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Über uns

Ausgangslage (Ist-Situation) und Problemstellung
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Indien das zweitgrößte Land der Welt: Auf dem Subkontinent leben knapp 1,2 Milliarden Menschen, ca. 70 % von ihnen auf dem Land. Die Vielfalt der Ethnien, Religionen und Sprachen ist groß, die wirt¬schaft-lichen und sozialen Unter¬schiede zwischen den gesell¬schaft¬lichen Gruppen sind nach wie vor erheblich. Das laut Verfassung offiziell abgeschaffte Kasten¬system bestimmt bis heute den Alltag. Frauen und Mädchen werden vielfach benachteiligt und Kinderarbeit ist vor allem in den sozial schwachen Schichten noch immer verbreitet.
Die Kluft zwischen arm und reich ist riesig. Einer wachsenden wohl¬ha¬benden Mittel- und Oberschicht von etwa 100 Millionen Menschen stehen mehr als 900 Millionen Menschen gegenüber, die mit weniger als umgerechnet 2,50 US-Dollar pro Tag aus¬kommen müssen. Indien ist das Land mit den meisten armen Menschen in der Welt, aber zugleich auch das Land mit den meisten Millionären. Der Kampf gegen die Armut bleibt die größte Her¬aus¬forderung für Staat und Gesellschaft.
Durch den einmal im Jahr sehr unregelmäßig anfallenden Monsunregen ist die Verfügbarkeit von sicheren Wasserressourcen unsicher. Über 53 Millionen Menschen leben im indischen Bundesstaat Gujarat, davon über 70 % in ländlichen Regionen. Von diesen Menschen hat nur etwa die Hälfte einen sicheren Zugang zu Wasser. Viele Familien müssen jeden Tag mehrere Stunden für die Wasserbeschaffung aufwenden. Die Qualität lässt häufig zu wünschen übrig und ist oftmals für die Übertragung von Krankheiten verantwortlich. Es ist abzusehen, dass Indien unter zunehmender Wasserknappheit leiden wird. Im Verhältnis zu seiner hohen Bevölkerungszahl (ca. 1,2 Milliarden Menschen) besitzt Indien nur 4 % der Weltwasserressourcen. Offiziellen Schätzungen zufolge wird der Wasserbedarf in Indien von 634 Mrd. m³ (= 634 km³) im Jahre 2000 auf ca. 1.100 km³ im Jahre 2025 steigen. Jeder dritte Inder wird dann von Wasserknappheit betroffen sein.

Projektspezifische Ausgangslage und Problemstellung
In dem ländlich gelegenen Dorf Pavda leben 3.000 Menschen. Es gibt zwar eine Wasserquelle in dem Dorf, diese kann aber aufgrund der starken Verunreinigung des Wassers nicht mehr genutzt werden. Selbst die Tiere trinken dieses Wasser nicht. Wir haben bereits eine im letzten Jahr von WASMO genommene Probe bei unserem Partner SolarSpring analysieren lassen. Diese wies starke bakteriologische und chemische Verunreinigungen auf, unter anderem einen hohen Salzgehalt sowie Fäkalienrückstände. Die Menschen in dem Dorf werden durch die zunehmend verschlechternde Landwirtschaft ärmer und können kaum noch ihren eigenen Bedarf an Lebensmitteln decken. Grund dafür ist die Versalzung der Böden. Das Grundwasser löst in den unteren Schichten die Salze, die dann auf das Feld verteilt werden. In den letzten Jahren nahm die Fruchtbarkeit der Böden enorm ab, was dazu führte, dass kaum noch Einnahmen aus dem Verkauf von Lebensmitteln erzielt wurden.
Folgen
Wenn die Dorfbewohner es nicht schaffen, ihre Situation zu verbessern, wird die Zahl der Krankheiten progressiv ansteigen. Die Fruchtbarkeit der Böden nimmt weiter ab, was zur Folge hat, dass die Einnahmen sinken. Dadurch können Lebensmittel oder überlebenswichtige Medikamente nicht mehr bezahlt werden. Eine gesicherte Trinkwasserversorgung bietet einen Ausweg aus diesem Teufelskreis. Die Hälfte der Kinder in dem Dorf leidet an Unterernährung. Sie müssen jeden Tag mehrfach zu einem zwei Kilometer entfernten Dorf laufen, um Wasser in ihr Dorf zu transportieren und zumindest einen minimalen Bedarf an Wasser zu decken. Das nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass für die meisten Kinder kein Schulbesuch in der dorfeigenen Schule mehr möglich ist. Viele Kinder klagen bereits über Rückenleiden. Krankheiten wie Shigellose, eine durch Bakterien ausgelöste und durch fäkal verunreinigte Lebensmittel oder kontaminiertes Wasser übertragene Krankheit, sind keine Seltenheit in dem Dorf. Von weiteren Krankheiten wie Cholera, Typhus und Hepatitis haben die Dorfbewohner ebenfalls berichtet.

Ziel des Projektes
Ziel des Projektes ist die Reduzierung der Krankheiten, speziell bei den Kindern, das bedeutet die Verbesserung des Gesundheitszustandes durch eine nachhaltige Bereitstellung von Trinkwasser mithilfe Solarbetriebener, umweltfreundlicher Aufbereitungstechnik.

Wie wird das geplante Projekt die Zukunftsmöglichkeiten der Kinder verbessern?

Das Projekt wird die Zukunftsmöglichkeiten der Kinder aufgrund der folgenden Tat-sachen verbessern.
- Durch Wasser bedingte Krankheiten verringern sich, diese machen über 80 % aller auftretenden Krankheiten in Indien aus.
- Das Wasser kann wieder dezentral abgerufen werden, dadurch werden die langen Wege zum nächsten Ort vermieden, der ca. zwei Kilometer entfernt liegt
- Die Gesundheitssituation nicht nur der Kinder, sondern aller Menschen in dem Dorf wird sich drastisch verbessern.
- Die Kinder haben wieder mehr Zeit, um in die Schule zu gehen und zu lernen.
- Die Landwirtschaft könnte nach und nach wieder betrieben werden, sobald der Salzgehalt auf den Feldern sich verringert hat.
- Durch die wieder betriebene Landwirtschaft kann nicht nur der Eigenbedarf an Nahrungsmitteln gedeckt werden, es können auch Nahrungsmittel verkauft und somit Einnahmen erzielt werden.
- Erhebliche Kosteneinsparungen, z. B. weil keine bzw. weniger Medika-mente gekauft werden müssen, dadurch mehr Geld. für neue Anschaffungen wie Schulbücher.
- Erhöhte Leistungsfähigkeit aller Dorfbewohner und besonders der Kinder, die in ihrer Entwicklung mehr als andere sauberes Wasser brauchen.


-> Das Projekt bietet einen Ausweg aus Armut, Krankheit und Umweltzerstörung

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