
Diakonie-Hospiz Wannsee GmbH
wird verwaltet von Jana Forsmann
Über uns
Das Diakonie-Hospiz Wannsee bietet seit 1996 zunächst als ambulantes Hospiz, seit 2003 auch als stationäres Hospiz in der Königstraße am kleinen Wannsee Hilfe und Begleitung für schwerkranke und sterbende Menschen, ihre Angehörigen und Freunde an. Das Diakonie-Hospiz Wannsee muss – wie alle anderen Hospize auch – 10 % seiner Kosten durch Spendeneinnahmen selbst finanzieren. Der überwiegende Teil wird von den Krankenkassen übernommen. Für den Patienten ist der Aufenthalt in einem Hospiz kostenlos. Im stationären Bereich stehen 14 Plätze zur Verfügung, im ambulanten Bereich begleiten rund 100 Ehrenamtliche pro Jahr etwa 150 Menschen.Seit 2012 besteht auch ein ambulanter Hospizdienst des Diakonie-Hospiz Wannsee im HELIOS-Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf.
Wir möchten schwerkranke und sterbende Menschen so begleiten, dass sie ihr Leben solange wie möglich in eigener Verantwortung und nach ihren Wünschen gestalten können. Unsere Begleitung soll eine Hilfe sein, um mit den Grenzerfahrungen und Belastungen des Sterbens so umgehen zu lernen, dass gerade diese Zeit als lebenswert und sinnvoll erfahren werden kann. So sind die Menschen, die wir aufnehmen, für uns nicht in erster Linie schwerkranke Patienten, sondern vor allem “Gäste”, die wir auch als solche behandeln.
Neben einer liebevollen und individuellen Pflege durch fachlich spezialisierte Mitarbeiter besteht für unsere Gäste die Möglichkeit, verschiedene Therapieformen zusätzlich zu nutzen. Dazu gehören u.a. Musiktherapie, Körpertambura, psychologische Begleitung, Kunsttherapie, Atemtherapie, Akupunktur, rhythmische Einreibungen und ein Hundebesuchsdienst. Angehörige und Freunde erfahren Unterstützung durch Gespräche, Rituale und Angebote zur Trauerarbeit.
Als Diakonie-Hospiz fühlen wir uns dem christlichen Menschenbild verpflichtet, sind aber auch offen für Angehörige anderer Glaubensrichtungen und Menschen ohne konfessionelle Bindung.
Letzte Projektneuigkeit

Herzlicher Dank an alle Engagierten: Umzug unserer Hospizgäste aufgrund des Anschlags auf das Stromnetz professionell gemeistert
Aufgrund des Stromausfalls im Bezirk Steglitz-Zehlendorf nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz waren Mitarbeitende des Hospizes, des Immanuel Krankenhaus Berlin und der Immanuel Albertinen Diakonie am Samstag und Sonntag unermüdlich im Einsatz. Sie haben zusammen mit Ehrenamtlichen und externen Rettungs- und Unterstützungskräften die Krisensituation im Diakonie Hospiz Wannsee professionell und mit höchstem Engagement gemeistert und dadurch die Versorgung unserer Gäste zu jeder Zeit sichergestellt.
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Im stationären Diakonie Hospiz Wannsee, das während der Bauarbeiten im Domicil Seniorenheim in Zehlendorf untergebracht ist, sorgte Pflegedienstleiterin Katja Krusche mit ihrem Team für eine Verlegung der 13 Hospizgäste ins Immanuel Krankenhaus Berlin in der Königstraße in Wannsee. Dort kümmerte sich Pflegedirektorin Martina Kringe gemeinsam mit ihrem Team darum, die Gäste schnell aufzunehmen und in gewohnter Qualität zu betreuen. Für die Hospizgäste wurde im Immanuel Krankenhaus eine ganze Station zur Verfügung gestellt.
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Auch die Teams der Haustechnik und der IT der Immanuel Albertinen Diakonie waren das gesamte Wochenende im Einsatz, überwachten im Immanuel Krankenhaus die Notstromversorgung, standen für Fragen und Unterstützung zur Verfügung und stellten die nötigen Umleitungen her, damit die An- und Zugehörigen der Gäste unser Hospiz auch weiterhin erreichen konnten. Dank des schnellen Handelns der Speisenversorgung und Hauswirtschaft von Immanuel Dienstleistungen und eines Catering-Unternehmens war und ist die Versorgung der Hospizgäste während ihres Aufenthalts im Krankenhaus sichergestellt.
Der Geschäftsführer des Diakonie Hospiz Wannsee, Walther Seiler, und der Geschäftsführer Immanuel Krankenhaus Berlin, Roy J. Noack, dankten allen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, dass sie in dieser Ausnahmesituation so schnell gehandelt haben: „Dieser Einsatz hat dafür gesorgt, dass wir die uns anvertrauten Menschen jederzeit sicher versorgen konnten, auch unter den schwierigen Umständen. Diese schnelle und professionelle Reaktion zeigt auch, wie stark und gut vernetzt unsere Teams innerhalb der Immanuel Albertinen Diakonie mit ihren Netzwerkpartnern sind.“
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Kontakt
Königstr. 62 b
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Berlin
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