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Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V.

wird verwaltet von A. Kahrs (Kommunikation)

Über uns

Er erzählte uns von seinen Erfahrungen, Erinnerungen an die Zeit in Auschwitz. Von Hunger und Durst, von Todesangst. Von den Menschen, denen er dort begegnete, Freunden wie Peinigern. Von seinen Gedanken über die Vergangenheit und die Gegenwart mit der Vergangenheit. 1995 fuhren wir erstmals mit dem ehemaligen Auschwitz-Häftling Stanislaw Hantz in die Gedenkstätte Auschwitz. Viele Jahre begleitete der Namensgeber des Bildungswerks unsere Reisen in das frühere Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und gab sein Wissen an die TeilnehmerInnen weiter. Stanislaw Hantz verstarb im Juli 2008.

1998 reisten wir zu den ehemaligen Vernichtungslagern in Ostpolen: Belzec, Sobibór und Treblinka. Besichtigten die damals noch vernachlässigten Gedenkstätten. Unterhielten uns mit DorfbewohnerInnen über die Zeit der deutschen Besatzung, trafen uns mit Historikern, die über ihre Arbeit berichteten.

Mittlerweile kennzeichnen zahlreiche Kontakte zu Gedenkstätten, HistorikerInnen und Überlebenden wie auch gewachsene Erfahrung, viele Projekte und noch mehr Ideen unsere Arbeit.

Jährlich veranstaltet das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. Studienreisen zu ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagern, organisiert Tagesseminare, Lesungen und ZeitzeugInnengespräche; es arbeitet mit dem Club der ehemaligen Konzentrationslagerhäftlinge in Zgorzelec (Polen) zusammen wie auch mit den Gedenkstätten Sobibór und Belzec.

Heute zeichnet sich die Arbeit des Bildungswerks durch acht Arbeitsfelder aus:

Studienfahrten zu Gedenkstätten ehemaliger Konzentrations- und Vernichtungslager. Einmal jährlich bieten wir Interessierten beiderlei Geschlechts eine Fahrt in das ehemalige Lager Auschwitz/Birkenau an. Eine weitere Frauenstudienfahrt dorthin beschäftigt sich vorrangig mit weiblichen Erfahrungen in Auschwitz auf der Verfolgten- wie auch auf der Täterinnenseite. Des Weiteren veranstalten wir regelmäßige Studienfahrten nach Ostpolen in die ehemaligen Vernichtungslager der so genannten „Aktion Reinhardt“ - Sobibór, Treblinka und Belzec. Im Zentrum der von uns angebotenen Bildungsreise nach Lodz stehen das ehemalige Getto „Litzmannstadt“ wie auch ein Besuch der Gedenkstätte des Vernichtungslagers Chelmno (Kulmhof). Im Jahr 2006 fand erstmals eine Gruppenreise in das galizische Lemberg statt, die sich mit dem Holocaust an diesem Ort auseinandersetzt.
Projekt einer Gedenkallee in Sobibór. Im Jahr 2002 initiierten wir die Errichtung eines Gedenkweges für die Ermordeten von Sobibór. Anlässlich des 60. Jahrestages des Aufstandes von Sobibòr wurde er im Jahre 2003 eingeweiht. Auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers wurde eine Allee des Gedenkens angelegt, die an den letzten Weg der Deportierten von der Rampe zu den Gaskammern erinnert und die Möglichkeit bietet, dem Schicksal Einzelner zu gedenken, die hier ermordet wurden. Dieses offene Projekt führen wir in enger Zusammenarbeit mit der niederländischen Stichting Sobibór durch.
Publikationen Neben Materialiensammlungen zu Aspekten der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager haben wir außerdem die Neuauflage der wissenschaftlichen Abhandlung „Vernichtungslager Sobibòr“ von Jules Schelvis herausgegeben. Zur Zeit befinden wir uns in den letzten Korrekturen und Abstimmungen eines Grundlagentextes über die Geschichte des Vernichtungslagers Belzec, den der Gedenkstättenleiter von Belzec, Robert Kuwalek, verfasst hat. Unsere weiteren Planungen sehen die Übersetzung und Veröffentlichung eines Berichtes des Treblinka-Überlebenden Samuel Willenberg vor.

Organisation von Veranstaltungen. Wir bieten die Koordination und Planung von Lesungen und Berichten mit Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager wie auch NS-geschichtlichen Vorträgen von HistorikerInnen an. Aufgrund des überregionalen Charakters des Vereins können diese Abend- oder auch Schulveranstaltungen gegebenenfalls in mehreren Städten in Folge angeboten werden.

Unterstützung bei Gruppenreisen zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau wie auch zu den ehemaligen Vernichtungslagern der „Aktion Reinhardt. PädagogInnen bieten wir an, sie inhaltlich und organisatorisch bei Besuchen der Konzentrations- und Vernichtungslager zu unterstützen. Bei entsprechender Nachfrage organisieren wir Fahrten mit besonderen thematischen Schwerpunkten, wie z.B. der Vernichtungspolitik, Ghettoisierung oder Verfolgungsgeschichte von Sinti und Roma.

Unterstützung der Gedenkstätte Sobibór in ihrer Arbeit. Über Spenden konnten wir zu dem Ausbau eines Arbeits- und Dokumentationsraums, der Publikation von Broschüren des Museums und der Finanzierung einer neuen Ausstellung beitragen.

Erinnerungsarbeit in Izbica, ehemaliges Durchgangsghetto in Ostpolen. Gemeinsam mit Lehrern und Lehrerinnen der Maria-Konopnicka-Schule in Izbica veranstalteten wir 2003 einen Schülerwettbewerb zum Thema „Erinnern an die Juden in Izbica“. 2005 errichteten wir auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof in Izbica Stelltafeln, die auf die dort befindlichen Massengräber hinweisen. In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Konopnicka-Schule sorgen wir für die Pflege des Friedhofes.

Eine langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit verbindet uns sowohl mit den Gedenkstätten in Belzec und Sobibór wie auch mit der niederländischen Stichting Sobibór. Darüber hinaus pflegen wir einen intensiven Kontakt zu polnischen Vereinigungen ehemaliger Konzentrationslagerhäftlinge und zu einzelnen ehemaligen Häftlingen. Dieser Kontakt besteht neben einer oftmals intensiven Zusammenarbeit im kontinuierlichen Austausch über aktuelle Probleme, in der Unterstützung durch Medikamentensammlung und in gemeinsamen Unternehmungen.

Wir sind darum bemüht, die Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten. Wir beschäftigen uns mit den Erfahrungen und dem Leid der Verfolgten, wie auch mit der Biografie und Nachkriegsgeschichte der TäterInnen. Nationalsozialismus und Holocaust allein in ihrer historischen Dimension zu sehen, ist uns zu wenig. Wir versuchen, die sozialen und politischen Auswirkungen bis heute nachzuzeichnen. Dass Geschichte bis in die Gegenwart hineinreicht, zeigt sich in Gesprächen mit den ZeitzeugInnen, den HistorikerInnen wie auch beim Besuch der historischen Orte und Gedenkstätten in Polen.

Unsere Bildungsarbeit lebt zum Einen von unserem ehrenamtlichen Engagement. Zum Anderen lebt sie von zahlreichen Spenden. Vor allem aber lebt sie auch aufgrund eines weitverzweigten Netzes von UnterstützerInnen, die unsere Arbeit erst ermöglichen. Ohne ZeitzeugInnen, UnterstützerInnen und unsere FreundInnen könnten wir unser Angebot aber kaum realisieren.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Für diese Bedarfe habe ich Spendengelder beantragt:

  A. Kahrs  25. April 2017 um 15:48 Uhr

Die unrunden offenen Beträge wurden nun abgerufen. In kürze wird eine Ausschreibung für einen Architekturentwurf für die Renovierung der ehemaligen Kommandantur starten.

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