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ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

wird verwaltet von Christof B. (Kommunikation)

Über uns

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

I.Ziel

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit wurde im Jahr 1999 mit dem Ziel gegründet,
Zivilcourage und eine rassismusfreie Gesellschaft in Österreich zu fördern sowie alle Formen von Rassismus zu bekämpfen. Unterstützung, Information und Empowerment der betroffenen Personen sowie die Steigerung des öffentlichen Bewusstseins für Rassismus-basierte gesellschaftliche Problematiken und deren Ursachen sind dabei oberstes Ziel.

II.Hintergrund

Rassismus – also die Ausgrenzung und Benachteiligung von Personen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, ihrer ethnischen und/ oder religiösen Zugehörigkeit sowie ihrer Herkunft ‐ ist in Österreich allgegenwärtig. Rassistische Botschaften werden von PolitikerInnen eingesetzt, um WählerInnen zu gewinnen, Verwaltungen und Institutionen schließen per Gesetz und/oder Policy Personen von der Teilhabe am öffentlichen Leben aus. Im öffentlichen Raum sind rassistische Angriffe alltäglich. Sowohl dieser oftmals stillschweigend hingenommene Alltagsrassismus als auch strukturell verankerter Rassismus führen in Österreich zunehmend zu einer Trennung der Gesellschaft in „wir“ und „die anderen“.
ZARA versucht, das Problembewusstsein betreffend Rassismus in Österreich zu steigern und die Bevölkerung sowie politikmachende AkteurInnen und mit der Problematik befasste Institutionen für eine aktive Anti‐Rassismus‐Haltung zu sensibilisieren und zu gewinnen.

III.Umsetzung

Die Anti-Rassismus-Arbeit von ZARA beruht auf drei wesentlichen Säulen:

•ZARA-Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus
Rassismus ist ein Bestandteil des österreichischen Alltags. Menschen, die mit Rassismus konfrontiert werden, brauchen Information, Unterstützung und (rechtliche) Beratung. Seit Jänner 2000 betreibt ZARA in Wien eine Beratungsstelle, bei der sich Opfer und ZeugInnen von Rassismus kostenlos beraten lassen können. Das Beratungsteam besteht aus juristisch und sozial geschulten BeraterInnen, denen jährlich bis zu 1.200 rassistische Vorfälle aus ganz Österreich gemeldet werden.

•Prävention und Sensibilisierung
Zentraler Bestandteil der Präventionsarbeit von ZARA ist das Fort- und Weiterbildungsangebot im Bereich Anti-Rassismus. ZARA bietet Trainings, Workshops und interaktive Vorträge, den ZARA - Anti-Rassismus-Lehrgang in Kooperation mit der Amnesty Academy sowie Module im Bereich Diversity-Management und Unternehmensarbeit an.

•Sensibilisierung der Öffentlichkeit PI/PR
ZARA betreibt aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, entwickelt anlassbezogene Kampagnen und Informationsmaterialien.
Die wichtigste Publikation von ZARA ist der jährlich erscheinende Rassismus Report, der nach wie vor die einzige qualitative Datenquelle über Struktur und Ausmaß von Rassismus in Österreich darstellt. Anhand von Einzelfall-Berichten zeigt der Bericht, in welchem Ausmaß sich rassistische Diskriminierung durch alle Lebenslagen zieht.
Zudem betreibt ZARA aktive Pressearbeit, die sowohl auf eigene Aktivitäten hinweist als auch aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in Gastbeiträgen, Interviews und Hintergrundanalysen kommentiert. Ergänzt wird diese Medienarbeit durch Public-Outreach-Aktivitäten wie Charity-Events, Infostände und anlassbezogene Kampagnen sowie den ZARA:Talk, eine Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung, die viermal jährlich in der Wiener Hauptbücherei stattfindet und nachträglich auf dem Community TV-Sender Okto ausgestrahlt wird.

IV.Finanzierung

ZARA finanziert sich über Beiträge fördernder Mitglieder sowie über Spenden, projektbezogene Gelder als auch durch Subventionen der öffentlichen Hand. Seit 2010 können Spenden und Beiträge fördernder Mitglieder beim Finanzamt als Sonderausgaben geltend gemacht werden und sind somit absetzbar; zudem ist ZARA Träger des Österreichischen Spendengütesiegels.

www.zara.or.at

Kontakt

Schönbrunnerstrasse 199/13
1050
Wien
Österreich

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