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Deutschlands größte Spendenplattform

Fachklinik Haus Immanuel

wird verwaltet von G. Lehner

Über uns

Die 1907 gegründete Fachklinik Haus Immanuel im oberfränkischen Hutschdorf, seit über 50 Jahren eine reine Frauenklinik, ist spezialisiert auf die Behandlung von medikamenten- und alkoholabhängigen Frauen im Alter ab 18 Jahren. Die Behandlungsdauer für die betroffenen Frauen beträgt in der Regel 15 Wochen, kann aber in Ausnahmefällen auch verkürzt werden.

Eine Besonderheit der Therapie in der Fachklinik Haus Immanuel ist, dass Mütter mitsamt ihren Kindern für die Therapiezeit aufgenommen werden können. Doch genau hier liegt das Problem. Die Therapie der Kleinen wird nicht vollständig durch die Sozialleistungsträger übernommen. Dabei sind es doch genau diejenigen, die häufig unter der Sucht ihrer Eltern oder im speziellen Fall der Abhängigkeit der Mutter leiden. Der Sucht der Mutter wird oftmals mehr Platz eingeräumt als dem Kind, emotionale Verwahrlosung und körperliche Gewalt sind keine Seltenheit. Studien zufolge gelten Kinder alkoholkranker Eltern unbehandelt sogar als Hochrisikogruppe, wenn es darum geht später selbst alkoholkrank oder drogenabhängig zu werden.
Momentan können bis zu 12 Kinder von 0 bis 12 Jahren im Haus Immanuel betreut werden, während ihre Mütter in Therapie sind. Der jüngste Bewohner, den die Fachklinik Haus Immanuel hatte, war gerade mal 5 Tage alt. Die Mutter kam direkt nach der Entbindung in die Therapie. Durch ihren starken Alkoholkonsum in der Schwangerschaft war das Baby behindert zur Welt gekommen.
Mit dem gemeinsamen Aufenthalt von Mutter und Kind in der Therapie soll die durch die Suchterkrankung gestörte Bindung verbessert und so den Kindern wieder eine tragfähige Mutter-Kind-Beziehung ermöglicht werden. Aus therapeutischer Sicht ist hierfür die gemeinsame Betreuung sinnvoll.

Die Fachklinik Haus Immanuel ist rechtlich ein unselbständige Betriebsstätte in DGD der (Deutscher Gemeinschafts Diakonierverband) GmbH.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 938,37 € Spendengelder erhalten

  G. Lehner  07. April 2022 um 11:46 Uhr

Die Fachklinik Haus Immanuel möchte ihre suchtkranken Patientinnen und deren Kinder zukünftig auch tiergestützt  therapieren. Hierfür sollen Ponys und Alpakas zum Einsatz kommen, die speziell für ihre Aufgabe in der Rehabilitationseinrichtung sowie des neuen, im Bau befindlichen Mutter-Kind-Zentrums in Hutschdorf ausgebildet werden. Die Spendengelder werden für die Anschaffung und Ausbildung der Tiere eingesetzt. Mit der Möglichkeit einer Therapie durch Tiere soll die individuelle Entwicklung der Kinder gefördert und das Mutter-Kind Verhältnis verbessert werden.  Dabei werden unter anderem die Sinneswahrnehmung geschärft sowie das Selbstbewusstsein der kleinen und großen Patienten gestärkt. Die Kinder lernen, (soziale) Verantwortung zu übernehmen, indem sie sich um „ihr“ Tier kümmern“. Tiere machen es Kindern oft leichter, in eine Therapie einzusteigen (Das Tier als Eisbrecher) oder können helfen, mögliche Einsamkeit zu überwinden (Das Tier als Freund).

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Kontakt

Hutschdorf 46
95349
Thurnau - Hutschdorf
Deutschland

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