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Schwules Museum*

wird verwaltet von M. Fürst (Kommunikation)

Über uns

Das Schwule Museum* ist mit seinen viel beachteten Ausstellungen, Archivbeständen, zahlreichen Forschungsbeiträgen und mehr als fünfunddreißig – überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen – weltweit eine der größten und bedeutendsten Institutionen für die Archivierung, Erforschung und Vermittlung der Geschichte und Kultur der GLBTIQ-Communities. Wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit lesbischen, schwulen, trans*identischen, bisexuellen und queeren Lebensgeschichten, Themen und Konzepten in Geschichte, Kunst und Kultur.
Zum Museumsbetrieb gehören neben den Ausstellungen eine Präsenzbibliothek und ein Archiv mit zahlreichen Sammlungen und Nachlässen. Sieben Arbeitsplätze und ein Medien-Arbeitsplatz bieten Nutzer_innen optimale Voraussetzungen zum Lesen und Forschen.

Die Geschichte des Schwulen Museums* beginnt im Jahr 1984 im Berlin Museum, einem Teil der heutigen Stiftung Stadtmuseum. Auf Initiative der drei Studenten Andreas Sternweiler, Wolfgang Theis und Manfred Baumgardt ließ sich der damalige Direktor des Museums zu einem innovativen Schritt überreden. Sie hatten ihm vorgeschlagen, eine Ausstellung über homosexuelle Männer und Frauen in Berlin zu erarbeiten und im Berlin Museum zu präsentieren. Im Sommer 1984 fand die legendäre Ausstellung »Eldorado – Geschichte, Alltag und Kultur homosexueller Frauen und Männer 1850-1950« im Berlin Museum statt, kuratiert von den Initiatoren in Zusammenarbeit mit einer Gruppe lesbischer Aktivistinnen. Mit über 40.000 Besucher_innen war die Ausstellung ebenso erfolgreich wie umstritten. Im Anschluss an den Erfolg der Ausstellung reifte der Entschluss zur Gründung des Schwulen Museums. Es sollte ein dauerhaftes Eldorado geben, nicht nur als eine einmalige Sensation im Berlin Museum, sondern als eigenes Haus.
Am 6. Dezember 1985 wurde der »Verein der Freunde eines Schwulen Museums in Berlin e.V.« gegründet. In den Räumen der »Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft« (AHA) in der Friedrichstraße legte man den Grundstock für eine Museumsbibliothek und ein Archiv, und hier fand 1986 die erste Ausstellung statt: »Igitt - 90 Jahre Homopresse«. Die ein Jahr später aufwendig inszenierten Feierlichkeiten zum 750. Gründungsjubiläum Berlins nutze das Museum für einen frechen Zwischenruf und zeigte die Ausstellung »750 warme Berliner«.
1988 zieht das Museum in das Hinterhaus am Mehringdamm 61, in dessen Räumen von nun an mehr als 130 Ausstellungen realisiert werden. Im Laufe der Jahre entwickelt sich das Schwule Museum zu einer national wie international gefragten Institution. Vom Deutschen Historischen Museum in Berlin bis zum United States Holocaust Memorial Museum in Washington gibt es Anfragen für Leihgaben. Wissenschaftler_innen aus aller Welt nutzen das Archiv und Universitäten und Forschungsinstitute kooperieren mit dem Museum.
Im Jahr 2004 eröffnet unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit die ständige Ausstellung des Museums »Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. 200 Jahre Geschichte« mit 220 qm Ausstellungsfläche und etwa 700 Exponaten, größtenteils aus eigenen Beständen.
2008 kann mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und zahlreicher privater Spenden eine der weltweit bedeutendsten Privatsammlungen zur Kulturgeschichte der Homosexualität, die Sammlung Sternweiler angekauft werden. 6.000 Objekte und Konvolute aus dem Zeitraum 1650 bis 1950 bereichern die Sammlungsbestände des Schwulen Museums.
Seit 2008 erfolgt eine inhaltliche Neuausrichtung, die neben der männlichen Homosexualität als Gegenstand von Sammlungs-, Forschungs- und Ausstellungstätigkeit auch andere sexuelle Identitäten und Lebensentwürfe einbezieht, zuvorderst die von Lesben und Trans*gender. 2011 wird der Trägerverein in »Verein der Freundinnen und Freunde des Schwulen Museums in Berlin e.V.« umbenannt.
Seit Januar 2010 wird das Museum aus dem Kultursenat der Stadt Berlin institutionell gefördert. Die Zuwendung in Höhe von 250.000 Euro jährlich stützt den Betrieb des Hauses maßgeblich und schafft darüber hinaus gute Voraussetzungen, vorhandene Potentiale nachhaltig zu entwickeln.
Im April 2013 zieht das Museum schließlich an den neuen Standort in der Lützowstrasse 73 in Berlin-Tiergarten. Ermöglicht wird der Umzug durch öffentliche Fördergelder, insgesamt 644.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Neben der räumlichen Erweiterung bedeutet der Umzug zugleich auch eine thematische Erweiterung für das 1985 gegründete Haus: Das Schwule Museum* wird verstärkt zu einem Ort, der über die Diversität von sexuellen Identitäten und Geschlechterkonzepten informiert. Die bisherige Dauerausstellung wird archiviert und stattdessen unter dem Titel »Transformation« eine Interimsausstellung bis zur Eröffnung einer neuen Dauerausstellung – vorraussichtlich im Jahr 2015 - gezeigt.
Seit dem Umzug steht auch die Bildungs- und Vermittlungsarbeit stärker im Mittelpunkt. Durch die Bereitstellung eines wissenschaftlichen Volontariats durch den Berliner Senat konnte das Aufgabenfeld der kulturellen Bildung erstmals gezielt aufgegriffen werden.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

  M. Fürst  08. Dezember 2014 um 15:46 Uhr

Die gesammelten Spendengelder werden für das Kinder- und Jugendprogramm im Rahmen der Ausstellung "Mumins zauberhafte Welt - Ein Trollabenteuer im Schwulen Museum*" eingesetzt.

Es wurden 1.000,00 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:

Honor Werkstattleitung 450,00 €Material- und Betriebskosten 550,00 €
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Kontakt

Lützowstraße 73
10785
Berlin
Deutschland