte ärmer nicht sein. Schwer gebeutelt von jahrhundertelanger kolonialer Unterdrückung durch europäische Großmächte fällt Afrika im post-kolonialen Zeitalter der Ausbeutung der neoliberalen Wirtschaftsentwicklung zum Opfer. Während sich der Reichtum in Ländern des globalen Nordens ballt, versinkt fast ein ganzer Kontinent in Armut, schwacher Wirtschafts-und Regierungsstrukturen und enormer Abhängigkeit von internationalen Kapitalgebern.
Das Ziel zum Abbau von Geldern der Entwicklungszusammenarbeit und der eigenständigen Entwicklung wird von vielen entwicklungspolitischen Organisationen weltweit unterstützt. Sie können aber solange nicht eingestellt werden, bis nicht die gröbste Armut eliminiert und Korruption und Selbstbereicherung der Regierungen durch bessere Regierungsführung ersetzt wurden. Entwicklungszusammenarbeit kann nur wirken, wenn die Mittel an den Stellen ankommen, wo neue Strukturen geschaffen werden und es die Menschen vor Ort schaffen ihre Potentiale frei auszuleben. Aus diesem Grund sieht NARUD e.V. nach wie vor die Förderung von Bildungsangeboten und Schaffung von lebenslangen Lernmöglichkeiten als Kernaufgabe der Entwicklungszusammenarbeit an. Das vierte Nachhaltigkeitsziel der UN „die Sicherstellung einer inklusiven und gerechten Bildung und die Förderung des lebenslangen Lernens für alle“ begrüßen wir somit ungemein.
- Als migrantisch-diasporische Organisation mit guten Netzwerk, insb. in West- und Zentralafrika erkennen wir die entwicklungspolitische Rolle der Diaspora als besonders wichtig an. Nicht nur, dass die Diaspora ihr Einkommen oft in ihre Heimatländer überführen und dies um ein Vielfaches die Entwicklungsgelder übersteigt, oftmals sind besondere Kontakte zu Partnerorganisationen vorhanden, welche einerseits ein transparenteres finanzielles Vorgehen ermöglichen und andererseits die Partnerorganisationen vor Ort stärkt und ihnen durch Technologietransfer und Capacity Building die Möglichkeit gibt, langfristig eigenständig Projekte zu initiieren und durchzuführen.
- NARUD e.V. hat mit der Association pour le développement durable du Cameroun (ADDC) eine verantworungsvolle Partnerorganisation. Wir betrachten ADDC als einen verlässlichen Partner mit dem wir seit sieben Jahren zusammenarbeiten. Da einige Vereinsmitglieder von NARUD aus Kamerun kommen, konnte die Zusammenarbeit sehr gut auf Augenhöhe umgesetzt werden. Es besteht eine grundsätzliche Kooperationsvereinbarung und bei Bedarf wird zu jedem Projekt eine passende Vereinbarung unterschrieben. Die lokal gut verankerte Partnerorganisation ist bei den bisherigen Projekten immer frühzeitig beteiligt gewesen, da es auch im Sinne des Capacity Building und der Stärkung der Organisation um eine partizipative Projektentwicklung und –durchführung geht. Während der Vorbereitung trägt der ADDC Verantwortung bei der Bestandsaufnahme und Ermittlung der Bedarfe vor Ort. Aber auch während des Projektes betreute der ADDC bisher die tatsächliche Projektumsetzung – bspw. die Baustellenbetreuung und –koordination.

- Beispiele der Auslandsprojekte
"Goal of Education 2015 in Pondimoun"
Laufzeit (01.01.2014- 31.12.2014) - Finanzierung BMZ
Durch den Bau von zwei Schulgebäuden für vier Schulklassen konnte die Kapazität der Schule deutlich erweitert werden, so dass Pondimoun ein Zentrum der Bildung im Projektgebiet wurde. Das Erreichen armer und bildungsferner Familien war im Fokus und so konnten durch zwei Fernsehkampagnen, zwei Radiokampagnen und vier Livesendungen im Radio mit Beteiligung von SchulvertreterInnen, Elterninitiativen und Projektträgern mindestens 5000 Menschen erreicht werden.

„Schule für alle in Kamerun“
Laufzeit: (November 2012 – August 2013) Finanzierung CIM (BMZ)
In Zusammenarbeit mit der GIZ/CIM und ADDC wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt. So wurden vier neue Schulgebäude im Dorf Koupa-Matapit (Kamerun) gebaut und mit Schulbänken ausgestattet, über 5000 Eltern im Dorf durch eine Sensibilisierungskampagne erreicht, mehr als 30 Vertreter der Elterninitiativen örtlicher Vereine und Multiplikatoren geschult und ein Mentorenprogramm eingeführt.

„Krankenhaus-Moschee in Fumban/Kamerun“
Laufzeit: 01.05.2008 - 31.12.2011 (Finanzierung aus Spendenmitteln): Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Afrikanischer Muslim Kreis e.V. und ADDC umgesetzt.
Das Projekt verfolgte folgende Ziele: die Erweiterung der Moschee neben dem städtischen Krankenhaus; die Bereitstellung von Trinkwasser für die Einwohner und den Ausbau öffentlicher Toiletten. Außerdem wurde eine Bibliothek für Kinder und Jugendliche eröffnet. Auf diese Weise konnte die Moschee sich als Lernort unabhängig von der Glaubensrichtung profilieren und übernimmt sowohl eine spirituelle als auch soziale Funktion.


2. Entwicklungspolitische Bildung

- Im Rahmen von Globalem Lernen bieten wir Unterrichtseinheiten, AGs und Projekttage an. Wir erstellen und verleihen temporäre Ausstellungen zu Themen wie Flucht und Migration oder Malaria und veranstalten Tagungen und Podiumsdiskussionen.

- Wir betrachten die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Inland als wesentlichen Baustein der Entwicklungszusammenarbeit. BNE befähigt Lernende, reflektierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt zu Handeln. So werden eine bestandsfähige Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft für aktuelle und zukünftige Generationen gefördert und dabei die kulturelle Vielfalt respektiert.
Es geht um einen lebenslangen Lernprozess, der wesentlicher Bestandteil einer hochwertigen Bildung ist. BNE ist eine ganzheitliche und transformative Bildung, die die Lerninhalte und –ergebnisse, Pädagogik und die Lernumgebung berücksichtigt. Ihr Ziel bzw. Zweck ist eine Transformation der Gesellschaft.
Das Konzept des BNE ist schon lange Thema internationaler Organisationen. Besonderen stellenwert bekam das Thema im Rahmen der UN Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014), welche im vergangenen Jahr von dem „Weltaktionsprogramm BNE“ abgelöst wurde.
- Globales Lernen bedeutet, unterschiedliche Sichtweisen einnehmen zu können, in größeren Dimensionen zu denken und Zusammenhänge zu erkennen. Was bedeutet es, schon auf lokaler Ebene global zu denken? Bürger sollen dazu befähigt werden, in ihrem alltäglichen Leben bewusst handeln zu können und sich in der „globalisierten Welt“ zu orientieren. Grundlage unserer Projektarbeit ist der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und von der Kultusministerkonferenz gemeinsam veröffentlichte „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“.
- Wir arbeiten mit Studien, wie zum Thema „Entsorgungspolitik Nord-Süd“, um einen Zusammenhang zwischen den Lebensrealitäten hier lebender Menschen und denen im globalen Süden herzustellen und Entwicklungspolitische Bildung konkreter und greifbarer zu machen.
Mit unserem Angebot möchten wir so viele unterschiedliche Bevölkerungsschichten wie möglich erreichen um auch die breite Öffentlichkeit für globale Zusammenhänge und die Auswirkungen unseres täglichen Handelns zu sensibilisieren. So werden zum Beispiel bei unserem jährlich stattfindenden Interkulturellen Fußballturnieren entwicklungspolitische Botschaften weitergegeben.
Mit unseren Informationsausstellungen zu Themen wie „Flucht und Migration“, „Malaria“ oder „Fußball und Entwicklung“ bieten wir eine flexibel einsetzbare, rahmengebende Maßnahme für Sensibilisierungskampagnen, Fortbildungen und anderweitige Veranstaltungen.
Zudem bieten wir Fortbildungen für Fachkräfte und MultiplikatorInnen. Wir veranstalten Workshops im Rahmen unserer Arbeit als Koordinierungsstelle des Registers Berlin-Mitte sowie gemeinsam mit unserem Kooperationspartner AMK e.V. veranstaltete Fachtagungen zu Themen der Entwicklung und Friedenssicherung auf dem afrikanischen Kontinent.
- Eine besonders wichtige Zielgruppe der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sind Kinder und Jugendliche. NARUD e.V. besitzt bereits Erfahrung in der Unterrichtsgestaltung zu den Themenschwerpunkten Fairer Handeln, Umwelt, Kolonialgeschichte, (Neo-) Kolonialismus, Good-Governance, Konsumverhalten und das Leben in Afrika.
Wir führen „Gloales Lernen“ in Schulen im Rahmen einer wöchentlichen AG durch, veranstalten Projekttage und –wochen, organisieren Exkursionen und vermitteln ReferentInnen.


3. Integrationsförderung & Familien- und Jugendhilfe

- Als Registerstelle für Berlin Mitte sind wir verantwortlich für die Erfassung aller Formen von Diskriminierung. Unsere Integrationsarbeit dreht sich vor allem um die Themenbereiche Bildung, Kompetenzentwicklung von Eltern mit Migrationshintergrund und Vernetzung mit Schulen und öffentlichen Trägern.

- Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit liegt in der Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe bei der Integration von MigrantInnen in die deutsche Gesellschaft. Eine Schlüsselrolle kommt hierbei der Sprachförderung, der Bildung und der berufliche Orientierung zu. NARUD e.V. konnte im Zeitraum 2010 bis 2014 zahlreiche Initiativen durchführen (u.a. „Bildungsnetzwerk im Sprengelkiez“, „Bildungspaten im Sprengelkiez“, „Väterprojekt in Moabit“).
- Eine weitere Schlüsselrolle in der Vereinstätigkeit kommt der Antidiskriminierungsarbeit zu. Es ist das selbsterklärte Ziel von NARUD e.V. Integrationsförderung nicht nur der Politik und den staatlichen Stellen zu überlassen, sondern die Betroffenen selbst zur aktiven Mitgestaltung zu motivieren. In diesem Zusammenhang engagiert sich der Verein seit August 2014 im Rahmen des durch das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus geförderten Programms als Anlaufstelle für Register Berlin. Das Register ist Teil eines landesweiten Netzwerkes von Registerstellen, die in ihren jeweiligen Bezirk alle Formen von Vorfällen erfassen, welche einen rassistischen, antisemitischen, islamfeindlichen, rechtsradikalen oder homophoben Hintergrund erkennen lassen. NARUD e.V. wurde mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe für Berlin-Mitte beauftragt und betreibt eigenständige Recherche, nimmt aber auch Meldungen von den Betroffenen entgegen. Die Schwere und der Umfang der Vorfälle werden in einer jährlichen Dokumentation analysiert.
- NARUD e. V. sieht sich in einer besonderen Verantwortung für die Afrikanische Community und möchte die in Deutschland lebenden afrikanischen Gesellschaftsgruppen dazu animieren, an den gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen teilzunehmen. Um Deutschland als neue Heimat annehmen zu können, müssen sich Menschen afrikanischer Herkunft mit ihren Wohnorten identifizieren. Trotzdem wird eine nachhaltige Bewahrung der afrikanischen Kultur und ihrer Werte angestrebt. Wird diese Kultur dann mit den deutschen MitbürgerInnen geteilt und die Kommunikation gestärkt, so bedeutet dies eine große Bereicherung für beide Seiten. Außerdem ist ein weiteres Ziel des Vereins, die deutsche Öffentlichkeit und die afrikanische Diaspora für die Unterstützung des Milleniumziels der UNO in Afrika zu gewinnen.
- Seit 2009 unterstützt NARUD e.V. mit der Austragung des Interkulturellen Fußballturniers im Afrikanischen Viertel den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wertschätzung der Vielfalt im Stadtteil. Durch das Turnier soll vor allem ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt sowie das respektvolle Miteinander im Kiez gestärkt werden. In diesem Jahr stand das 6. Interkulturelle Fußballturnier unter dem Motto „Solidarität mit Flüchtlingen - Jetzt!“ und wurde maßgeblich durch das Engagement von Teams aus den Flüchtlingsheimen und Gemeinschaftsunterkünften ermöglicht.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Grundsteinlegung in Didango

  A. Lamere  22. Februar 2016 um 16:05 Uhr

Zum Jahreswechsel fand in Didango die Grundsteinlegung für die zwei neuen Schulgebäude statt und wir freuen uns, dass der Bau gut vorangeht.

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