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UNO-Flüchtlingshilfe

wird verwaltet von Torben Dose

Über uns

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Im Zentrum unserer Arbeit steht der internationale Flüchtlingsschutz. Der UNHCR hat als einzige Organisation von der UN-Vollversammlung das Mandat erhalten,
- um für die Einhaltung und Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention einzutreten;
- Menschen zu schützen, die zur Flucht gezwungen sind oder keine Nationalität besitzen;
- Humanitäre Soforthilfe und Maßnahmen für den weltweiten Flüchtlingsschutz zu koordinieren.

Gemeinsam schaffen wir Perspektiven und erarbeiten dauerhafte Lösungen für Geflüchtete.

Als nationaler Partner des UNHCR
- mobilisieren wir die Menschen in Deutschland, um die weltweite, lebensrettende Arbeit des UNHCR finanziell zu unterstützen
- fördern wir Projekte für Geflüchtete in Deutschland
- tragen wir durch Informationsarbeit über Flucht, Fluchtursachen und -schicksale zur Bewusstseinsbildung in unserer Gesellschaft bei.

Weltweit sind über 68,8 Millionen Menschen auf der Flucht. Hilf dabei, sie zu schützen und ihnen einen Neuanfang zu ermöglichen.

Aktuelle Informationen findest du unter www.uno-fluechtlingshilfe.de

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 55.581,14 € Spendengelder erhalten

  Torben Dose  15. Oktober 2020 um 18:49 Uhr

Zuallererst sind wir überwältigt von der Anteilnahme und wollen uns bei Euch für die unglaubliche Unterstützung bedanken! Insgesamt konnten wir über betterplace.org über 60.000€ an Spendengeldern sammeln, mit deren Hilfe wir den Menschen auf Lesbos zur Seite stehen können.

Ich möchte euch gerne ein kurzes Update zur Lage auf der griechischen Insel geben und berichten, welche Maßnahmen das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) vor Ort ergriffen hat.

Seitdem die verheerenden Feuer zwischen dem 8. Und 10. September das Flüchtlingscamp Moria nahezu vollständig zerstört haben, hat der UNHCR für alle betroffenen Asylsuchenden Hilfsmaßnahmen eingeleitet und drängt darüber hinaus auf eine umfassende und humane Lösung gegen die Überfüllung der griechischen Inseln.

Von den über 12.000 Asylsuchenden, die über Nacht ihre Unterbringungen verloren, haben 9.400 im Nothilfe-Camp Kara Tepe eine neue und vorrübergehende Unterkunft gefunden. Dafür wurden vom UNHCR 1.100 Familienzelte und zwölf große Versorgungszelte errichtet. Besonders hilfe- und schutzbedürftige Menschen, darunter vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen, wurden in sicheren Unterkünften auf der Insel und dem Festland untergebracht.

Fast 200 Wasch- und Sanitäranlagen wurden in kürzester Zeit installiert und dennoch bleibt eine unzureichende Versorgung mit sauberem Wasser, sanitären Anlagen und Hygieneartikeln eine große Herausforderung, für deren Bewältigung Eure Spenden unter anderem eingesetzt werden sollen. Das ist ganz besonders wichtig, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Vor dem Einzug in das neue Camp wurden 245 Menschen positiv auf Covid-19 getestet und vorübergehend gemeinsam mit ihren Familien in Isolationsbereichen untergebracht.

Bis heute wurden über 6.000 portable Solar-Lampen an die Asylsuchenden verteilt, da es bisher noch nicht in allen Teilen des neuen Camps Strom gibt. Die Lampen können auch zum Laden von Mobiltelefonen und anderen Kleinstgeräten genutzt werden.

Des Weiteren bietet UNHCR einen so genannten „Protection Desk“ an, über den die Geflüchteten Anfragen und Sorgen an unsere Mitarbeiter*innen tragen können und gleichzeitig mit Informationen versorgt werden. Asylsuchende sind nach wie vor besorgt über die unzureichenden Unterkünfte und hygienische Bedingungen, zumal der Winter schnell näherkommt. Der UNHCR unterstrich die Notwendigkeit einer gemeinschaftlichen Lösung innerhalb der Gemeinschaften im neuen Camp in den Bereichen Reinigung und Abfall Management, Betreuung von gefährdeten Personen und Unterstützung bei der Kinderbetreuung, bis sichere Bereiche eingerichtet sind.

Mit Hilfe Eurer Spenden werden wir den Menschen vor Ort mit allen Hilfsmaßnahmen zur Seite stehen, die wir umsetzen können. Wir sind alles andere als glücklich über diese zwischenzeitliche Lösung, nichtsdestotrotz war es ein notwendiger Schritt, damit die Menschen zunächst wieder ein Dach über dem Kopf haben. Insbesondere im Hinblick auf den anstehenden Winter, der auch auf der griechischen Insel hart sein wird, bemühen wir uns nach Kräften, die Unterkünfte wetterfest zu machen und die Menschen mit allem zu versorgen, was sie zum Leben brauchen. Wir hoffen und fordern gleichzeitig eine menschliche Lösung, nicht nur für die Menschen auf Lesbos, sondern alle Asylsuchenden, die auf den Inseln im Mittelmeer unter teils unmenschlichen Zuständen ausharren müssen.

An dieser Stelle nochmal der Dank an Euch. Ich werde Euch hier über weitere Veränderungen auf dem Laufenden halten und freue mich, wenn Ihr unsere Arbeit auch in Zukunft so tatkräftig unterstützt.

 Vielen Dank vom gesamten Team der UNO-Flüchtlingshilfe

Torben, aus dem Online Fundraising-Team

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