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Lilith e.V. - Drogenhilfe für Frauen und Kinder

wird verwaltet von M. Purmann

Über uns

Lilith e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1993 von Fachfrauen der Drogenhilfe gegründet wurde.

Ziel war und ist es, in Nürnberg soziale Einrichtungen und Hilfsangebote für (ehemals und aktuell) Drogen konsumierende Frauen, weibliche Angehörige und Kinder von Drogenabhängigen zu konzipieren und zu realisieren, die deren spezifische Lebenssituation und Bedürfnisse adäquat berücksichtigen. Wir integrieren den akzeptierenden und niedrigschwelligen Ansatz der Drogenhilfe in unser feministisches und kinderspezifisches Konzept und können dadurch den betroffenen Frauen und Kindern optimale Unterstützung bieten. Mittlerweile betreuen wir erfolgreich jährlich über 700 (ehemals und aktuell) Drogen konsumierende Frauen, (darunter circa 30 Schwangere), über 50 Angehörige und ca. 150 Kinder von Drogenabhängigen.

Unser erklärtes Ziel ist es, Frauen und Kinder auf ihrem Weg in ein unabhängiges, gewaltfreies, selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu unterstützen.

Letzte Projektneuigkeit

Neues von Liliths Kinderprojekten

  D. Dahm  29. April 2020 um 11:33 Uhr

Liebe Spender*innen, liebe Unterstützer*innen,
 
was gibt es Neues von Lilith e.V.? Hiermit möchte ich über die aktuelle Entwicklung informieren und mich vor allem aufs Herzlichste bedanken! Wir sind überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft die wir erfahren dürfen. Täglich werden uns von lieben Menschen Lebensmittel und andere Sachspenden vorbeigebracht und es gehen viele Geldspenden ein: Damit wir dringend benötigte Lebensmittel an die Frauen und Kinder weitergeben bzw. für sie einkaufen können, damit wir unsere „Kommunikationstechnik“ aufrüsten können, damit wir in diesen seltsamen Zeiten unsere Klientinnen gut betreuen können und damit unser Second Hand Laden überlebt und wir unseren langzeitarbeitslosen Klientinnen weiterhin Arbeitsplätze und Beschäftigung anbieten können. Der Laden ist noch nicht „überm Berg“, aber wir sind zuversichtlich und mit Ihrer /Eurer Unterstützung werden wir das schaffen.

Wie geht es unseren Klientinnen und ihren Kindern? Wie erreichen und betreuen wir sie?
Die Situation ist sehr beIastend und die von uns betreuten Frauen und Kinder sind von Risiken mehr bedroht als andere. Die Isolation setzt vielen zu, aber ich freue mich sehr, Ihnen hier dennoch berichten zu können, dass wir die meisten Frauen und Kinder bisher gut begleiten und unterstützen konnten und unsere schlimmsten Befürchtungen (wie z.B. unbegleitete lebensbedrohliche Entzüge) bislang ausgeblieben sind. Unsere „neuen“ Angebote werden gut angenommen.

Digital: Wir sind wirklich überrascht, wie gut sich die digitalen Medien für Beratung und Betreuung einsetzen lassen. Die Kommunikation über Handy, Messengerdienste wie SIGNAL oder auch per Video klappt gut. Auch unsere Arbeitsprojektteilnehmerinnen werden „digital“ betreut und sie bekommen zusätzlich z.B. fertige „Arbeitspakete“ mit Erklärvideos nach Hause, damit sie auch im Home-Office arbeiten und ihren Tag sinnvoll verbringen und gut strukturieren können.

Lebensmittelausgabe: Die Schlange bei der Ausgabe der „Carepakte“ (Lebensmittel und Hygieneartikel), die wir an Werktagen zwischen 14 und 16 Uhr abgeben, wird täglich länger. In der vergangenen Woche kamen über 100 Frauen zum Teil mit Kindern und Hunden….(wer uns weiterhin mit Sachspenden unterstützen möchte, hier bitte klicken, hier gibts die Infos dazu, was wir am Dringendsten brauchen und wann Sie Ihre/ Eure Spende bei uns abgeben können). Danke für Ihre/ Eure Einkäufe!

Streetwork: Unsere Streetworkerinnen sind derzeit 3 mal pro Woche in der Nähe des Hauptbahnhofes unterwegs, um Drogen konsumierende Menschen dort z.B. über Ansteckungsrisiken oder Maskenpflicht zu informieren (die Informationslücken zu CORONA sind teilweise erschreckend hoch), aber auch um einen Überblick zur Lage der Drogenkonsument*innen zu bekommen: Aktuell steigen die Drogenpreise am Schwarzmarkt enorm, es kommt zu „Lieferengpässen“, Angst und Panik wachsen. Wir finden, das ist ein weiteres Argument für Entkriminalisierung, kontrollierte Abgabe einzelner Substanzen und für sofortige Notfallsubstitution (das gemeinsame Konzept von MUDRA und Lilith dazu liegt immer noch in der Schublade, weil sich die zuständigen Stellen noch nicht abschließend geäußert haben.…).

Die Kolleginnen von Liliput - Mutter + Kind sind überdurchschnittlich viel mit und für die Familien unterwegs und häufig im Hausbesuch. In diesem CORONA-Jahr kam eine großzügige Finanzspritze von der „Lobby für Kinder" gerade recht, um schwangere Frauen gut und intensiv in der und durch die Schwangerschaft begleiten zu können (hier gehts zum Flyer Baby unterwegs - wir auch). Schön und sehr berührend war auch, die Familien am Gründonnerstag mit „Osternestern“ überraschen zu können, in die wir kleine Geschenke legen konnten wie z.B. die beliebten Kinderbücher: „Was ist was?“ vom Tessloffverlag. Familien, die ihre Osternester nicht abholen konnten, bekamen Besuch von unserer Lilith-Häsin….und es gab frohe Ostern für alle….

Worauf freuen wir uns?Dass wir uns bald hoffentlich wieder anderen Themen widmen dürfen, wir uns persönlich treffen können und langsam Normalität in unser aller Alltag einkehrt.

Nun wünsche ich Ihnen/ Euch einen schönen Mai und kommen Sie gut und gesund durch diese Zeit! 
 
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