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Inklud

wird verwaltet von A. Stadeler (Kommunikation)

Über uns

Die Berliner Theaterkultur erfreut sich großer Beliebtheit. In kaum einer anderen Region Deutschlands haben Theater eine Platzausnutzung von über 80%. Das künstlerische Niveau, das allein die fünf großen Häuser Berlins mit ihren über 100 Premieren im Jahr bieten, ist weit über die Hauptstadt hinaus bekannt. Auch das Publikum verändert sich: Selbst im Berliner Ensemble sind 30% der Gäste unter 30.
Theater ist nicht nur ein Ort des Erlebens und ästhetischen Erfahrens, sondern auch ein sozialer Ort, ein Treffpunkt. Hier kommt allabendlich die Gesellschaft zusammen; wer an einem solchen kulturellen Ereignis teilnimmt, gehört irgendwie dazu. Schaut man sich die Gäste der Berliner Theater genauer an, wird einem aber auch klar, wer nicht dazugehört: in der Regel jene mit geringem Einkommen, wenig Bildung, schlecht ausgeprägtem sozialen Netz. Dazu gehören oft Langzeitarbeitslose, Geringverdiener, alte Menschen, Obdachlose.

Projekt Inklud möchte diesen Menschen eine Chance geben. Auch sie sollen die Möglichkeit bekommen, Theater zu erleben und zu schätzen und sich an diesen sozialen Orten wohlzufühlen. Auch sie gehören dort hin, auch für sie wird das alles gemacht. Dass diese Menschen mit Theater in Berührung kommen, setzt aber voraus, dass ihnen keine finanziellen Hürden im Weg stehen, dass sie jemanden haben, mit dem zusammen sie in eine Vorstellung gehen können und nicht zuletzt, dass sie selbstbewusst mit der manchmal komplizierten Kunstsprache des Theaters umgehen können.
Genau dies ist unser Anliegen. Auf folgende Weise möchten wir es umsetzen: Unsere Zielgruppe erreichen wir durch unseren Kooperationspartner, die Kulturloge Berlin. Sie vermittelt kostenlose Theaterkarten an Menschen, deren Einkommen sehr gering ist. Wir kümmern uns um den Theaterbesuch selbst – treffen uns mit ca. fünf Gästen eine Stunde vor Beginn in einem Raum des Theaters, machen ein Vorgespräch, in dem wir uns gegenseitig kennenlernen und nützliches Hintergrundwissen zum Stück und dessen Kontext weitergeben.
Anschließend an die Vorstellung kommt der wichtigste Teil, das Nachgespräch. Hier soll es darum gehen, zunächst Eindrücke auszutauschen. Wir werden gemeinsam erkunden, wie sich oft völlig verschiedene Wahrnehmungen doch in einen gemeinsamen Rahmen bringen können, der auch der Rahmen für Interpretationen ist. Essentiell ist dabei, dass es bei Eindrücken kein richtig und falsch gibt, dass man frei und frech seine eigene Meinung entwickelt und gleichzeitig bereit ist, sie kritisch zu hinterfragen. Wir hoffen, dass unsere Gäste so allmählich einen eigenen Zugang zu Theater finden und vielleicht das nächste Mal auch ohne uns eine Vorstellung besuchen.
Hinter Projekt Inklud stehen begeisterte Theatergänger, die Erfahrung als Pädagogen und auch als Theatermacher haben. Wir haben Spaß, gemeinsam Theater zu erleben und uns darüber auszutauschen und möchten diese Begeisterung weitergeben an Menschen, denen diese gesellschaftliche Institution bisher verschlossen blieb.

Kontakt

Gottschalkstr. 19
Berlin
Deutschland

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