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Kinder in Bangladesch e.V.

wird verwaltet von Dr. Murat C.

Über uns

Bildung ist der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung.
In Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt, ermöglicht Bildung
den Menschen eine Perspektive, um Armut, Gewalt und Ungerechtigkeit in
ihrem Land zu bekämpfen.
Der Verein „Kinder in Bangladesch e.V.“ unterstützt eine Schule im Nordosten
von Bangladesch. Der Aufbau weiterer Schulen ist in Planung.
Durch eine Spende können Sie helfen!

Das Ziel von „Kinder in Bangladesch e.V.“ ist es, Kindern und Jugendlichen in
Bangladesch ein Fundament zu schaffen, damit sie aus eigener Kraft eine positive
Entwicklung für die Region und für das Land herbeiführen können. Die Förderung
von Mädchen liegt dem Verein besonders am Herzen, da sie aufgrund der
gesellschaftlichen Strukturen am stärksten benachteiligt werden.
Mehr Informationen über uns, das Projekt und die Kinder finden Sie auf der Website
www.kinder-in-bangladesch.de
Kontakt :
Dr. Murat Çil, 0421 - 337 29 57
kinder-in-bangladesch@hotmail.com
Bankverbindung:
Kinder in Bangladesch e.V.
Commerzbank Bremen
IBAN DE29290400900324711100
BIC COBADEFF290

Gib dem Hungernden einen Fisch, und er wird einen Tag lang satt -
lehre ihn fischen und er wird nie mehr hungern.
(Chinesisches Sprichwort nach Laotse)


Philosophie hinter dem Projekt „Kinder-in-Bangladesch e.V.“

In einem der ärmsten Länder der Welt, der immer wieder von Naturkatastrophen betroffen ist guckt eine relativ junge Durchschittsbevölkerung in die ungewisse Zukunft: hohe Kindersterblichkeit, Zunahme der Naturkatastrophen bei steigender Erderwärmung – das Land welches nur einige Meter über dem Meeresspiegel liegt – und damit direkt die negativen Auswirkungen der globalen Problematik erlebt und auf Dauer noch mehr spüren wird.
Unser Ziel ist es ein Fundament für Kinder und Jugendliche zu geben, damit diese eine positive Entwicklung für die Region oder sogar das Land Bangladesch zu erreichen. Nach dem Prinzip: gib dem armen kein Fisch in die Hand sondern eine Angel. Die Bildung ist der Schlüssel für Entwicklungen in vielen Regionen dieser Welt um die Armut, Kindersterblichkeit, Gewalt und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Insbesondere sind wir darauf bedacht, Mädchen zu fördern, da sie in den gesellschaftlichen Strukturen oft benachteiligt werden.
Durch die Verbindung von Ali Suruz Syed (2.Vorsitzender), der in diesem Dorf geboren wurde und als Kind das Land nach Europa verlassen haben wir einen direkten Draht zu ansässigen Personen, die für uns das Projekt seit Jahren schon realisieren und vor Ort koordinieren. Es sind verlässliche Partner, die der Familie angehören.
Die erste Schule existiert schon seit 2005, es sollen weitere folgen insbesondere mit Anbindung einer Berufsschule. Wir wollen durch Projekte deutsche bzw. im Verlauf auch europäischen Helfern und Handwerkern, den Leuten vor Ort einen Beruf nahe bringen. Z.B. durch einen Handwerker, der mal für ein Jahr ins Ausland gehen will und dort Menschen ehrenamtlich seinen Beruf als z.B. Schreiner, Tischler nahe bringen will.
Meine Ziel ist es langfristig die Infrastruktur aufzubauen, die dort kaum existiert: keine richtigen Straßen bzw. kaputt (siehe Fotos), fehlende Brücken an wichtigen Flussübergängen (siehe Foto), keine Elektrizität (außer kleine Solarpanels zum Aufladen von Autobatterien – genug für kleine Lichter), fehlende oder kaum vorhande medizinische Versorgung in der ländlichen Region – auch wenn sie vorhanden wäre- oft nicht finaziell beherschbar. Ich als Arzt konnte so viel Elend bei meinem Besuch im Februar 2014 sehen, die durch medizische Behandlungen bzw. kleine Operationen hätten beseitigt werden können. Nachdem die Schulprojekte sich weiter entwickeln, will ich den 2. Schritt wagen, im medizinischen Bereich etwas zu bewegen.
Als Augenarzt hat man durch eine Routineoperation die Möglichkeit viele Menschen – insbesondere Kinder - von der Blindheit zu befreien. Es ist gesellschaftlich immens wichtig, den bei Blindheit eines Kindes dreht sich alles um das behinderte Kind in der Familie. Eine Entwicklung der Familie ist nicht möglich. Das Kind ist immer auf Hilfe der Familienangehörigen angewiesen und kann nicht zur Schule gehen, einen Beruf lernen, sich und seine Familie versorgen. Durch eine z.B. Kataraktoperation kann es zur Heilung der Krankheit kommen und das Kind hat alle Chancen, eine normale Entwicklung durchzuleben.
Mit den Spendengeldern wird die Bildung, die Zukunft der Kinder gewährleitet und die notwendige Infrastruktur in der Umgebung verbessert. Alle Vereinsmitglieder, die an diesem Projekt mitarbeiten machen dies ehrenamtlich.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 1.579,50 € Spendengelder erhalten

  Dr. Murat C.  12. Februar 2020 um 17:47 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe UnterstützerInnen und FreundInnen des Vereins,

das globale Thema Klimawandel zeigte in diesem Jahr in Bangladesch sein wahres Gesicht: verheerende Stürme und ausgedehnter Monsunregen führten dazu, dass die Wassermassen  auch in Kurshi zunahmen und das Wasser in diesem Jahr buchstäblich bis zur Türschwelle vorrückte - glücklicherweise blieb unsere Schule jedoch im Trockenen! 

Im Februar, vor der Monsunzeit, reisten wir nach Bangladesch zu der durch den Verein finanzierten Saleha Katun Kurshi High School im Nordosten des Landes um die Arbeit des Vereins vor Ort und alle Projekte zu koordinieren.

Unser erster offizieller Termin führte uns zum neuen deutschen Botschafter Peter Fahrenholtz in Dhaka. Er wusste Positives aus dem Land zu berichten, wie z.B. das Sinken der Analphabetenrate und ein jährliches Wirtschaftswachstum von stabilen 8%. Weitere Besuche führten uns z.B. zu Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus und zur Geschäftsführerin des Goethe-Instituts Dhaka, Dr. Kirsten Hackenbroch. Auf dem Weg nach Sylhet besuchten wir das BNSB Eye Hospital, eine NGO-Augenklinik. Es wurden konkrete Absprachen zu einem Eye-Camp und daraus folgenden Operationsmöglichkeiten für die arme Bevölkerung in und um Kurshi getroffen.

Vor Ort in Kurshi freuten wir uns darüber, Geschenke und Spenden, z.B. von unserem Partner „Stifte stiften e.V.“ und diversen Firmen, u.a. auch Zahnbürsten, an die Schülerinnen und Schüler zu überbringen. Unser Projekt zur Zahnhygiene konnten wir erfolgreich fortsetzen. Durch Armenspeisungen, die wir großzügigen Einzelspendern verdanken, konnten wir bedürftigen Menschen eine warme reichhaltige Mahlzeit verschaffen. Der Verein unterstützte außerdem wieder einige Familien unserer SchülerInnen, denen Stürme ihre Hütten zerstört hatten, durch Wiederaufbau ihrer Unterkünfte.

Notwendige Instandhaltungs- und Baumaßnahmen an der Schule, wie z.B. die Erneuerung des Fußbodens, wurden im Laufe des Jahres durchgeführt. Der Platz vor der Schule wurde ausgebaut, damit  die SchülerInnen bei Hochwasser die Möglichkeit haben, das Schulgebäude zu verlassen. Der Weg zur Schule wurde angehoben und befestigt. Der Zugang zur Schule führt durch das „Tor der Bildung“. 

Anerkennung erfuhren wir in diesem Jahr auch durch die Regierung, die unsere Schule nun offiziell unterstützen wird indem sie - bestenfalls ab 2020 - die vollständigen Gehälter und Krankenversicherung der Lehrer zahlt. Für die LehrerInnen bedeutet dies eine zusätzliche Sicherheit, nachdem die Behörde in diesem Jahr bereits die Rentenbeiträge übernimmt.

Unsere Partnerschule in Bremen, die Oberschule Findorff, war bei unserem Besuch per  Skype zugeschaltet und erste deutsch-bengalische Schülerkontakte entstanden. Unser Anliegen, dass die so genannte „erste Welt“ ein Gespür für die so genannte „dritte Welt“ bekommt und umgekehrt, nahm konkrete Züge an. Ein neues Vereinsmitglied kümmert sich aktuell um die Partnerschaft mit der Oberschule Findorff um weitere Begegnungen und Aktivitäten zu initiieren.

Sauberes Trinkwasser ist nach wie vor ein wichtiges Thema in Kurshi und Umgebung und somit ein zentrales Thema unseres Vereins. Neben den bereits von unserem Verein realisierten Brunnenprojekten in den umliegenden Dörfern, die wir besuchten, wurden in diesem Jahr weitere mögliche Plätze für Brunnen ausgesucht, die vielen Familien einen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen sollen. Die  Umsetzung dieser Projekte wird u.a. 2020 in Angriff genommen.

Der schwer herzkranke Junge Rahal aus Kurshi wurde im September durch großzügige Einzelspenden drei Wochen im Krankenhaus betreut und es wurde eine aufwendige Diagnostik in einer Spezialklinik in Dhaka durchgeführt um ihn an einer komplizierten Herz-Lungen-Anomalie zu operieren. Gemeinsam mit dem Klinikdirektor und den leitenden Ärzten, zu denen wir in engem telefonischen Kontakt standen, kam man jedoch zu dem traurigen Ergebnis, dass Rahal die zahlreichen notwendigen Operationen sehr wahrscheinlich nicht überleben würde und die Ärzte rieten der Familie davon ab, die dieses Risiko ebenfalls nicht eingehen wollten. Rahal ist jetzt wieder zu Hause bei seiner Familie. Einen seiner größten Wünsche, das Meer zu sehen, wird der Verein ihm und seiner Familie 2020 ermöglichen.  

Im November 2019 ein Höhepunkt in diesem Jahr: Wir durften den deutschen Botschafter Peter Fahrenholtz an unserer Schule in Kurshi begrüßen. In Gesprächen mit LehrerInnen und SchülerInnen gewann er einen Eindruck von unserem Projekt, das er in seiner Ansprache lobte. Die Grundsteinlegung zur Berufsschule wurde gemeinsam mit ihm in einem feierlichen Akt vorgenommen. Wir danken für den Besuch und sind sehr stolz darauf! 

Die Berufsschule - unser nächstes Herzensprojekt - steckt noch immer in den Startlöchern. Die administrativen Hürden sind höher und weitaus komplexer als erwartet und so planen wir noch, bis es hoffentlich 2020 mit konkretem Maßnahmen losgehen kann.

Bedauerlicherweise verstarb der Schuldirektor Abel Bashar Osman Goni unerwartet am Ende des Jahres im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt - weil keine medizinische Akutversorgung in der Nähe möglich war. Dies war ein Schock für die SchülerInnen, die KollegInnen und für uns.

Allen treuen und allen neu dazu gewonnenen UnterstützerInnen möchten wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen: für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit in Bangladesch und und für Ihre ideelle und finanzielle Hilfe! Mit Ihrem Engagement werden wir auch 2020 wieder viel in der Region bewirken können!

Ihr Dr. Murat Y. ÇilVorsitzender „Kinder in Bangladesch e.V.“      

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