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Suba e.V.

wird verwaltet von Suba e.V. c. (Kommunikation)

Über uns

Suba e.V. (Verein zugunsten der Förderung von Bildung und Kultur im Senegal)

Suba Centre – Musikschule im Senegal

Musik, Bildung, kulturelle Identität, Perspektiven schaffen: das sind die wichtigsten Ziele des "Centre Suba" im Senegal. Das Projekt befindet sich in Keur Massar, einer wachsenden Stadt in der Nähe von Dakar. Der in Freiburg lebende Senegalese und Musiker Pape Dieye gründete das Zentrum in der Nähe seiner Geburtsstadt in Eigeninitiative mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen durch eine musikalische Ausbildung eine Perspektive zu eröffnen. Das Gebäude wurde 2011 fertiggestellt, die ersten Workshops und Kurse konnten so seit 2012 stattfinden.

Perspektivlosigkeit, der tägliche Kampf ums Überleben, Landflucht und der Zerfall traditioneller Familienstrukturen bestimmen den Alltag der meisten jungen Menschen im Senegal. Schule und Bildung ist für viele Kinder nach wie vor ein unerreichbarer Traum. In dieser Situation ist wenig Platz für die jahrhunderte alte Musik-Tradition des Landes.

Ziel des Projektes "Suba Centre" ist es daher, Kindern und Jugendlichen über die Musik eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Die regelmäßig stattfindenden Kurse und Workshops bieten den Kindern eine verlässliche Struktur, Gruppenunterricht und die "Suba-Band" fördern das soziale Miteinander, Einzelunterricht fördert individuelle Talente, begleitende Kurse die Grundbildung. Inhalte des Unterrichts sind
• das selbstständige Bauen von Instrumenten
• das Erlernen und Spielen von Instrumenten
• das Erlernen der Grundlagen der traditionellen und modernen Musik
• das Erlernen des Notenschreibens und –lesens
• begleitende Förderung der Grundbildung (Lesen, Schreiben, Rechnen...)
Durch die fundierte musikalische Ausbildung soll eine Basis für weitere Bildungswege geschaffen werden.

Den Frauen Keur Massars steht das "Suba Centre" darüber hinaus als Nachbarschafts-Zentrum offen. Hier eröffnen sich für die Zukunft viele Möglichkeiten - die Arbeit hat gerade erst begonnen...

Zur Unterstützung des "Suba Centre" wurde 2011 in Freiburg der gemeinnützige Verein Suba e.V. gegründet, der sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, das vor Ort in Keur Massar nötige Personal zu finanzieren. Durch die ehrenamtliche Arbeit fallen keinerlei Verwaltungskosten an, Spenden werden ohne Abzüge zu 100% dem Projekt "Centre Suba" im Senegal zugeführt.

Suba ist Wolof und bedeutet Zukunft.

Weitere Informationen über das Centre Suba, den Gründer Pape Dieye oder den Verein Suba e.V. können Sie jederzeit gerne erhalten über:
Henrike Foertsch (info@suba-verein.de; www.suba-verein.de), ebenso über www.papedieye.com.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Suba Infos 2016

  Suba e.V. c.  23. März 2017 um 15:54 Uhr

im Dezember 2016Liebe Mitglieder und Interessierte   In diesem Jahr war es still um unser kleines Projekt in Keur Massar. Fast schien es so, als ob sich das „Centre Suba“ den Krisen, die die Welt 2016 beherrscht haben, anpassen wollte. Doch während in der großen Politik noch so manches Problem auf eine Lösung wartet, gibt es pünktlich zu Weihnachten gute Neuigkeiten aus unserem Projekt. Noch Mitte des Jahres sah das anders aus. Nachdem sich das Zentrum 2015 so gut entwickelt hatte, geriet 2016 vieles ins Stocken. Nach wie vor hatten wir kein Glück damit, eine zuverlässige Verwaltungskraft zu finden, die das Zentrum auch dann mit Engagement am Laufen hält, wenn Pape nicht im Senegal ist. Hinzu kamen Diskussionen mit den Lehrern des Projekts, denen es nach wie vor schwer fiel, die Idee dahinter zu verstehen. Sie begannen von einer großen, staatlich anerkannten Berufs- und Musikschule zu träumen, die ihnen eine gut dotierte Vollzeitstelle garantieren würde. Es fiel ihnen nach wie vor schwer, die Bedeutung von Angeboten für Kinder und Jugendliche, denen dadurch eine sinnvolle Perspektive neben der mangelnden Schulbildung geboten wird, zu sehen und zu verstehen. Damit stehen sie nicht unbedingt alleine im Senegal, denn außer Koran-Schulen gibt es keinerlei vergleichbare Angebote, weshalb wir unsere Einrichtung ja auch für so sinnvoll halten. Doch nicht nur die ideellen Unterschiede traten zu Tage, sondern auch die unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen. Es ist schwierig zu vermitteln, dass weder Pape noch unser Verein über unbegrenzte Geldmengen verfügt. Die Lehrer im Zentrum sehen, dass Pape dort aus Eigenmitteln ein großes Haus samt Veranstaltungsraum gebaut hat und schließen daraus, dass er Reichtümer besitzen muss. Der Verein wiederum hat in ihrer Vorstellungswelt seinen Sitz in Deutschland und muss doch deswegen ebenfalls über größere Geldmengen verfügen. Im Verhältnis mögen sie mit ihren Vorstellungen sogar Recht haben, in der Realität jedoch ist das Vereinsvermögen geradezu niedlich und Pape lebt hier in Deutschland auf denkbar kleinstem Fuße, weil er jeden Cent für das Zentrum spart. Dieses Missverständnis ist wahrscheinlich typisch für viele der kleinen, privat initiierten Projekte und ergibt sich aus den unterschiedlichen Erfahrungen eines Alltags im Senegal oder Europa.  Die Folgen für das Centre Suba waren zunächst ein mehrwöchiger Stopp der Kurse, um in längeren Diskussionen mit allen Beteiligten ein neues, tragbares Konzept zu entwickeln. Schnell war klar, dass der Weg nicht in Richtung professionelles Ausbildungszentrum gehen kann. Die monatlich anfallenden Kosten dafür hätte unser Verein nicht im Traum aufbringen können, vor Ort wären hohe Teilnahmegebühren fällig geworden – das hätte weder den Zielsetzungen des Vereins noch den Vorstellungen von Pape entsprochen. Dem Engagement der Lehrer vor Ort gab diese Entwicklung einen Dämpfer. Vereinbart wurde der Neubeginn der Kurse auf Grundlage eines zusammen entwickelten Lehrplans und mit dem Versuch, geringe Gebühren zu erheben, um Materialkosten zu decken und die Verbindlichkeit zu erhöhen. Gleichzeitig sollte es durch den Verein getragenen Stipendien für diejenigen geben, denen die Zahlung dieser geringen Gebühren unmöglich ist. Der Neubeginn der Kurse zu Beginn des Jahres verlief schleppend. Wieder einmal machten wir die Erfahrung, dass auch die geringsten Gebühren eine Hürde darstellen. Das Fehlen einer geeigneten Verwaltungskraft machte sich ebenso bemerkbar wie der immer noch nicht ganz fertige Veranstaltungssaal. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Teilnehmerzahlen – eine Enttäuschung vor allem für Pape nach all den Jahren der Aufbauarbeit. Im Sommer schließlich haben wir auf der Mitgliederversammlung des Vereins zusammen mit Pape die Zukunft des Projekts diskutiert. Einerseits ist klar, dass es beim Aufbau eines Projekts nie nur nach oben gehen kann – Krisen und Probleme sind der normale Lauf der Dinge. Andererseits gilt es, auch im Sinne der Mitglieder rechtzeitig zu reagieren, bevor für die sinnvolle Verwendung der Gelder nicht mehr garantiert werden kann. Daraufhin haben wir uns ein Limit bis Dezember 2016 gesetzt: wenn sich bis dahin keine Lösung für die fehlende Verwaltungskraft finden ließe und die Kurse nicht wieder eine positive Entwicklung aufweisen würden, müssten wir das Projekt stoppen.  Nun beginnt der positive Teil dieser Suba-Infos: denn beide Ziele wurden erreicht. Bereits bei Papes Aufenthalt in Keur Massar im Sommer taten die klaren Worte beim Suba-Team ihre Wirkung und das Engagement stieg deutlich an. Im Moment ist Pape für insgesamt 3 Monate in Keur Massar und konnte berichten, dass bis heute die Teilnehmerzahlen wieder stark gewachsen sind. Wir haben aktuell 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Nähkurs mit großer Warteliste, 20 Jugendliche im Musikkurs und 10 Jugendliche im neu gestarteten Gitarrenkurs. Der Kunst-Kurs wurde im Schwerpunkt auf Grafik-Design umgestellt, um neben dem künstlerischen Aspekt auch Möglichkeiten der praktischen Anwendung zu eröffnen. Mit zur Zeit 5 Teilnehmern gibt es hier noch Platz. Und nun, kurz vor Weihnachten, scheint sich auch das Verwaltungsproblem zu lösen: mit 3 Kandidaten (darunter 2 Frauen) steht Pape in Verhandlung und die Chancen stehen gut.  Und auch das letzte Problem - die sich wegen fehlender finanzieller Mittel verzögernde Fertigstellung des für das Projekt so wichtigen Veranstaltungssaals - hat sich weitgehend gelöst. Der Saal wird ab Januar in die Vermietung gehen. Die Elektrizität ist installiert, die Toiletten funktionieren, es gibt eine Theke für den Getränkeverkauf – allein die Kücheneinrichtung fehlt noch, aber das schaffen wir auch noch.  Pape hat in den letzten Wochen in Keur Massar viele Kontakte geknüpft, unter anderem zum Bildungsministerium und zur Kunsthochschule. Wir hoffen, dass sich das langfristig positiv auf die Entwicklung des Projekts auswirkt und wir auch von senegalesischer Seite zunehmend Unterstützung erhalten. Gerade ist wieder ein großer Tag der offenen Tür in Planung, der am 28.12.2016 stattfinden wird – Bilder und Eindrücke folgen. Finanziell war unser Verein dieses Jahr auf Grund der Unsicherheiten im Projekt zu Beginn des Jahres nicht ganz so aktiv. Dennoch sind einige Spenden eingegangen, für die wir uns ganz herzlich an dieser Stelle bedanken möchten. Eine große Spende erhielten wir über Werner Englert und „tonArt e. v. – Verein für kreative musikalische Bildung“, die über ein Benefizkonzert 1200,00 Euro zusammen gebracht haben. Dafür ganz herzlichen Dank! Auch einige Sachspenden, zum Beispiel Gitarren und Schulmaterial, sind wieder per Container auf dem Weg in den Senegal. Ein Dankeschön auch hierfür – ebenso wie allen, die sich durch Rat und Tat an der Weiterentwicklung des Vereins und des Projekts beteiligen. Ihr vermisst die Fotos in diesen Suba-Infos? Sobald Pape aus dem Senegal zurück ist, was Ende Januar der Fall sein wird, werden wir alle Interessierten mit den aktuellsten Bildern rund um das Centre Suba versorgen – per Mail und bei einem Treffen zusammen mit Pape. Termin hierfür ist Montag, der 6. Februar 2017. Wer möchte, kann sich diesen Tag gerne bereits vormerken. Mit den positiven Aussichten für unser Projekt wünschen wir nun allen Mitgliedern und Freunden des Suba-Centre und des Suba Vereins erholsame Festtage und ein friedliches Jahr 2017!  Mit vielen Grüßen von Henrike für den Vorstand des Suba e.V.

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