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Women in Exile e.V.

wird verwaltet von E. Ngari (Kommunikation)

Über uns

Flüchtlingsfrauen werden laut!
Gefahrenvolle Reisewege, herum geschoben durch ganz Europa, untergebracht in Sammelunterkünften oft weit weg von jeder Infrastruktur, Arbeitsverbote, Gutscheine, ein alltäglicher Kampf um ausreichende medizinische Versorgung, immer gegenwärtig die Angst vor Abschiebung... und Sexismus, wie ihn jede Frau erlebt noch dazu... Flüchtlingsfrauen haben allen Grund laut zu werden und ein menschenwürdiges Leben einzufordern.

Laut ist die Initiative 'Women in Exile' seit vielen Jahren: Sie wurde 2002 von asylsuchenden Frauen in Brandenburg gegründet. Die Gründerinnen haben die Erfahrung gemacht, dass Flüchtlingsfrauen doppelt Opfer von Diskriminierung sind: Sie werden als Asylbewerberinnen durch rassistische Gesetze ausgegrenzt und als Frauen diskriminiert.
Women in Exile e.V. wurde 2011 in Potsdam gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, einen organisatorischen Rahmen für die Aktivitäten der Initiative 'Women in Exile' zu stellen. Seit 2012 sind wir als gemeinnützig anerkannt.

2011 baute 'Women in Exile’ die Gruppe ’Women in Exile & Friends' auf.
Gemeinsam tragen wir flüchtlingspolitische Forderungen aus feministischer Perspektive an die Öffentlichkeit. Zum Beispiel mit der Kampagne „Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!“. Aber auch zu anderen Gesetzen, die Asylsuchende ausgrenzen und entrechten wie dem Asylbewerberleistungsgesetz oder zu Dublin III nehmen wir aus der Perspektive von Flüchtlingsfrauen Stellung und fordern deren Abschaffung.

Unser grundlegendes politisches Ziel ist die Utopie einer gerechten Gesellschaft ohne Ausgren­zung und Diskriminierung, mit gleichen Rechten für alle Menschen, egal, woher sie kommen und wohin sie gehen.
In unserer konkreten Politik liegt unser Fokus auf der Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze gegen Asylsuchende und MigrantInnen und den Verschränkungen von Rassismus und Sexismus.
Wir verstehen uns als feministische Organisation und sind eine der wenigen Schnittstellen zwi­schen Frauenbewegung und Flüchtlingsbewegung.

Regelmäßige Aktivitäten und die Schwerpunkte unserer Arbeit sind, die Gesellschaft mit den Problemen und Forderungen von Flüchtlingsfrauen zu konfrontieren und diese Forderungen mit Demonstrationen und anderen Aktionen an EntscheidungsträgerInnen heranzutragen.

Seit Anfang 2011 greift unsere Kampagne „Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“ eines der dringendsten Probleme von Flüchtlingsfrauen auf und macht exemplarisch die Verschränkun­gen von Rassismus und Sexismus, unter denen Flüchtlingsfrauen zu leiden haben, deutlich: Lager begünstigen als Orte eines extrem fremdbestimmten Alltags sexuelle Gewalt oder Ausbeutung. Der Schwerpunkt der Kampagne lag bisher auf der Situation in Brandenburg.
Doch seit Sommer 2013 haben wir begonnen, eine bundesweite Vernetzung aufzubauen. Wir gingen 2014 auf Floßtour von Nürnberg bis Berlin und im Sommer 2016 machten wir eine Bustour durch ganz Deutschland.

Was wir noch tun:
Bis heute machen wir ganz überwiegend ‚ehrenamtliche Arbeit‘.
Wir besuchen die „Gemeinschaftsunterkünfte“ in Brandenburg, um Flüchtlingsfrauen proaktive Unterstützung aus der Sicht der Betroffenen anzubieten, um Informationen darüber auszutauschen, was gerade los ist, und um Informationen über die Bedürfnisse von Frauen, die in den „Heimen“ leben, zu erhalten.
Wir schildern in unserem Newsletter die Lebensbedingungen von Flüchtlingsfrauen in Deutschland.
Wir informieren auf unserer Homepage über aktuelle flüchtlingspolitische Ereignisse aus feministischer Perspektive und sammeln dort Infomaterial für Flüchtlingsfrauen in vielen Sprachen.
Wir nehmen an verschiedenen Vernetzungstreffen teil, um zusammen mit anderen antirassistischen und feministischen Gruppen Aktionen zu planen.
Wir demonstrieren, geben den Medien Interviews um die Gesellschaft mit den Problemen und Forderungen von Flüchtlingsfrauen zu konfrontieren.
Wir organisieren Seminare und Workshops für Flüchtlingsfrauen, die sie dabei unterstützen, Perspectiven zu entwickeln, um ihre schwierige Lebenssituation zu verbessern.

Mehr Info unter: www.women-in-exile.net

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Ich habe 1.256,87 € Spendengelder erhalten

  E. Ngari  19. Dezember 2017 um 17:22 Uhr

Die Spenden verwenden wir für die Fahrkosten der Flüchtlingsfrauen aus ganz Deutschland, die an unserer Konferenz teilgenommen haben und anteilig auch für die Verpflegung der Teilnehmerinnen während der Konferenz. Mit über 300 Frauen* sind viel mehr Teilnehmerinnen zur Konferenz gekommen, als wir gedacht hätten!

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Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482
Potsdam
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