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KOMKAR- Verband der Vereine aus Kurdistan e.V.

wird verwaltet von D. Yildiz (Kommunikation)

Über uns

KOMKAR- Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V. ist ein anerkannter, gemeinnütziger Dachverband von Vereinen, Vereinigungen aus Kurdistan in Deutschland, der am 13. Januar 1979 in Frankfurt gegründet wurde. Der Sitz ist seit 2012 in Berlin. KOMKAR e.V. hat 11 Mitgliedsvereine, der Wirkungskreis seiner Aktionen erstreckt sich auf bis zu 250.000 Menschen unterschiedlichster Nationen.
KOMKAR e.V. hat insbesondere 2 Hauptziele:
1. Hilfestellung bei der Integration von Migranten, nicht nur kurdischen Migranten,in die Mehrheitsgesellschaft vor allem durch Sprachkurse ,Hilfestellung,Beratung und Bildungsarbeit.
2.Unterstützung der kurdischen Freiheitsbewegung in Kurdistan insbesondere durch Solidaritätsaktionen, Förderung der kurdischen Sprache und Kultur, Öffentlichkeits-und Lobbyarbeit
KOMKAR e.V. definiert sich über seine Überparteilichkeit, Gewaltfreiheit, den Leitgedanken der Demokratie und religiöse und soziale Toleranz.
KOMKAR e.V. versteht sich nicht als eine kurdische Exilorganisation, sondern als eine Organisation kurdischer MigrantInnen in Deutschland.
Insbesondere hat KOMKAR e.V. immer die Eigenständigkeit des kurdischen Volkes betont und sich dafür eingesetzt, dass die Kurden in der Bundesrepublik dieselben Rechte genießen dürfen wie andere, anerkannten Minderheiten.

Einige dieser Rechte sind:
- das Recht auf muttersprachlichen Unterricht in Kurdisch
- Radio- und Fernsehsendungen in kurdischer Sprache
- Sozialberatungen in kurdischer Sprache

Um diese Rechte zu erlangen hat KOMKAR zahlreich erfolgreich Kampagnen durchgeführt, zehntausende Unterschriften gesammelt und diese an die jeweiligen Behörden weitergeleitet.
Um den muttersprachlichen Unterricht in Kurdisch in Schulen durchzusetzen wurden in vielen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit anderen demokratischen, zivilgesellschaftlichen Organisationen Demonstrationen und Kundgebungen veranstaltet.
Lange Jahre hat insbesondere die türkische Regierung mit Hilfe ihrer Botschaften ihre Kurdenpolitik auch in die deutschen Behörden hineingetragen. Um das Verbot der kurdischen Namen auch in Deutschland durchzusetzen,wurden Listen der zugelassenen Eigennamen an die jeweiligen Standesämter gegeben. Aufgrund dieser Listen konnten kurdische Familien hier in Deutschland ihren Neugeborenen keine kurdischen Namen geben.
Erst nach zahlreichen politischen Aktionen und nachdem KOMKAR e.V. ein Buch mit kurdischen Namen herausgegeben und diese an die jeweiligen Ämter zugesandt hat, konnte das Verbot kurdischer Namen endlich durchbrochen werden.
Durch die Organisation von kurdischen Buchmessen ist es KOMKAR gelungen, kurdische Literatur und kurdische Schriftsteller auch einer breiten kurdischen Öffentlichkeit in der Diaspora bekannt zu machen.
Diese Buchmessen fanden u.a. in Köln, München, Hamburg, Berlin, Duisburg und Wuppertal statt. Namhafte kurdische Schriftsteller wie M. Emin Bozarslan, Kemal Burkay, Eskerê Boyîk, Yilmaz Camlibel, Mehmet Bayrak, Munzur Cem, Yasar Kaya und Sükrü Gülmüs haben an diesen Buchmessen teilgenommen und ihre Bücher signiert.
KOMKAR e.V. hat in der Diaspora wesentlich zur Entwicklung der kurdischen Kultur beigetragen. 1976 veranstaltete KOMKAR das erste Newroz-Fest( Kurdisches Neujahr-Fest, 21. März) in Deutschland. Seitdem ist es zu einer guten Tradition von KOMKAR geworden, nicht nur in mehreren Städten in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Großstädten Newroz-Veranstaltungen durchzuführen.
Im Rahmen der Aktivitäten zur Pflege und Entwicklung der kurdischen Kultur gehören auch unzählige kurdischen Kulturwochen und Kulturtage, die KOMKAR in verschiedenen Städten der Bundesrepublik Deutschland organisiert.
Kurdische Folkloregruppen haben an internationalen Wettbewerben teilgenommen.
Um die Kurdenfrage und die Forderungen der Kurden der internationalen Öffentlichkeit bekannt zu machen, hat KOMKAR zahlreiche,erfolgreiche Aktivitäten durchgeführt.
Zu diesem Zweck hat KOMKAR zu vielen internationalen Organisationen, wie auch zu Vertretern des Europarates und des Europäischen Parlamentes Kontakt aufgebaut und stetig intensiviert. KOMKAR verfolgt sehr genau die Menschenrechtsverletzungen und die Verstöße gegen die Demokratie in der Türkei, verfasst dementsprechend Berichte,die an die zuständigen Institutionen bzw. Personenkreise weitergeleitet werden.
Auf Kontakte zu allen politischen, demokratischen Parteien, zu den Kirchen und zu verschiedenen Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland hat KOMKAR immer sehr großen Wert gelegt. Die Gesprächs- und Beratungsthemen reichen von Fragen der Integration bis hin zur Situation in der Heimat der Kurden.
KOMKAR hat unzählige Podiumsdiskussionen, Konferenzen und Veranstaltungen organisiert, die dazu erfolgreich beigetragen haben, die kurdische Geschichte und Kultur sowie die aktuelle Kurdenfrage in die Öffentlichkeit zu bringen, diese dafür zu sensibilisieren.
Eine der aktuellen Kampagnen von KOMKAR ist die Unterschriftensammlung, mit der der EU- Beitrittskandidat Türkei aufgefordert wird, die Orte der Gräber der drei wichtigsten kurdischen Freiheitskämpfer, Şêx Seîd, Seyîd Riza und Seîdê Kurdî endlich bekannt zu geben. Die gesammelten Unterschriften wurden an die Europäische Union weitergeleitet.
Um den 300. Jahrestag des kurdischen Epos Mem û Zîn, geschrieben von dem großen kurdischen Dichter und Denker Ehmedê Xanî, zu gedenken, hat KOMKAR eine internationale Konferenz organisiert. An dieser Konferenz nahmen renommierte kurdische Wissenschaftler und Schriftsteller aus Europa, Russland und Kurdistan teil. Eine Konferenzdokumentation wurde anschließend von KOMKAR als Buch herausgegeben.
Um kurdische Schriftsteller, Künstler und Verlage für ihren Beitrag für die kurdische Kultur und Sprache zu würdigen, hat KOMKAR Auszeichnungen vergeben.
Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich M. Emin Bozarslan, Prof. Şakirê Xudo, Eskerê Boyîk, Şivan Perwer, Malmîsanij, Munzur Ҫem, ARAS Verlag-Hewler, DENG Verlag-Diyarbakir sowie der APEC Verlag-Stockholm.
KOMKAR will die Weltöffentlichkeit auch dafür sensibilisieren, dass durch den geplanten Bau des Ilisu-Staudamms die historische kurdische Stadt Hasankeyf in der Provinz Batman( Nordkurdistan/ Türkei) überflutet werden soll und damit nicht nur kurdische Menschheitsgeschichte regelrecht ertränkt wird.
Um den Bau des Staudamms zu verhindern hat KOMKAR gemeinsam mit 27 weiteren kurdischen Organisationen aus Europa ein Schreiben an die Weltnaturschutzunion (IUCN) gesandt. Zu diesem Thema wurde auch eine deutschsprachige Broschüre veröffentlicht.
PUBLIKATIONEN von KOMKAR e.V.:
-KOMKAR hat seit seiner Gründung 1979 die monatliche Zeitung Dengê KOMKAR herausgebracht. In dieser Zeitung fanden Artikel über die kurdische Geschichte, Kultur und Sprache ihren Platz.
-Um die deutsche Öffentlichkeit zu informieren wurde eine deutschsprachige Zeitschrift, anfangs unter dem Namen KOMKAR Info, später als Informationsbulletin Kurdistan herausgebracht.
-KOMKAR hat frühzeitig begonnen Bücher nicht nur in kurdischer Sprache über die Kurden herauszugeben und zu vertreiben.
Unter anderem so wichtige Werke wie: Kürdistan Tarihinde Dersim (Dersim in der kurdischen Geschichte) von Dr. Nuri Dersimi, Zimane Kurdi (Kurdische Sprache) von Prof. Qanate Kurdo und mehrere Bücher von Kemal Burkay, teilweise unter dem Pseudonym C. Aladag und Mehmet Emin Bozarslan.

Auch zahlreiche kurdische Musiker wurden der breiten Öffentlichkeit durch die Kassetten und CD’s bekannt, die KOMKAR herausbrachte und vertrieb.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

  D. Yildiz  08. Dezember 2015 um 18:27 Uhr

Die 100€ werden entweder selbst vor Ort oder durch Weitergabe an gemeinnützige Partnerorganisationen für den Erwerb von Medikamenten verwendet.Insbesondere arbeiten wir mit dem kurdischen Ärzteverband zusammen, der regelmäßig vor Ort in Kurdistan ehrenamtlich und kostenlos Flüchtlinge vor Ort medizinisch betreut.

Es wurden 100,00 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:

Geld für Medikamente 100,00 €
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Buschkrugallee 23
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