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Maison d’ Espérance

wird verwaltet von T. Nuding (Kommunikation)

Über uns

Maison d’ Espérance - der Verein

Wir sind ein junger mildtätiger und gemeinnütziger Verein, eingetragen beim Amtsgericht Stuttgart seit November 2008.

Ziel des Vereins ist es, die seelische Gesundheit von Menschen in einer Lebenskrise zu fördern. Unsere Aufgabe ist es also Menschen zu helfen, die durch Schicksalsschläge wie z.B Verlusterlebnisse, traumatische Erfahrungen oder schwere Enttäuschungen aus der Bahn geworfen wurden. Oft “funktionieren” sie nicht mehr wie zuvor und fallen aus ihrem sozialen Netz heraus. Medizinische bzw. psychiatrische Hilfe greift hier zu kurz.
Denn die Überwindung einer Lebenskrise ist eine ganzheitliche menschliche Herausforderung. Sie braucht vor allem Zeit, Geduld und ein förderliches menschliches Umfeld. Wir sind deshalb dabei, eine Einrichtung zu schaffen, in der Betroffene ohne äußeren Druck wieder zu sich selbst finden und Selbstvertrauen und Lebensmut zurück
gewinnen können. Dies mit der Unterstützung und Begleitung von anderen Menschen in ähnlicher Lebenssituation und qualifizierten Fachleuten. Dabei gehen wir von einer humanistischen Werthaltung aus. Der Respekt vor der Würde eines jeden Menschen, vor seinen individuellen Erfahrungen und seinen legitimen Bedürfnissen nach Beachtung und Selbstentfaltung sind uns Leitlinien.

Die Überwindung von Lebenskrisen - eine ganzheitliche menschliche Herausforderung

Jeder Mensch kann in eine Krise geraten, die ihn aus der Bahn wirft und sein Leben nachhaltig verändert. Ereignisse, die eine solche Krise auslösen können, sind zum Beispiel der Verlust einer wichtigen Bezugsperson durch Tod oder Trennung, der Verlust des Arbeitsplatzes, wirtschaftliche Notlage, Unfall oder Gewalterfahrung, schwere menschliche Enttäuschung, Überforderung, körperliche Erkrankung. In fast jeder Familie gibt es Menschen, die so etwas schon erlebt haben und möglicherweise bleibend an den Folgen leiden. Häufig sind Menschen in Krisensituationen in ihren normalen Fähigkeiten eingeschränkt, sie "funktionieren" nicht mehr wie sonst und sind dadurch in Gefahr, aus ihren sozialen Bezügen herauszufallen. Hinzu kommt, dass Menschen in Krisensituationen dazu neigen sich zurückzuziehen, an sich selbst zweifeln und ihrer Umgebung mit Skepsis und Überempfindlichkeit zu begegnen.
Unterstützung und Begleitung sind für Betroffene dann dringend notwendig. Manche suchen Hilfe in psychiatrischen Einrichtungen oder werden von ihren Angehörigen dorthin gebracht - manchmal auch gegen ihren eigenen Willen. Die Erfahrungen, die sie dort machen, sind sehr unterschiedlich. Manche haben verständnisvolle Unterstützung gefunden, andere waren enttäuscht, weil die angebotene Hilfe hauptsächlich in der Verabreichung von Psychopharmaka bestand und auf ihre individuellen Nöte nicht angemessen eingegangen wurde. Nicht wenige sind schockiert, weil ihre Rechte auf Freiheit und Selbstbestimmung erheblich eingeschränkt wurden. Dies hat eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Dauer unmöglich gemacht.

Doch selbst gute fachliche Hilfe reicht oft nicht aus, um einen Menschen in der Krise wieder zurück ins Leben zu führen. Denn die Überwindung einer Lebenskrise ist eine ganzheitliche menschliche Herausforderung. Sie braucht vor allem Zeit, viel Geduld und geeignete Rahmenbedingungen. Das übersteigt in der Regel die Möglichkeiten der Angehörigen und fällt grundsätzlich aus der Zuständigkeit eines medizinischen Fachbereichs heraus.

Im Maison d’Espérance bieten wir eine alternative Lösung

Das Maison d’Espérance ist eine Wohn- und Lebensgemeinschaft auf Zeit, mit dem Ziel, Menschen zu helfen, ihren ganz persönlichen Weg zurück ins Leben zu entwickeln. Für die Realisierung des Projektes haben wir Südfrankreich gewählt, eine Region mit hohem Erholungswert. Das Maison d’Espérance steht im alten Dorfkern des Winzerdorfes St. Pons de Mauchiens im Herault-Tal/Languedoc. Es bietet Platz für 5 Menschen. Psychotherapeutische Hilfe ist als Angebot vorhanden.
Ein zweites Haus steht seit kurzem im nahegelegenen Ort Montagnac zur Verfügung.

Wir gehen von Erfahrungen aus, die wir in über 30 jähriger beruflicher Arbeit mit Menschen in Not und mit psychiatriebetroffenen Menschen gemacht haben.
Das Maison d’Espérance stimmt in den Grundzügen mit ähnlichen Projekten aus der internationalen Selbsthilfe-Bewegung überein und orientiert sich hauptsächlich an folgenden drei Eckpunkten:

1. das Konzept einer Selbsthilfe-Gemeinschaft

2. die Notwendigkeit Neuorientierung in Denken und Handeln

3. das Prinzip der Ressourcen-Aktivierung

Wir fühlen uns ausschließlich den Werten der Humanität verpflichtet. Konkret bedeutet das: Respekt vor der Würde jedes einzelnen Menschen, vor seiner persönlichen Geschichte, seinen Problemen und seinen ganz persönlichen Lösungswegen.
Entsprechend dem besonderen Charakter des Projekts kommt eine spezielle Anforderung hinzu:
Die Bereitschaft der Mitglieder, sich gegenseitig bei der Erreichung der Ziele zu unterstützen, d.h. auch einen Teil ihrer Zeit und ihrer Kräfte für die Gemeinschaft einzusetzen. Ein Leben in der Wohn- und Lebensgemeinschaft macht nur Sinn, wenn sich alle Bewohner auf diese ethischen Grundforderungen einlassen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keinerlei Anbindung an politische, weltanschauliche oder religiöse Gruppierungen besteht.

Ein paar Grundregeln für die Gemeinschaft

Um das Zusammenleben in der Gemeinschaft harmonisch zu gestalten, bedarf es einiger praktischer Regelungen:

1. Die Bewohner der Lebensgemeinschaft führen einen gemeinsamen Haushalt. Die Teilnahme an drei gemeinsamen Mahlzeiten ist erwünscht, aber nicht verpflichtend.

2. Jeder Bewohner soll in der Regel bis zu drei Stunden pro Tag einen bestimmten Einsatz für die Gemeinschaft leisten. Das heißt, er übernimmt Aufgaben in den Bereichen Haushalt, Bewirtschaftung des Gartens etc.

3. Die Bewohner der Wohn- und Lebensgemeinschaft sind gleichberechtigt. Anstehende Entscheidungen werden nach demokratischen Grundregeln gefällt.

4. Findet ein Bewohner der Gemeinschaft dort eine für seine persönliche Entwicklung positive Aufgabe, die gleichzeitig nützlich für die Wohn- und Lebensgemeinschaft ist, hat er die Möglichkeit, auch auf unbegrenzte Dauer dort zu leben. Behinderte Menschen werden von dieser Regelung ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Mit einer längeren Aufenthaltsdauer sind allerdings keinerlei Sonderrechte verbunden.

Kosten des Aufenthalts und der ggf. in Anspruch genommenen professionellen Unterstützung

Im Maison d’Espérance kommt jeder selbst für seinen Lebensunterhalt auf: Verpflegung kostet 5 € pro Tag, Übernachtung 8 € pro Nacht. Die Kasse wird von der Lebensgemeinschaft selbst verwaltet. Im Haus in Anspruch genommene Begleitung oder therapeutische Unterstützung wird entweder privat bezahlt oder als Leistung zur Teilhabe von Institutionen direkt bzw. über Persönliches Budget finanziert.

Initiator, Entwickler und Leiter des Projekts ist der Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Martin Urban.
Er lebt seit 2004 in St. Pons de Mauchiens in Südfrankreich (Département Hérault). Dort hat er bereits 16 Freizeiten für Menschen mit seelischen (und oft auch finanziellen) Problemen durchgeführt. Er war langjährig in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen tätig und hat mehrere Alternativen zur Psychiatrie aufgebaut (1982 Mitbegründung und Leitung des Hilfsvereins “Arbeitskreis betreutes Wohnen e.V.” in Saarbrücken, der zur Zeit über 40 Wohnplätze und ein Tageszentrum anbietet; 1989-2004 Organisation und Leitung von therapeutischen Wohngemeinschaften in Esslingen bei Stuttgart; 2000 Gründung des Selbsthilfevereins “Offene Herberge e.V.” in Stuttgart, der 2002 die Trägerschaft der therapeutischen Wohngemeinschaften übernommen hat und seit 2006 ein Clubhaus als Tagestreff betreibt). M. Urban ist Sprecher der Fachgruppe “Psychologen in der Psychiatrie” im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und Sprecher des Fachausschusses "Psychotherapie" in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP). Autor zahlreicher Fachartikel. Herausgeber von zwei Büchern: “Psychotherapie der Psychosen - Konzentrische Annäherungen an den Weg der Heilung” (Pabst, Lengerich 2000) und “Bindungstheorie in der Psychiatrie” (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005).

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, bei uns mit anzupacken! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kontaktadresse
Martin Urban, 23, Rue de la Garenne, F-34230 St. Pons de Mauchiens
Tel. 0033-4-30416963; mobil 0049-172-8722798
e-mail: martin.urban.es@web.de

Kontakt

Kesselwasen 16
73728
Esslingen
Deutschland

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