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breakout

wird verwaltet von Stephan P. (Kommunikation)

Über uns

Das Internet boomt.
Aber viele Jugendliche in Berlin-Kreuzberg fühlen sich abgehängt. Eine Studie des Senats (www.netz-generation.de) belegt: “Der Typus von Jugendlichen, der vom Internet ganz die Finger lässt, ist tendenziell weiblich, Hauptschüler, wird von nur einem Elternteil erzogen und hat einen schwachen finanziellen Hintergrund.”

Kreuzberger Realität.
Während andernorts die Jugend optimistisch in die Zukunft blickt, fehlt im ärmsten Teil der Hauptstadt oft die Perspektive. Rund 30 Prozent Arbeitslose, 17,5 Prozent Sozialhilfeempfänger, ein Drittel Ausländer (1999). Und jeder fünfte ist unter 18 Jahre alt. Viele Jugendliche hängen zwischen den Kulturen, kommen aus Problemfamilien. Ein PC ist häufig unerschwinglich. Und es fehlt die Anleitung. Medienkompetenz, sinnvolle Lebensziele? - Fehlanzeige.

Als Konsequenz der Internet-Studie fordern die Fachleute:
“Verstärkt müssen auch Freizeitprojekte gefördert werden, da gerade hier die sozial Benachteiligten gefördert werden können.” Das Stadtteilprojekt breakout lebt Bürgerengagement und Gemeinsinn pur. 1996 startete eine Nachbarschafts-Initiative ohne öffentliche Zuschüsse mit einem mobilen Beratungscafé in “SO 36". Zu den Klienten gehörten viele junge Leute - häufig mit Drogen- oder sozialen Problemen. 1998 wurde nur mit privaten Patenschaften ein Laden in der Bergmannstraße gemietet und in Nachbarschaftshilfe zum Stadtteiltreff mit Café ausgebaut.

In dem Kinder- und Jugendcafé werden neben PC-Workshops und Internet-Nutzung auch Hausarbeitenhilfe und soziale Beratung angeboten. Etwa 40-50 hauptsächlich türkisch- und arabischstämmige Kinder und Teenager besuchen den diakonischen Treff. Neben den zwei hauptberuflichen Sozialarbeitern sind wir auf ehrenamtliche Helfer angewiesen, die sich um die Kinder im Rahmen einer Hausaufgaben- und Lernbetreuung kümmern.

Als Trägerverein
entstand der gemeinnützige (und mildtätige) Verein “Evangelische Aktion Kreuzberg e. V.”, der in enger Partnerschaft mit dem ebenfalls gemeinnützigen (und mildtätigen) Verein “Neues Leben Medien e. V.” arbeitet. Zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern gehören neben SozialarbeiterInnen und PädagogInnen auch Informatiker, Journalisten und Theologen.

“Jugend ins Netz”
wurde schließlich im Jahr 2000 als Projekt mit Hilfe von Neues Leben Medien e. V. entwickelt - die Vision eines non-profit Internetcafés mit sozialem und seelsorgerlichem Beratungsangebot im Kiez.

Ziele?
“Jugend ins Netz” soll Jugendlichen aus Kreuzberg und anderen Benachteiligten helfen, Anschluss an die Internet-Gesellschaft zu finden sowie eine sinnvolle Lebensperspektive zu entwickeln.

Wie?
Im entspannten Rahmen eines diakonischen Internetcafés können Jugendliche Medienkompetenz erlernen. Ein Jugendreferent und ehrenamtliche Mitarbeiter stehen als Coach und Ansprechpartner zur Verfügung. Über Computerberatung hinaus entwickeln sich Beziehungen, in denen Ratsuchende Hilfe auch in weiteren Alltags- und Lebensfragen erfahren. Gemeinsam können sinnvolle Perspektiven erarbeitet werden. Workshops, Seminare und Kultur im Stadtteiltreff schaffen einen attraktiven Bezugspunkt.

Chancen?
Das Internetcafé kann im Stadtteiltreff breakout an die bisherigen, sehr guten Kontakte der Kiezarbeit anknüpfen. Der Standort in der Bergmannstr. 22 ist optimal. In der Nachbarschaft befinden sich zwei Schulen, sowie diverse Läden und Cafés, die junge Leute anziehen. Cliquen aus dem Kiez haben in unmittelbarer Nähe ihren Treffpunkt. Kontakte zu anderen Jugendprojekten im Stadtteil bestehen bereits.

Kontakt

Bergmannstraße 22
10961
Berlin
Deutschland

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