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betterplace.org
Deutschlands größte Spendenplattform

Trauerland - Zentrum für trauernde Kinder & Jugend

wird verwaltet von C. Köpke

Über uns

Trauerland stellt sich vor

Zum Verein:
Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. begleitet seit 1999 trauernde Kinder und Jugendliche auf ihren individuellen Trauerwegen. Bei allen ist ein nahestehender Mensch gestorben. Der gemeinnützige Verein bietet den Betroffenen umfassende Hilfe für ihren Trauerprozess an. Diese setzt sich vor allem aus Trauergruppen, Einzelberatungen und Kriseninterventionen zusammen. Darüber hinaus schult Trauerland bundesweit Fachkräfte zum Thema Trauer bei Kindern und Jugendlichen.

Die Trauerland-Standorte befinden sich in Bremen und Verden. An den zwei Standorten bieten wir aktuell 13 Gruppen mit insgesamt 150 Plätzen für trauernde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der gesamten Nordwestregion. Trauerland hat Kooperationspartner in Belm bei Osnabrück und in Osterholz-Scharmbeck. Die Arbeit des gemeinnützigen Vereins ist größtenteils spendenfinanziert.

Kinder und Trauer:
Kinder trauern anders als Erwachsene. Während trauernde Erwachsene vielfach über einen längeren Zeitraum traurig sind, lassen Kinder ihre unterschiedlichen Gefühle nebeneinander stehen. Genauso spontan, wie sie sich in ihre Trauer hineinbegeben, können sie im nächsten Moment auch wieder fröhlich sein und lachen. Der abrupte Wechsel verwirrt Erwachsene oft.

Ihre Trauer fassen Kinder nicht unbedingt in Worte oder zeigen sie durch Weinen. Sie nutzen andere Ausdrucksmöglichkeiten wie Spielen, Toben, Schreien oder Malen – oft sieht es so aus, als trauerten sie gar nicht. Manche ziehen sich auch zurück.
Wenn Kinder ihre Trauer nicht zeigen können, verschließen sie sich oft gegenüber ihren Mitmenschen oder werden aggressiv. Vielfach verschlechtern sich auch ihre schulischen Leistungen. Ebenso kann es zu psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Asthma oder Neurodermitis kommen.

Zur Arbeit:
Mit seinen verschiedenen Angeboten holt Trauerland die Kinder in ihrer Lebenswelt ab, geht auf ihre Bedürfnisse ein und bietet ihnen umfassende Unterstützung in einer durch den Tod eines nahestehenden Menschen sehr belastenden Lebenssituation. Die Arbeit wirkt präventiv, weil sie neben möglichen Schulschwierigkeiten auch die genannten gesundheitlichen Folgen verhindern hilft. Damit schließt Trauerland eine existierende sozial-medizinische Versorgungslücke für trauernde Kinder und Jugendliche.

Mehr über Trauerland gibt es hier: www.trauerland.org

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 340,20 € Spendengelder erhalten

  C. Köpke  04. März 2026 um 14:57 Uhr

Wir danken allen von Herzen für ihre Spende. Hier ein Einblick in unsere Jugendarbeit in 2025:

Offener Trauertreff für 12- bis 17-Jährige Für das zweite Halbjahr haben wir die Form eines offenen, monatlich stattfindenden Treffs für 12- bis 17-Jährige gewählt, um den Jugendlichen eine noch größere Flexibilität in ihrer Teilnahme zu ermöglichen. Denn viele hatten geäußert, dass dies besser in ihre Lebensrealität passen würde. Dabei wurde der Ansatz der Wahlmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Angeboten während der einzelnen Treffen beibehalten. Auch diese Termine wurden jeweils von zwei Gruppenleitungen begleitet. Aufgrund von Raumknappheit im Beratungszentrum wurde der offene Treff in externen Räumen in der Buchenstraße durchgeführt. Durchschnittlich nahmen zwischen sechs und sieben Jugendliche aus einem Pool von 12 Personen regelmäßig an den Terminen teil.

Neues temporäres Angebot: Trauerland-Pop-Up im Viertel Zusätzlich haben wir in Form eines Pilotprojektes ein zusätzliches, temporäres Angebot für trauernde Jugendliche geschaffen. Dank einer Förderung konnten wir mit Start in die dunkle Jahreszeit einen Pop-Up mitten im Bremer Viertel öffnen. Der Trauerland-Pop-Up soll es Jugendlichen ermöglichen, sich dem Thema Trauer unverbindlich anzunähern. Dabei kann es sich um ihre eigene Trauer handeln oder um die von Freunden oder Angehörigen, mit der sie sich konfrontiert sehen und Gesprächsbedarf haben. Betroffene können kostenfrei und unverbindlich vorbeischauen, sich informieren, austauschen oder einfach nur einen Moment verweilen. Das Konzept sieht vor, dass die Jugendlichen entscheiden, wie sie ihre Zeit im Pop-Up nutzen. Das Beratungsteam von Trauerland hält vor Ort verschiedene Angebote bereit.  Synergien durch mehrere parallel stattfindende Jugendangebote Der Pop-Up im belebten Ostertorviertel brachte Trauerland eine erhöhte Sichtbarkeit. Im Durchschnitt nutzten täglich 2-4 Personen im Jugendalter das Angebot. Viele nahmen Informationsmaterial mit. Aber es fanden auch Beratungen vor Ort statt, zum Teil in Kleingruppen. Einige der jungen Ratsuchenden entschieden sich nach dem Besuch im Pop-Up für die Teilnahme am offenen Jugendtreff. Insgesamt scheinen die beiden parallel-laufenden, sehr niederschwelligen Angebote sich gegenseitig zu befruchten. Darin sehen wir eine Bestätigung dafür, dass die Jugendlichen weiterhin einen hohen Bedarf haben, und dass die Konzepte aufgegangen sind. 

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Kontakt

Schwachhauser Heerstraße 268 a
28359
Bremen
Deutschland

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