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MediNetz Rhein-Neckar e.V.

wird verwaltet von Mohamed T. (Kommunikation)

Über uns

Über uns

In Deutschland leben nach Schätzungen ca. 500.000 bis 1 Mio. Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Diese Menschen ohne Papiere – so genannte illegalisierte Migranten und Migrantinnen – haben im Krankheitsfall, etwa bei akuten Schmerzzuständen, chronischen Erkrankungen sowie bei Schwangerschaften keinen Zugang zu einer menschenwürdigen Gesundheitsversorgung. Das MediNetz Rhein-Neckar bietet für diese Menschen eine Sprechstunde an, in der sie sich unter Wahrung strenger Vertraulichkeit vorstellen können und an engagierte Fachärzte und Fachärztinnen vermittelt werden, die mit dem MediNetz kooperieren. Zudem haben wir eine Reihe von Dometschern, die uns bei sprachlichen Barrieren in der Vermittlungsarbeit unterstützen.

Die Behandlung erfolgt anonym und kostenlos.

Neben der medizinischen Beratungs- und Vermittlungsarbeit ist es uns sehr wichtig, die Öffentlichkeit auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und für die Situation von illegalisierten Migrantinnen zu sensibilisieren. Daher veranstalten wir immer wieder Vorträge, Diskussionen, Filmabende und beteiligen uns an Demonstrationen.

Der Verein MediNetz Rhein-Neckar e.V. wurde von der IPPNW-Studierendengruppe der medizinischen Fakultäten Mannheim/Heidelberg gegründet. Aktuell sind vor allem Studierende der Medizin und der Rechtswissenschaften ehrenamtlich aktiv. Aber auch Studierende anderer Fachbereiche und Interessierte aus dem nicht-studentischen Umfeld sind jederzeit willkommen. Die regelmäßigen Vereinstreffen finden donnerstags, ab 19:30 Uhr abwechselnd in Heidelberg und Mannheim statt.


Die rechtliche Situation

Die aktuelle Rechtssprechung bestätigt, dass das Hilfsgebot der Mediziner über dem Meldegebot öffentlicher Stellen steht. Konkret bedeutet dies, dass Krankenhäuser nicht verpflichtet sind, Menschen mit unklarem Aufenthaltsstatus an die Behörden zu melden, da hier die ärztliche Schweigepflicht besteht. Diese gilt ebenso für nicht-medizinisches Personal, im Sinne eines verlängerten Geheimnisschutzes.

Auch die Bundesärztekammer betont, dass ärztliche Kollegen, die Menschen ohne Papiere behandeln, in keinerlei Hinsicht rechtswidrig handeln oder sich strafbar machen.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 1.054,75 € Spendengelder erhalten

  Mohamed T.  02. Oktober 2018 um 12:43 Uhr

Der größte Teil der Spendengelder wird für schwangere Frauen aufgewendet, die keine Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen können. Der kleine restliche Teil kommt anderen Patient*innen zugute, die Krankenhausbesuche in Anspruch nehmen müssen ohne im Besitz einer Krankenversicherung zu sein. Mit diesen Mitteln stellen wir sicher, dass all unsere Patient*innen Anbindung an eine qualitativ gleichwertige, anonyme und kostenfreie Gesundheitsversorgung haben.

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Kontakt

Plöck 101
69117
Heidelberg
Deutschland